Und ewig nervt die KI
Mir ist bewusst, dass allein dieses Thema manche furchtbar nervt: künstliche Intelligenz, Machine Learning und künstliche neuronale Netze. Das Thema scheint überhand zu nehmen. Seit ChatGPT scheint es nichts anderes mehr zu geben. Doch soviel sei gesagt, die Künstliche Intelligenz geht nicht mehr weg.
Wie man Software und datenverarbeitende Geräte nutzen kann, das hat sich verändert. Die Welt der regelbasierten Programmierung hat mit den datenbasiert lernenden Algorithmen neue Spielgefährten bekommen.
Es erinnert mich an eine Zeit vor ein paar Jahren, in der etwas ähnliches passiert ist. Das war Ende der 1990er Jahre, als sich das Internet langsam in der Gesellschaft breit gemacht hat. Rückblickend hat sich unser Alltag durch das Internet in vielen Bereichen verändert. Alle Informations- und Kommunikationsdienste, die wir nutzen, sind heute ein Teil des Internets.
Den selben Einfluss sehen wir gerade durch die Nutzung künstlicher Intelligenz, die sich auch überall breit macht. Ob wir das gut oder schlecht finden, das spielt keine Rolle. Die Entwicklungsschritte hin zu nutzbarer KI sind getan. Es geht nur noch darum die passenden Anwendungsfälle zu finden, KI-Funktionen leichter zu implementieren und nutzen zu können.
Zur Zeit befinden wir uns noch in einer Übergangsphase, bei der noch viele Frage offen sind und vieles nicht gut genug funktioniert. Aber das wird sich mit der Zeit legen.
Deshalb werde ich mich in der nächsten Zeit vermehrt mit KI und ML beschäftigen. Nicht nur theoretisch sondern auch praktisch mit Experimenten und Anwendungsmöglichkeiten. Du kannst mit diesem Newsletter dabei sein. Es wird nachbaubare Projekte und nachvollziehbare Experimente geben.
Für diejenige, die kein Interesse an KI haben, für die habe ich natürlich Themen und Projekte, die garantiert KI-frei sind.
Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren
Patrick Schnabel
PS: Ich möchte mich nochmals gesammelt für die vielen Rückmeldungen bedanken, die immer wieder eintreffen und über die ich mich sehr freue.
Erfolgreich beendete Projekte
Raspberry Pi Pico: VSYS mit ADC messen
Der Raspberry Pi Pico ermöglicht das Messen der Versorgungsspannung (VSYS) über den ADC 3 (GPIO 29). Weil ein ADC nur Spannungen von 0 bis 3,3 Volt messen kann ist noch ein Spannungsteiler vorgeschaltet, wegen dem man die Spannung an VSYS berechnen muss.
Damit auch beim Pico W der VSYS gemessen werden kann ist eine angepasste Softwareimplementierung erforderlich, weil der Pin doppelt belegt ist.
Was kann man damit machen? Die Spannung an VSYS kann zur Stabilitätsüberwachung und zur Erkennung des Batteriebetriebs genutzt werden.
Denkbar wäre auch eine Anzeige des Batterie-Ladezustands, wenn der sich aus der Spannung ableiten lässt. Der Programmcode berücksichtigt Unterschiede zwischen dem Pico und Pico W. Es müssen nur die Werte für volle und leere Batterien definiert werden.
Aktuelle Projekte
NEU: Künstliche Intelligenz
Zum Auftakt gibt es etwas zum Einlesen.
NEU: Text-To-Speech (TTS)
Text-To-Speech (TTS) ist eine Technik, die geschriebenen Text in gesprochene Sprache umwandelt. Kurz gesagt: TTS macht Text hörbar.
Text-to-Speech (TTS) hat sich in den letzten Jahren von robotischen Stimmen zu fast menschlich klingenden Sprachmodellen entwickelt. Das eröffnet für Bastler und Technik-Begeisterte neue Möglichkeiten der Interaktion mit Maschinen.
Ich habe mir vorgenommen das mal anzuhören, und zu prüfen was und wie es möglich ist.
Demnächst mehr dazu.






