Mit Nextcloud kann man einen Cloud-Dienst zum Sychronisieren von Daten und Dateien im eigenen Netzwerk betreiben. Für die Installation von Nextcloud auf dem Raspberry Pi gibt es ein vorkonfiguriertes Image mit Raspbian mit dem Namen „NextCloudPi“.
Mit Nextcloud kann man einen Cloud-Dienst zum Sychronisieren von Daten und Dateien im eigenen Netzwerk betreiben. Für die Installation von Nextcloud auf dem Raspberry Pi gibt es ein vorkonfiguriertes Image mit Raspbian mit dem Namen „NextCloudPi“.
Manche Anwendungen auf dem Raspberry Pi führen auf Dauer dazu, dass die eingesetzte SD-Karte Schaden nehmen kann. In bestimmten Fällen macht es Sinn den Inhalt der SD-Karte auf eine USB-Festplatte oder USB-Stick umzuziehen und den Raspberry Pi von dort zu booten.
Mit CUPS kann man einen Drucker-Server (Print-Server) im Netzwerk betreiben, an dem einer oder mehrere USB-Drucker angeschlossen und dann im Netzwerk erreichbar sind. Als Hardware für den Print-Server eignet sich ein stromsparender Raspberry Pi besonders gut.
Wer etwas Zusatzaufwand betreiben möchte kann die Drucker auch per Google Cloud Printing (GCP) im Internet erreichbar machen und aus Google-Apps heraus drucken.
Der Raspberry Pi 3 B+ ist ein leicht erweiteter Nachfolger des 3B. Ihn kennzeichnet eine schnellere CPU und das lange geforderte Gigabit-Ethernet. Die unveränderte Bauform erlaubt es, vorhandene Gehäuse und Aufsteckmodule weiterzunutzen.
Seit Raspbian Stretch haben die Netzwerk-Schnittstellen für Ethernet und WLAN andere Bezeichnungen. Also nicht mehr „eth0“ und „wlan0“, sondern „enx…“ und „wlx…“. Das betrifft per USB angeschlossenen Netzwerk-Adapter, deren Bezeichnung von den hier genannten Bezeichnungen abweichen. Das bedeutet, dass man zuerst die individuelle Bezeichnung ermitteln oder die Namensgebung auf das alte Verfahren umstellen muss.
An einem Raspberry Pi ist die Stromversorgung über die USB-Ports eine heikle Angelegenheit. Um die Strombegrenzung von 600 mA auf 1.200 mA anzuheben muss ein entsprechender Boot-Parameter gesetzt werden.
Die Stromversorgung des Raspberry Pi ist eine der unterschätzten Fehlerquellen. Mini-Computer, wie der Raspberry Pi, bedürfen einer stabilen Spannungs- UND Stromversorgung. Bei einem schlechten Netzteil und ungünstigen Betriebsbedingungen treten merkwürdige Effekte in Kombination mit einem instabilen Systemverhalten auf.
GPIOs kann man wahlweise als Eingänge und Ausgänge nutzen. Natürlich in Abhängigkeit ihrer Konfiguration. Es wird empfohlen, GPIO-Eingänge mit einem Pullup- oder Pulldown-Widerstand zu beschalten. Hierbei ergeben sich zwei Fragestellungen:
Warum sollte ein Pullup- oder Pulldown-Widerstand nicht kleiner als 10 kOhm sein?
Warum sollte ein Pullup- oder Pulldown-Widerstand kleiner als 10 kOhm sein?
Wenn man sich mit den GPIOs des Raspberry Pi beschäftigt. Dann wird man so manch seltsames Verhalten feststellen können. Man wird der Sache nur dann Herr werden, wenn man sich in der Lage sieht, mit einem Messgerät Spannung und Strom zu messen.
Wie genau sich die Spannung an einem GPIO-Ausgang mit High-Pegel ändert, kann mit einer Messreihe ermittelt werden. Hierzu wird ein GPIO-Ausgang der Reihe nach mit unterschiedlichen Widerständen beschaltet durch die ein Strom fließt, der einen Spannungsabfall am Widerstand bewirkt. Die selbe Messreihe kann auch am 3,3V- und 5V-Pin durchgeführt werden.
Raspbian Stretch ist die aktuelle Version von Raspbian, basierend auf Debian Stretch. Das Release „Stretch“ existiert seit Sommer 2017.
„Raspbian Stretch with Desktop“ ist die normale Version mit dem grafischen PIXEL-Desktop, der sich wie jede andere grafische Benutzeroberfläche bedienen lässt.
„Raspbian Stretch Lite“ ist ein schlankes Raspbian Stretch. Das abgespeckte Image kommt ohne GUI und nur mit den notwendigsten Programmen.