Neues im Elektronik-Kompendium

UPDATE: Renovation eines "Steinzeit"-Netzgerätes 0.1 - 10 VDC / 3A



Es ist ein Netzgerät aus den 1980er-Jahren mit einstellbarer Ausgangsspannung zwischen 0.1 und 10 VDC mit einem maximalen Strom von 3 A. Die Strombegrenzung ist mittels Trimmpoti genau kalibrierbar im Bereich dieser 3 A. Was den Leistungstransistor betrifft, arbeitet dieser im Low-Dropout-Modus, wenn die Spannungsdifferenz knapp ist. Mit einem Trimmpoti kann man die maximale Ausgangsspannung definieren, die man mit dem Poti auf der Frontplatte einstellen kann. Damit lässt sich vermeiden, dass z.B. TTL- oder HCMOS-Versuchsschaltungen durch zu hohe Betriebsspannung zerstört werden. Eine LED zeigt an, wenn der maximale Strom erreicht ist und die Spannungsregelung nicht mehr korrekt arbeitet. Die leicht überarbeitete Schaltung erhielt eine alternative preiswertere Referenzspannungsquelle, die man bei nicht extremer Anforderung als Referenz- und Betriebsspannung für die interne Schaltung einsetzen kann. Dies macht den allfälligen Nachbau etwas preisgünstiger. Diese Quelle arbeitet nach dem Bandgap-Prinzip. Auch ohne Interesse an einem Nachbau bietet diese Schaltung einiges.

Man kann bei einer Revision auch eine alternative Schaltung mit hoher Integrationsdichte anstreben. Es gibt dafür integrierte lineare Spannungsregler mit hoher Leistung und so spart man Bauteile. Wirtschaftlich betrachtet, ist dies oft der richtige Weg. Hier im Elektronik-Kompendium und in meinen Elektronik-Minikursen geht es um praxisbezogenes Erlernen von elektronischer Schaltungstechnik. In diesem Minikurs richtet sich der Fokus auf das Studium betreffs der Spannungsregelung, Strombegrenzung (ist auch eine Regelung), eine veränderte angepasste Darlingtonschaltung und wie realisiert man eine einfache Überlastanzeige. Interessant und lehrreich für den Elektronik-Bastler, Elektronik-Azubi und für den werdenden Elektro-Ingenieur. Mit dem praktischen Umgang von Transistoren, Dioden, Opamps als Verstärker und Komparator, Spannungsregler und passiven Bauteilen, gewinnt man an nützlicher Erfahrung.

Gruss Euer
ELKO-Thomas

 

Update: CaaS

Communcation-as-a-Service (Caas) ist die netzbasierte Bereitstellung von Telefonie- und Kommunkationsanwendungen. Typischerweise befinden sich die Kommunikationsanwendungen in der Cloud (Wolke). Das kann eine einfache Telefonanwendung sein oder auch eine komplette virtuelle Telefonanlage. In der Regel gehen CaaS-Dienste über das reine Telefonieren hinaus. Gemeint sind Computer-gestützte Kommunikationsvorgänge, die in der Cloud ausgelagert sind.

 

All-IP-Anschluss

Unter dem Begriff All-IP werden alle Telekommunikationsdienste über das Internet Protokoll (IP) innerhalb eines Provider-Netzwerks übertragen.
Die TK-Dienste Telefonie, Fernsehen und Internet werden nicht mehr über die klassische Leitungsvermittlung, sondern mit Hilfe von Netzwerk-Protokollen durch Paketvermittlung bereitgestellt.

 

Update: Vermittlungstechnik

Die Vermittlungstechnik hat die Aufgabe in einem Kommunikationssystem einen Übertragungsweg zwischen zwei beliebigen Teilnehmern herzustellen. Mit Vermittlung ist gemeint, dass ein Übertragungsweg zwischen Sender und Empfänger in einem Kommunikationsnetzwerk vermittelt wird.

 

Update: Übertragungstechnik

Der Begriff Übertragungstechnik ist ein sehr umfassender Begriff. Es geht im Prinzip darum, wie Informationen über ein definiertes Übertragungsmedium von A nach B übermittelt werden. Dahinter stehen mehrere Verfahren, die für unterschiedliche Aufgaben in der Kommunikationstechnik verantwortlich sind.

 

Update: Kommunikationstechnik

Um räumliche Grenzen zu überwinden, hat die Menschheit schon früh Techniken entwickelt, um über weite Strecken miteinander kommunizieren zu können. Die Telekommunikation besteht im wesentlichen aus den Merkmalen Adressierung, Vermittlung und Übertragung. Die Prinzipien dafür sind immer gleich. Nur die Technik ändert sich. In der technischen Weiterentwicklung geht es in der Regel immer darum, eine größere Datenmenge übertragen zu können.

 

Organisationen in der Kommunikationstechnik

Maßgebliche Beteiligung an der heutigen und zukünftigen Telekommunikation haben nationale, regionale und internationale Organisationen, die Normungen vornehmen oder politische Interessen vertreten und so über den Einsatz neuer Entwicklungen mitentscheiden.

Es folgt ein Auszug der wichtigsten internationalen Organisationen im Bereich der Telekommunikation.

 

Update: Telefonanschluss

Grundsätzlich trifft man eine Unterscheidung zwischen externen und internen Telefonanschlüssen (organisatorisch), sowie der technischen Unterscheidung Analog, ISDN, VoIP, All-IP, Mobilfunk, DECT, usw.

 

Update: Intel Core i9 / i7 / i5 / i3

Ergänzung um die 8. und 9. Generation der Intel-Core-i-Prozessoren.

 

UPDATE: Einschaltstrombegrenzung für Netzteile mit mittelgrossen Ringkerntrafos



Verwendet man nur schon mittelgrosse Ringkerntrafos im unteren 100-VA-Bereich, gibt es Probleme. Ohne Begrenzung des Einschaltstromimpulses ist das Einschalten bei korrektem Stromwert einer superträgen Schmelzsicherung im Primärkreis unmöglich. Bei einem solchen Ringkerntrafo müsste eine superträge Schmelzsicherung mit einem überhöhten Stromwert, also deutlich höher als der primäre Trafo-Nennstrom, eingesetzt werden. Damit ist allerdings der Trafo bei Überlast unzureichend geschützt. Die thermische Auswirkung davon kann gefährliche Folgen haben. Auch wenn man diesen Trick noch so oft in elektrischen oder elektronischen Geräten sieht, er ist nicht erlaubt. Man beachte das Titelbild für den weiteren Text.

Bilder 1 und 2: Die leider immer wieder gezeigte Schaltung mit einem  vorgeschalteten Leistungswiderstand zur Primärwicklung, der nach einer kurzen Verzögerungszeit mittels Relaiskontakt überbrückt wird, ist ebenfalls untauglich. Warum das so ist, ist genau beschrieben und auch warum es mit einem Leistungs-NTC, so genannter Heissleiter, erlaubt ist und warum trotzdem die zeitverzögerte Überbrückung des NTC mittels
Relaiskontakt vorteilhaft und empfehlenswert ist.

Bild 3: Kommen grosse Ringern- oder auch andere Trafos im kVA-Bereich zum Einsatz, empfiehlt sich eine ganz andere Methode. Während der Einschaltphase wird der Eisenkern vormagnetisiert. Danach folgt beim vollen Einschaltvorgang die erste Sinushalbwelle in entgegengesetzter Richtung zur vorherigen Richtung der Vormagnetisierung. Dies vermeidet die Eisenkernsättigung. Wie das funktioniert erläutert ein Artikel mit dem Titel "Sanfter Start durch Vormagnetisierung" (Firma EMEKO).

Den Link zur Webseite der Firma EMEKO hatte ich wegen Renovation temporär ausgeschaltet. Nun ist der Link wieder aktiv mit zusätzlichen Informationen. Die für den Minikurs wichtigen Inhalte habe ich gelesen und neu als Link reingestellt. Diese Informationen zu lesen sind auch interessant und lehrreich wenn man keinen Bedarf hat ein Produkt zu kaufen. Das ist meine einzige Motivation, warum ich EMEKO in diesem Elektronik-Minikurs erwähne. Es ist selbstverständlich für den Eigenbedarf nicht verboten, selbst eine Schaltung zu realisieren, die nach dem selben Prinzip der Vormagnetiesierung arbeitet. Eine gute praktisch Übung wäre dies auf jeden Fall. Eine Schaltung kann man mit Fug und Recht bei EMEKO nicht herunterladen. Dies wäre ja auch nicht der Sinn der Übung...

Bild 2: Benötigt man für isolationskritische medizinische Anwendungen einen mittelgrossen Ringkernrafo, gilt ebenfalls die NTC-Relais-Methode als die geeignete Wahl. Dies allerdings mit dem Unterschied, dass, wegen der galvanisch sicheren Trennung, die NTC/Relais-Steuerung nur auf der Primärseite des Trafo erfolgen darf. Zum Einsatz kommt ein kleines Kondensator-Netzteil (C-Netzteil).

Gruss Euer
ELKO-Thomas