MBMS – Multimedia Broadcast Multicast Service

Multimedia Broadcast Multicast Service (MBMS) ist eine Technik, die Multimedia-Inhalte über das UMTS-Netz an viele Nutzer gleichzeitig verteilen kann. Mit MBMS lassen sich bestehende UMTS-Netze um Übertragungsverfahren hochrüsten, die besonders effizient und sparsam mit den Netzressourcen umgehen. Die wichtigen Anwendungsbereiche sind Fernseh- und Radio-Inhalte.


Handy-TV: MBMS – Multimedia Broadcast Multicast Service

UMTS eignet sich kaum für die Übertragung von Fernsehinhalten. Die gleichzeitige Übertragung mehrerer Videoströme würde die Bandbreite einer Mobilfunkzelle total verstopfen. Von störungsfreiem Fernsehempfang könnte dann keine Rede mehr sein.

Ein neues Verfahren mit dem Namen Multimedia Broadcast Multicast Service (MBMS) macht aus möglich innerhalb einer Mobilfunkzelle gleichzeitig mehrere Nutzer mit einem 128-kBit/s-Videostream zu versorgen. Dabei wird nur Videostream in die Mobilfunkzelle gesendet auf den die Nutzer zugreifen können. Aus der ursprünglichen Punkt-zu-Punkt-Verbindung wird dann eine Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung.


USB-PCMCIA-Adapter

USB-PCMCIA-AdapterBesonders kleine Notebooks, Subnotebook genannt, haben keinen PCMCIA-Steckplatz mehr. Und immer öfter werden Notebooks mit dem neuen PCMCIA Express ausgestattet. Beide Steckplätze für Erweiterungskarten sind leider nicht zueinander kompatibel. Eine PCMCIA-Karte passt nicht in den PCMCIA-Express-Steckplatz. Ein Problem ist das dann, wenn noch eine normale PCMCIA- oder PC-Card-Karte hat oder es keinen Ersatz dafür gibt.

Wenn es wirklich nicht anders geht, dann kann ein Adapter von USB auf PCMCIA/PC-Card für Abhilfe schaffen. Auf dem Bild ist solcher Adapter mit einer UMTS-Datenkarte von Vodafone abgebildet.

Die Adapter kosten ungefähr 200 Euro. Sie sind also nicht ganz billig. Vor dem Kauf sollte man unbedingt die Kompatibilität des Adapters zur Steckkarte klären.


Leistungsstarkes Netz von E-Plus

Aus dem Sonderheft e-praxis 2006/2007 des e-commerce Magazins:

Auch im Bereich Mobile Data ist E-Plus bestens positioniert. Grundlage für alle Lösungen ist ein leistungsstarkes Netz. So gehört E-Plus zu den Unternehmen, die in Deutschland ein modernes UMTS-Netz aufbauen und betreiben.

Ja, E-Plus betreibt ein UMTS-Netz, aber leistungsstark ist es nicht. E-Plus hat bereits angekündigt sein UMTS-Netz nicht weiter auszubauen. Die Netzabdeckung wird im Vergleich zu T-Mobile und Vodafone dürftig bleiben.


Update: EDGE – Enhanced Data Rates for GSM Evolution

EDGE ist keine eigenständige Übertragungstechnik wie GPRS, HSCSD oder UMTS, sondern eine Erweiterung zur Beschleunigung von GPRS oder HSCSD. Es gibt mit EDGE die Varianten Enhanced GPRS (EGPRS) und Enhanced CSD (ECSD).

Weil in Deutschland auch EDGE immer mehr eine Rolle spielt wurde dieser Artikel von mir überarbeitet und um einige Details erweitert.


GEZ stuft UMTS-Handys als mobile Rundfunkempfänger ein

Logo GEZKünftig wird mit TV-tauglichen Handys zu rechnen sein. Diese Geräte werden von der GEZ als mobile Rundfunkempfänger eingestuft. Doch auch bereits aktuelle UMTS-Handys sind von der Gebührenpflicht betroffen, weil damit Rundfunk- und Fernsehinhalte aus dem Internet empfangen werden können.

Privatnutzer müssen eher selten zusätzliche 17,03 Euro Rundfunk- und Fernsehgebühr monatlich bezahlen. Wer bereits einen Fernsehempfänger bei der GEZ gemeldet hat, wird für weitere privat genutzte Geräte – egal ob mobil oder am selben Standort – nicht mehr zusätzlich zur Kasse gebeten.

Doch für gewerblich genutzte UMTS-Handys trifft die Gebührenpflicht zu. Und auch PDAs und andere Geräte, die in irgendeiner Weise Zugang zum Internet haben, trifft die Gebührenpflicht.


Von meiner ganz persönlichen Bluetooth-Krise

Die Wartezeit zwischen zwei Terminen wollte ich durch die Bearbeitung meiner E-Mails verkürzen und die Zeit sinnvoll nutzen. Dazu habe ich mein Notebook aufgebaut und mittels Bluetooth per Handy eine Verbindung ins Internet aufgebaut. Das hat soweit gut funktioniert und UMTS war auch verfügbar.

Doch schon nach einer halben Stunde platzte der Traum von den erledigten E-Mails. Die Verbindung brach zusammen. Was genau der Auslöser war, habe ich nicht herausfinden können. Selbstverständlich versuchte ich die Verbindung wieder herzustellen. Doch das wollte mir nicht gelingen. Offensichtlich kam die Bluetooth-Verbindung zwischen Notebook und Handy nicht richtig zustande. Nach etlichen Neueinrichtungen der Bluetooth-Profile und Neustarts meines Notebooks habe ich aufgegeben und Bluetooth zum Teufel gewünscht.

Nach ein paar Tagen habe ich dann nochmals nach einer Lösung gesucht. Schließlich wollte ich schon, dass die Bluetooth-Verbindung funktioniert. Doch leider ohne Erfolg.

Irgendwann bin ich dann auf den Trichter gekommen, dass ich zwar mein Notebook x-mal neu gestartet habe, aber mein Handy nicht. Gesagt, getan. Und prompt funktionierte die Bluetooth-Verbindung wieder.

Fazit: Auch ein Handy oder Smartphone ist im wesentlichen ein Computer, der hin und wieder einen Neustart braucht.


Ein-Euro-Notebook

Es ist soweit: Fujitsu Siemens Computers hat mit T-Mobile eine Kooperation, in der ein Notebook zusammen mit einem Online-Tarif angeboten wird. Und das zum Kaufpreis von einem Euro. Das Paket kostet eine monatliche Grundgebühr von 69 Euro plus einem Euro Tagesnutzungsgebühr, wenn der 5 GByte Online-Tarif genutzt wird. Im Paket ist auch eine Steckkarte für GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA inklusive.

Diese Zusammenarbeit der zwei Unternehmen soll nur der Anfang sein. In den nächsten Monaten sollen weitere Angebote folgen. Unter anderem mit einem Notebook mit integriertem UMTS-Modul.