Netbook

Obwohl Netbooks ein Trend des Jahres 2008 ist, gab es die ersten Netbooks schon 1999. Damals brachte Psion den „netBook“ heraus. Die Geräte haben sich damals allerdings nicht durchgesetzt.

Bei der neuen Geräte-Kategorie „Netbook“ handeln es sich um Mini-Notebooks mit abgespeckter Hardware und einem Preis, der zwischen 200 und 400 Euro liegt. Das erste Netbook in dieser Geräte-Kategorie ist das EEE PC 701 von Asus. Selbstverständlich gab es davor auch schon kleine Notebooks. Doch die bezeichnet man eher als Subnotebook, die eine deutlich höhere Leistung und entsprechend teurer als Netbooks sind.


USB-PCMCIA-Adapter

USB-PCMCIA-AdapterBesonders kleine Notebooks, Subnotebook genannt, haben keinen PCMCIA-Steckplatz mehr. Und immer öfter werden Notebooks mit dem neuen PCMCIA Express ausgestattet. Beide Steckplätze für Erweiterungskarten sind leider nicht zueinander kompatibel. Eine PCMCIA-Karte passt nicht in den PCMCIA-Express-Steckplatz. Ein Problem ist das dann, wenn noch eine normale PCMCIA- oder PC-Card-Karte hat oder es keinen Ersatz dafür gibt.

Wenn es wirklich nicht anders geht, dann kann ein Adapter von USB auf PCMCIA/PC-Card für Abhilfe schaffen. Auf dem Bild ist solcher Adapter mit einer UMTS-Datenkarte von Vodafone abgebildet.

Die Adapter kosten ungefähr 200 Euro. Sie sind also nicht ganz billig. Vor dem Kauf sollte man unbedingt die Kompatibilität des Adapters zur Steckkarte klären.


Notebook-Akku-Skandal

Es gibt wohl kaum einen Notebook-Hersteller, der teile seiner Notebook-Akkus nicht zurückrufen muss. Rund 9,6 Milllionen (Stand Ende Oktober 2006) Akkus von Sony, Dell, Apple, Toshiba, Lenovo, Gateway und Fujitsu wurden zurückgerufen. Alle auszutauschenden Akkus stammen von Sony. Der weltweite Austausch wird das Unternehmen nach eigenen Schätzungen 51 Milliarden Yen bzw. 343 Millionen Euro kosten.

Wer ein Notebook von diesen Herstellern hat, sollte dringend prüfen, ob sein Geräte oder sein Akku davon betroffen ist. Fast täglich könnten neue Geräte dazukommen.

Dieses Beispiel zeigt sehr schön, was passieren kann, wenn viele Hersteller ihre Bauteile von nur einem Hersteller beziehen.

Die Notebook-Hersteller erwarten von Sony die Übernahme der entstandenen Kosten. Einige betroffene Unternehmen denken sogar darüber nach, für den entstandenen Imageschaden, Werteverlust der Marke, entgangene Profite und Umsatzeinbußen, von Sony Schadensersatz zu verlangen.


Mit dem Notebook in der Schule lernen

Ein Jahr lang haben Wissenschaftler die Arbeit mit Notebooks im Unterricht in drei Klassen einer Hauptschule unter die Lupe genommen.

Dabei wurde folgendes festgestellt:

  • die Schüler lernen selbständiger, haben Spaß dabei und sind motiviert
  • Lehrer nutzen offene Unterrichtsformen und sind mehr Berater als Lehrer
  • Problemlösefähigkeit, soziale Kompetenz und Medienkompetenz werden mehr geübt

Kensington Lock als Nicht-Diebstahlschutz für Notebooks

Auf der MCK2006 hat ein Referent zum Thema Notebooks ein Video gezeigt, in dem ein Mann mit wenig Aufwand und in kürzester Zeit ein Kensington Lock (Diebstahlschutz für Notebooks) öffnen konnte. Bis dahin war ich davon überzeugt, dass diese Art von Diebstahlschutz sehr sicher ist. Das Video hat mich eines anderen belehrt.

Weil ich dazu im Netz kaum Informationen gefunden habe, halte ich es für notwendig einen Hinweis auf dieses Video (Direkt-Link) zu setzen.


MCK2006: Der dritte Tag

Der letzte Kongress-Tag war geprägt von Abreise und Teilnehmer-Schwund. Für einige endete der „Spanische Abend“ in einem „mediteranen frühen Morgen“. 😉

Im Vortragsprogramm ging es häuptsächlich um Trends und zukünftige Entwicklungen im Mobile Computing und Mobile Communication.

HSDPA als UMTS-Update mit einer Bandbreiten-Vergrößerung war das Thema. Vor allem, wie schnell es in der Praxis wirklich ist. Und, ob es als DSL-Ersatz taugt. Das eher nicht. DSL-Feeling kommt wegen der langen Ping-Zeit nicht auf. Und auch die Übertragungsrate kommt an die 1,8 MBit/s nicht ran. Mit 0,7 bis 0,9 MBit/s kommt in der Praxis im Schnitt gut zurecht. Die mobilen Anwender dürfte das freuen, wenn ihnen UMTS bisher zu langsam war.

Ein Trend-Thema für dieses Jahr ist die Konvergenz von Mobilfunk und Festnetz. Zwar wurde praktikable Lösungen und die Technik vorgestellt. Doch war der Vorteil für das mobile Business und auch den Massenmarkt nicht wirklich erkennbar.

Das die Konvergenz in der mobilen Kommunikation nicht ganz so einfach ist und enorm komplex ist, dass wurde deutlich. Hier gibt es einiges zu tun für die Netzbetreiber und Netzausrüster. Kleine innovative Internet-Unternehmen werden viel schneller sein und das mobile Internet als ihre Infrastruktur nutzen. Für die Mobilfunknetzbetreiber gilt es, sich in den nächsten Jahren warm anzuziehen.

Die aktuellen Trends im Bereich Notebooks sind Displays, die auch im tageslicht gut ablesbar sind, aber in Räumen unter starker Spiegelung leiden. Und was Mobil-Prozessoren angeht, wird sich noch bis Ende des Jahres einiges tun. Wer unbedingt einen Dampfhammer in seinem Notebook braucht, der kann noch ein paar Monate warten.

Smartphones und Handys entwickeln sich zu multimedialen Alleskönnern. Die Zeit für Festplatten-Handys, die auch Bedienelemente wie ein MP3-Player haben, ist gekommen. Die Akkulaufzeit leidet darunter. So könnte man diesen Handys eine nicht besonders große Marktdurchdringung bescheinigen. Auch MobileTV wird nur eine Nischenanwendung werden und nicht in der Masse genutzt werden, wie sich das so manche Mobilfunkbetreiber wünschen. Und auch schnelle Übertragungsraten in Handys wird nur langsam kommen, auch wenn HSPDA funktioniert. Doch weil es in den nächsten Monaten noch schneller werden soll, werden die Handy-Hersteller warten, bis sie HSDPA durchgängig in ihren Handys implementieren.

So war auch dieser Konferenz-Tag vorbei. Und während der Großteil der Teilnehmer schon abreiste oder bereits abgereist war, gab ich mir noch den Berlecon Research Workshop über Mobile E-Mail für Unternehmen.