SIP-Kommunikation

SIP stellt mehrere Dialoge zur Verfügung um eine Sitzung zwischen zwei Teilnehmern (User Agent) aufzubauen. Die Dialoge bestehen aus einer Anforderung (Request) und einer Antwort (Response).

Requests werden vom User Agent Client erzeugt und an den User Agent Server gesendet. Responses werden vom User Agent Server erzeugt und an dem User Agent Client gesendet.


H.323-Kommunikation

H.323 stammt aus der Welt der Telekommunikation. Es besteht aus vielen Teilprotokollen, die verschiedene Aufgaben bei der Signalisierung und Datenübertragung haben und die in jeweils eigenen Standards definiert sind. Die Signalisierung mit H.245.0 (Telefonie) und H.225.0 (Setup) basieren auf dem ISDN-Protokoll Q.931. Und mit H.450 werden fast alle Leistungsmerkmale traditioneller TK-Systeme unterstützt.


Update: H.323

H.323 ist eine Rahmenspezifikation für paketbasierte Multimedia-Dienste in lokalen Netzwerken (LAN). Es hat seinen Ursprung in der Videokommunikation über TCP/IP. Dazu wurde die Protokollfamilie rund um H.323 entwickelt.

1996 führte die ITU den H.323-Standard ein. Es ist das älteste Protokol für Voice over IP. Die ersten VoIP-TK-Anlagen basierten auf diesem Standard. 1998 folgte die Version 2 von H.323, für die erstmals Hardware entwickelt wurde. Schon 1999 folgte die 3. und 2000 die 4. Version.


Triple Play

Triple Play ist die Konvergenz von Telefon, Internet und Fernsehen (TV). Dabei werden diese Dienste von einem Anbieter über ein Übertragungsmedium zum Kunde geliefert.

Triple Play ist in den USA das vorherrschende TV-Kabelnetzbetreibermodell. Wegen der komplexen Struktur wird es in Deutschland begrenzt bleiben. Trotzdem werden die Netzbetreiber in Zukunft verstärkt in Richtung Triple Play arbeiten.

Die Einführung von Triple Play im Telefonnetz erfordert eine schnelle Breitband-Übertragungstechnik. Mit DSL, wie zum Beispiel ADSL und VDSL ist die Übertragungsgeschwindigkeit groß genug um allen drei Diensten eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung zu stellen.


Schnelle Konfiguration von Nokia-Handys für VoIP

Die WLAN-fähigen Nokia-Handys eignen sich prinziell für das Telefonieren mit SIP (VoIP). Doch leider sind die Einstellungen dafür im Betriebssystem S60 sehr gut versteckt.

Um dieses Problem zu lösen kooperiert Nokia mit dem internationalen VoIP-/SIP-Gatewayanbieter SIPphone und integriert ab Werk einen Bookmark zum Download der Konfigurationssoftware. Diese stellt das Handy vollautomatisch auf Gateways, Domänen und Protokolle des VoIP-Dienstes ein.

Damit auch für andere SIP-Provider eine einfache Einstellung vorgenommen werden kann, würde es sich anbieten, dass diese Provider ein ähnliches Tool zum Download anbieten. Somit wäre es wesentlich einfacher und schneller mit VoIP zu telefonieren. Die Akzeptanz für VoIP auf dem Handy würde mit Sicherheit steigen.


All-in-One-Router: Lancom 1823 VoIP

Router Lancom 1823 VoIPRouter, die alles können, wie von AVM und D-Link, setzen sich langsam durch. Mit dem Lancom 1823 VoIP kommt erstmals ein Profi-Router auf den Markt, der auch in die Liga der All-in-One-Router aufsteigt.

Dazu gehört ein integriertes ADSL2+-Modem, ein VoIP-Gateway, Telefonieports für ISDN und analog, ein VPN-Router und eine Firewall. Nicht zu vergessen WLAN für den drahtlosen Netzwerkzugang.

Wie alle anderen Lancom-Produkte ist auch dieser Router sehr universell, entsprechend nur mit ausreichend Netzwerk-Kenntnissen zu programmieren. Wer auch noch die VoIP- und TK-Funktionen nutzen will, der sollte Erfahrung auch aus diesen Bereichen mitbringen.