20 Jahre DE.SCI.ELECTRONICS

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Es ist nur möglich auf der Hauptseite des ELKO das begleitende Titelbild zum folgenden Text zu sehen. Damit dies im Newsletter auch möglich ist, öffne man im Web-Browser den folgenden Link:

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‚de.sci.electronics‘ ist die deutschsprachige Elektronik-Newsgruppe des Usenet. Martin Huber und ich haben ‚de.sci.electronics‘ vor 20 Jahren Jahren gemeinsam ins Leben gerufen. Nach all den Prozeduren, welche die Vorbereitungsphase zu durchlaufen hatte, wurde ‚de.sci.electronics‘ am Montag den 7. Februar 1994 um 17:09:04h durch einen dafür zuständigen Administrator eröffnet.

Was diese Vorbereitungsphase beinhaltet, ist Teil dieser speziellen Beilage zu meinen Elektronik-Minikursen. Diese Vorbereitungsphase ist im Detail soweit mit notwendigen Links erklärt, dass jedermann/frau in der Lage ist, selbst eine Usenet-Newsgruppe zu irgend einem Thema ins Leben zu rufen. Auch heute ist das noch möglich. Dass sich das lohnen kann, beweist ‚de.sci.electronics‘, die bis heute sehr aktiv geblieben ist.

Dies alles konnte man bisher lesen und ebenso meine persönliche Internetgeschichte, die eng mit der Entstehung von ‚de.sci.electronics‘ zusammenhängt. Um das Jahr 1992/93 kam ich beruflich erstmals mit dem Internet in Kontakt. Das war eine Zeit in der man sich kaum vorstellen konnte was aus dem Internet einmal werden wird. Neben dem E-Mailing bestand mein Umgang zur Hauptsache mit Usenet-Newsgruppen die mich interessierten, dem Informationssystem Gopher und in der Zeit der Morgendämmerung des World-Wide-Web benutzte ich den reinen textbasierten Browser Lynx, zu deutsch der Luchs, – den es übrigens auch heute noch gibt.

Es werden auch Nebenschauplätze erwähnt, wie z.B. der beeindruckend fantastische Meteoriteneinschlag in die Jupiteratmosphäre und wie ein heute offiziell in Vergessenheit geratenes Computersystem viel dazu beigetragen hat das MAUS-Net entstehen zu lassen, wo es die sehr gute Elektronik-Newsgruppe ‚maus.technik.elektronik‘ gab. Leider gab, weil da läuft schon seit vielen Jahren praktisch nichts mehr.

Selbstverständlich gibt es auch eine Gegenüberstellung zwischen dem ELKO-Forum und ‚de.sci.electronics‘. Beide haben ihre Stärken und Schwächen. In einer Sache ist das ELKO-Forum der klare Sieger, in einer ganz andern ist es ‚de.sci.electronics‘. Was es ist, das verrate ich hier nicht. Ich verrate nur soviel, das ELKO-Forum und ‚de.sci.electronics‘ sind keine Konkurrenten. Sie ergänzen sich.

Aus ‚de.sci.electronics‘ entstand die beliebte ‚de.sci.electronics-FAQ‘. Da werden viele Fragen beantwortet die immer wieder gestellt werden und es gibt eine Menge Ratschläge zur Entwicklung von Schaltungen mit vielen Links. Man erreicht diese ‚de.sci.electronics-FAQ‘ mit jeder beliebigen ELKO-Seite ganz oben rechts: Einfach DSE-FAQ anklicken.

Viel Spass beim Lesen des folgenden Spezialbeitrages zu meinen
Elektronik-Minikursen:

Gruss Euer
ELKO-Thomas


Schalten und Steuern mit Transistoren II

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Das Thema dieses Elektronik-Minikurses ist das praxisbezogene Erlernen einer einfachen Transistorschaltung mit bipolaren Transistoren zum schnellen Schalten von Spannungen mit kleinen Strömen. Man kann universelle Transistoren einsetzen, die hauptsächlich für niederfrequente analoge Anwendungen (Verstärker, Filter) gedacht sind, sofern die niedrige Schaltgeschwindigkeit genügt. Was bei diesen NF-Transistoren täuscht, ist die oft hohe Transitfrequenz von mehr als 100 MHz. Man denkt da leicht, das sind ja weniger als 10 ns und damit lässt sich leicht auch ein schnelles Ein- und Ausschalten von Spannungen realisieren. Aber ganz so einfach ist das nicht. Da muss man schon Transistoren suchen, welche Wertangaben in den Einschalt- (Turn-On-Time), Speicher- (Storage-Time) und Ausschaltzeiten (Turn-Off-Time) enthalten und diese Werte müssen, wenn notwendig, im 10ns-Bereich oder sogar deutlich darunter liegen.

Es gibt zwei Probleme mit denen man sich betreffs hoher Schaltgeschwindigkeit auseinandersetzen muss. Es ist der Sättigungseffekt, den es zu vermeiden gilt und es ist die Millerkapazität, die man kompensieren muss. Ob man überhaupt solche Transistorschaltungen einsetzen will, ist abhängig von der Anwendung. Gibt es eine solche Einheit nur einmal in einer Schaltung, kann sie sich eignen, sonst lohnt es sich nach passenden ICs Ausschau zu halten. Ein schneller Komparator kann durchaus zweckmässig sein oder eine passende Treiberschaltung, bei der es gleich mehrere Einheiten in einem Gehäuse gibt. Aber das ist hier nicht das Thema. Hier geht es um Grundlagen, die leicht in eine Transistorschaltung umsetzbar sind.

Gruss
Euer ELKO-Thomas


Kennzeichnung elektronischer Bauteile

Dem einen oder anderen ist bekannt, dass es eine Norm für die Kennzeichnung von elektronischen Bauteilen gibt. Das ist die DIN EN 81346-2 aus dem Jahr 2010. Davor galt die alte Norm DIN 40719-2 von 1978 bzw. DIN EN 61346-2 von 2000.

Gelegentlich werde ich angeschrieben, mit dem Hinweis, dass die Kennzeichnung elektronischer Bauteile in den Schaltungen auf Elektronik-Kompendium.de nicht der neuen Norm entsprechen und ich doch bitte die Kennzeichnungen auf die neue Norm umstellen soll. Die Begründung ist einfach. Neue Azubis, Schüler und Studenten sollen gleich die neue Norm lernen.

Nun höre ich aber auch Stimmen aus Unternehmen, die darauf spekulieren, dass irgendwann die alten Norm aus dem Jahr 1978 wieder eingeführt wird, weil die neue Norm niemand benutzt.

Jetzt kommt noch ein ganz anderer Aspekt zum Tragen. In der Lehre wird oft auf genormte Bauteilkennzeichnungen verzichtet. Insbesondere, wenn mit Formeln gearbeitet wird. Der Grund ist einfach. Neulinge tun sich leichter, wenn sich die Kennzeichnung am Bauteil orientiert. Also zum Beispiel D für Diode und nicht V oder R. Oder T für Transistor und nicht V oder K.

Die Fragestellung, die ich gerne diskutieren will ist, an welche Norm sollte man sich halten und wie eng sollte man sich in der Lehre und Ausbildung daran halten?


Was ist Elektronik.Info?

​Elektronik.Info ist eine neue Webseite mit Kurz-Videos über Elektronik, Computertechnik, Kommunikationstechnik und Netzwerktechnik. In den Videos werden elementare und grundlegende Mechanismen und Funktionsweisen kurz und knackig erklärt.
Dabei wird auf langatmige und akademische Ausführungen verzichtet, wie man es vom Unterricht oder von Vorlesungen kennt.
Wenn Du Dich also in einer entspannten Minute mit einem Thema noch einmal beschäftigen willst, dann sind die Kurz-Videos von Elektronik.Info genau das richtige für Dich.

Gestartet wird mit 20 Videos aus den Bereichen Elektronik, Computertechnik und Netzwerktechnik. In den nächsten Wochen werden weitere folgen. Auf neue Videos wird hier im Newsletter hingewiesen.

Jetzt auf
Youtube
und
Elektronik.Info


Lernbox „Energie“ für Schulen

Der „Verein für nachhaltige Energiewirtschaft“ Strom.org unterstützt Schulen dabei, den Zugang zum Thema Energie zu erleichtern. Dazu stehen Unterrichtsmaterialien und eine Lernbox bereit. Durch Hintergrundinformationen, anschauliche Grafiken, Übungsaufgaben und praktische Anwendungsbeispiele bekommen die Schüler in leicht verdaulichen Häppchen ein Grundverständnis für dieses komplexe Thema.

Lernbox

In der Box befinden sich ein Solar-Bastelkit, mit dem ein Solarauto, ein Solarboot oder ein Solarroboterhund gebaut werden konnten, ein Multimeter zur Messung von Spannung, Stromstärke und Widerstand und verschiedene Übungs- und Informationsblätter zum Thema Energie.

Die Lernbox ist für Schulen kostenlos. Finanziert werden die Lernboxen von den Vereinsmitgliedern. Neben der Sensibilisierung und dem besseren Verständnis für Energiethemen soll mithilfe der Lernbox auch das Umweltbewusstsein der Schüler gestärkt werden.


Trends in der IT

Cloud Computing, BYOD (Bring your own Device) und UCC (Unified Communications & Collaborations) sind die übergeordneten Trends in der Informationstechnik der nächsten Jahre.
Doch alle diese Techniken sind ohne funktionierende Netzwerke und schnelle Internet-Zugänge nicht denkbar.
Noch ein Aspekt ist die Frage wer diese Techniken installiert und wer die Netzwerkinfrastruktur betreibt und am Laufen hält? Dafür braucht es fähige Fachleute.
Eine Ausbildung zum Fachinformatiker, Informatikkaufmann, IT-System-Elektroniker, IT-System-Kaufmann oder ähnlichem ist genau der richtige Weg, um für die Zukunft gerüstet zu sein.


Sicherheitslücke durch IPv6 in lokalen Netzwerken?

In vielen lokalen Netzwerken ist bereits IPv6 verfügbar, obwohl es dort offiziell noch gar nicht eingeführt wurde. Denn Teile der IT-Infrastruktur können bereits IPv6-fähig sein. Auch wenn das dem IT-Betreiber nicht bewusst ist.

So unterstützen Windows 7 und Mac OS X (ab 10.3) nicht nur IPv6, es ist auch noch standardmäßig aktiviert. Genauso bei einem iPhone oder iPad ab iOS 4 und Android-Smartphones seit 2011. Wer diese Betriebssysteme und Geräte in einem Netzwerk betreibt, der hat damit faktisch IPv6 eingeführt. Jetzt fehlen nur noch entsprechende Switche, Router und Firewalls und schon ist IPv6 durchgängig im lokalen Netzwerk verfügbar. Alle diese Endgeräte können dann über IPv6 kommunizieren, was sie zum Teil jetzt schon machen.

Gefährlich wird es, wenn ein Router IPv6-Verbindungen von und nach außen zulässt. Dann sind Geräte mit ihrer öffentlichen IPv6-Adresse aus dem Internet erreichbar.


Ausfall Elektronik-Kompendium.de

In der Nacht vom 11.06.2012 auf den 12.06.2012 wurde die Software auf Server, auf dem Elektronik-Kompendium.de läuft upgedatet. Ein paar besondere Einstellungen haben dann dazu geführt, dass nach der Umstellung, der Server zwar erreichbar war, aber teilweise Seiten nicht abgerufen werden konnten.

Das Problem ist behoben.