Raspberry Pi als DHCP-Server betreiben

In einem Netzwerk dient ein DHCP-Server dazu, die IP-Adressen zu verwalten und die IP-Konfiguration zu verteilen. Einen Raspberry Pi kann man als DHCP-Server einrichten.
Zur Auswahl stehen mehrere Lösungen. Der DHCP-Server von ISC ist der gebräuchlichste und leistungsfähigste DHCP-Server. Alternativ der dnsmasq-Daemon, der neben dem DHCP-Server auch als DNS-Cache arbeiten kann.


Update: Server

Der Begriff „Server“ ist mehrdeutig. Man muss dabei zwischen Hardware und Software unterscheiden. Wenn von Hardware die Rede ist, dann nennt man das häufig „Server“. Wenn von Software die Rede ist, dann nennt man das „Service“, „Dienst“, „Anwendung“, „Applikation“ oder benennt die eingesetzte Software.


Warum hat ein Server 768 GByte Arbeitsspeicher?

Server-Motherboard mit 24 Fassungen für Speicherriegel

Das Motherboard eines Servers hat 24 Fassungen für Speicherriegel. Laut aktuellem technischem Stand gibt es Speicherriegel mit 32 GByte. In Summe könnte dieser Server 768 GByte Arbeitsspeicher haben. Doch für welche Anwendung soll das gut sein?

Datenbank-Server haben in der Regel sehr viel Hauptspeicher. Das liegt daran, weil man die Daten nicht auf Massenspeicher ablegt, sondern die ganze Datenbank im Arbeitsspeicher hält. Der ist dann mehrere hundert GByte groß.


Printserver

Printserver sind eine Kombination aus Dienst und Schnittstellenwandler. Auf der einen Seite hängt der Printserver am Netzwerk, auf der anderen Seite ist ein Drucker angeschlossen.

Ein Printserver ist im Prinzip ein kleiner PC mit Netzwerk- und Druckerschnittstelle, der darauf reduziert ist, die Druckaufträge aus dem Netzwerk zu verwalten und an den Drucker weiterzugeben.