O2 Jet: GSM-Handy ohne Schnickschnack

Hand O2 JetEin Handy ohne Kamera und MP3-Player? Unvorstellbar! Wer kann auf so wesentliche Funktionen beim Handy verzichten? Solche Leute soll es tatsächlich geben, die einfach nur telefonieren wollen. Da sind zusätzliche Funktionen unwichtig und machen das Handy uninteressant und natürlich auch unnötig teuer. Dafür hat das Gerät einen Akku, der 540 Stunden, umgerechnet 22 Tage hält. Ein Dauergespräch von 9,9 Stunden wäre möglich.

Was Größe (117x47x20 mm) und Gewicht (121 gr.) angeht ist das O2 Jet auf Langlebigkeit getrimmt. Damit es nicht zu schnell veraltet hat es noch Bluetooth und eine E-Mail-Funktion.


Handy-PC

Smartphone der Road GmbHDie deutsche Firma Road GmbH hat ein Handy (S101) entwickelt, das unter Linux läuft und sich besonders gut zum Surfen und für E-Mail eignet. Es ist dem Communicator-Formfaktor von Nokia nachempfunden. Das Handy besitzt in der Innenseite ein Touchscreen-Display mit 640×240 Pixeln mit 32 Bit Farbtiefe. Darunter befindet sich eine Volltastatur mit 63 Tasten, mit der sich leicht E-Mails und SMS schreiben lassen. Das Monochrom-Display auf der Außenseite zeigt Signalstärke, Akkustand und Uhrzeit an.

Das Handy ist für GSM/GPRS/EDGE-Netze ausgelegt und beherrscht auch WLAN und Bluetooth. Neben einer IrDA-Schnittstelle hat es auch einen USB-Anschluss für den PC.

An Software ist ein Personal Information Manager, ein Remote Access Client zur PC-Fernsteuerung, ein Office-Paket, Multimedia-Player und Messaging-Clients sowie ein Web-Browser dabei.


.mobi-Adressen weisen auf Handy-Tauglichkeit hin

Internet-Adressen mit .mobi-Domain sind noch selten. Diese Domain-Namen sind erst seit ein paar Wochen für Markeninhaber und neuerdings für jedermann zu bekommen. Das besondere an diesen Domains: Der Inhaber einer .mobi-Domain müssen sich mit seinem dotMobi-Internet-Angebot an bestimmte Spielregeln halten. Es geht darum mobile Endgeräte zu unterstützen. Das dahinterstehende dotMobi-Konsortium verpflichtet die Domain-Inhaber bestimmte Designregeln einzuhalten um den Status der Handytauglichkeit zu bekommen und die dotMobi-Domain behalten zu dürfen.


Sehr hohe Markentreue gegenüber dem Mobilfunkanbieter

In einer Umfrage von TNS Infratest-Umfrage, die von Talkline in Auftrag gegeben wurde, ist herausgekommen, dass über 55 Prozent der Mobilfunkkunden noch beim ersten Anbieter sind. Das Handy wurde aber schon viel häufiger gewechselt. Das wurde als hohe Markentreue beim Mobilfunk gewertet.

Sicher, Markentreue. Wer wechselt schon seinen Anbieter, wenn er nur telefonieren will und die Tarife sich weitgehendst an den Marktentwicklungen anpassen. Wer alle 24 Monate einen besseren Vertrag bekommt oder mit dem alten genauso gut bedient ist, der braucht seinen Mobilfunkanbieter nicht zu wechseln. Schließlich ist telefonieren und SMS verschicken keine großartige Glanzleistung. Das beherrschen alle Mobilfunkbetreiber.

Das Handy, klar, schon nach einem halben Jahr kommen neue Modelle heraus. Da lockt das Neue. Auch der Geilheitsfaktor, den die Hersteller ihren Geräten mitgeben fördert natürlich die Verkäufe. Seit man mit den Geräten nicht nur telefonieren kann, sondern seinen kompletten Alltag damit gestalten, verwalten und dokumentieren kann, braucht so manche Zielgruppe ständig neues Futter um ihre aufkeimenden Bedürfnisse nicht verhungern zu lassen.

Das würde mich interessieren. Was für Gründe hatten Sie Ihr Handy gegen ein anderes zu ersetzten? Für was missbrauchen Sie Ihr „Mobiltelefon“?


Spezielle Handys und Klassiker, die es nicht mehr gibt

Nokia 6310iKennen Sie das Nokia 6310i? Als es heraus kam hat es sich zum Standard-Business-Handy entwickelt. Es ist eines der beliebtesten Handys, die es gibt. Sogar heute noch wird es genutzt. Vor allem von denen, die einfach nur telefonieren wollen. Beliebt ist es auch deshalb, weil es dafür sehr viele KFZ-Einbauten gab. Da das Nokia 6310i nicht mehr hergestellt wird, ist es nur sehr schwer zu bekommen. Meist nur als Gebraucht-Handy.

Arnoldy Telecom ist ein Spezial-Händler für KFZ-Einbau-Handys und Klassiker, die sonst niemand mehr hat.


Erstmals mehr Handys als Einwohner in Deutschland

Mobilfunkanschlüsse in Deutschland 08/2006Toll, die BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) fand es eine Meldung wert, das es seit dem 1. August 2006 mehr Mobilfunkanschlüsse als Einwohner gibt. Von 100%-Marktdurchdringung spricht aber keiner. Dabei ist diese Marke alles andere beglückwünschenswert. Ich kenne viele Leute, die kein Handy haben und auch nie eines haben werden. Laut Statistik müssten sie aber eines haben.

Wie es trotzdem dazu kommen konnte? Viele Menschen die beruflich ein Handy haben, haben auch privat eines oder vielleicht sogar zwei. Wie ich, der hier ein Handy mit Prepaid-Karte und ein anders mit richtigem 24-Monate-Vertrag. Warum? Naja, das eine habe ich halt so und das andere, weil ich es beruflich brauche. Schließlich muss ich mit irgendetwas das testen, über was ich hin und wieder schreibe.

Der Titel oben kommt also nur dadurch zustande, weil jeder zweite in Deutschland zwei Handys hat.


Verfassungsbeschwerde gegen GEZ-Gebühren für Internet-PCs

Am 1.1.2007 tritt eine Verordnung in Kraft, die jedes Internet-fähige Gerät zum Rundfunkempfänger macht. So wird jeder Besitzer von Computer und Handy zum Rundfunkgebührenzahler, obwohl er damit nicht beabsichtigt Rundfunk zu empfangen.

Die Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler (VRGZ) hat eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Als Begründung wird die Ausweitung der Gebührenpflicht auf neuartige Runfunkempfangsgeräte angeführt. Die Rundfunkanstalten würden mit der neuen Verordnung erstmals selber entscheiden, was ein Rundfunkempfänger ist und was nicht.

Tatsache ist, das jede Funktechnik zum Rundfunkempfang geeignet ist. Jede mobile Gerät, das mit einer Funktechnik ausgestattet ist und Audio- und Video-Daten abspielen kann, wäre gebührenpflichtig. Und das auch nur deshalb, weil die Rundfunkanstalten einfach mal so ihre Verbreitungswege ändern. Natürlich finanziell unterstützt durch die Rundfunkgebührenzahlern.

Logo GEZIch muss gestehen, das ist ein totsicheres Geschäftsmodell. Betroffen von der neuen Verordnung sind vor allem Selbständige und Firmen, die mit Computern und Handys arbeiten. Im Prinzip alle. Denn laut Gesetz ist jedes umsatzsteuerpflichtige Unternehmen verpflichtet ihre Umsatzsteuerdaten elektronisch per Elster an das Finanzamt zu übermitteln. Dazu ist natürlich zwingend ein Computer und ein Internet-Anschluss erforderlich.


Reisewörterbuch fürs Handy von PONS

Auch bei Auslandsreisen wird das Handy gerne mitgenommen. Da ist ein Reisewörterbuch auf dem Handy eine praktische Zusatzfunktion, die keinen Platz weg nimmt. Und zu jeder Zeit hat man den passenden Wortschatz zur Hand.

Von PONS gibt es jetzt die Anwendung „PONS unterwegs“ für die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch. Ein gängiges Handymodell genügt. Für eine einmalige Gebühr kann die Anwendung heruntergeladen werden.


MCK2006: Der dritte Tag

Der letzte Kongress-Tag war geprägt von Abreise und Teilnehmer-Schwund. Für einige endete der „Spanische Abend“ in einem „mediteranen frühen Morgen“. 😉

Im Vortragsprogramm ging es häuptsächlich um Trends und zukünftige Entwicklungen im Mobile Computing und Mobile Communication.

HSDPA als UMTS-Update mit einer Bandbreiten-Vergrößerung war das Thema. Vor allem, wie schnell es in der Praxis wirklich ist. Und, ob es als DSL-Ersatz taugt. Das eher nicht. DSL-Feeling kommt wegen der langen Ping-Zeit nicht auf. Und auch die Übertragungsrate kommt an die 1,8 MBit/s nicht ran. Mit 0,7 bis 0,9 MBit/s kommt in der Praxis im Schnitt gut zurecht. Die mobilen Anwender dürfte das freuen, wenn ihnen UMTS bisher zu langsam war.

Ein Trend-Thema für dieses Jahr ist die Konvergenz von Mobilfunk und Festnetz. Zwar wurde praktikable Lösungen und die Technik vorgestellt. Doch war der Vorteil für das mobile Business und auch den Massenmarkt nicht wirklich erkennbar.

Das die Konvergenz in der mobilen Kommunikation nicht ganz so einfach ist und enorm komplex ist, dass wurde deutlich. Hier gibt es einiges zu tun für die Netzbetreiber und Netzausrüster. Kleine innovative Internet-Unternehmen werden viel schneller sein und das mobile Internet als ihre Infrastruktur nutzen. Für die Mobilfunknetzbetreiber gilt es, sich in den nächsten Jahren warm anzuziehen.

Die aktuellen Trends im Bereich Notebooks sind Displays, die auch im tageslicht gut ablesbar sind, aber in Räumen unter starker Spiegelung leiden. Und was Mobil-Prozessoren angeht, wird sich noch bis Ende des Jahres einiges tun. Wer unbedingt einen Dampfhammer in seinem Notebook braucht, der kann noch ein paar Monate warten.

Smartphones und Handys entwickeln sich zu multimedialen Alleskönnern. Die Zeit für Festplatten-Handys, die auch Bedienelemente wie ein MP3-Player haben, ist gekommen. Die Akkulaufzeit leidet darunter. So könnte man diesen Handys eine nicht besonders große Marktdurchdringung bescheinigen. Auch MobileTV wird nur eine Nischenanwendung werden und nicht in der Masse genutzt werden, wie sich das so manche Mobilfunkbetreiber wünschen. Und auch schnelle Übertragungsraten in Handys wird nur langsam kommen, auch wenn HSPDA funktioniert. Doch weil es in den nächsten Monaten noch schneller werden soll, werden die Handy-Hersteller warten, bis sie HSDPA durchgängig in ihren Handys implementieren.

So war auch dieser Konferenz-Tag vorbei. Und während der Großteil der Teilnehmer schon abreiste oder bereits abgereist war, gab ich mir noch den Berlecon Research Workshop über Mobile E-Mail für Unternehmen.


Schlund + Partner pusht E-Mails aufs Handy

E-Mail Push mit PDADer Provider Schlund + Partner bietet einen Push-Dienst für seine Hosted-Exchange-Accounts an. Die Nutzer von Exchange-Postfächern können sich E-Mails, Termine, Adressen und Aufgaben auf ihr Handy oder PDA in Echtzeit pushen lassen. Was bisher nur mit BlackBerrys möglich war ist nun auch mit Geräten mit dem Betriebssystem Windows Mobile 5.0 möglich. Schon jetzt können Symbian-Nutzer (z. B. Nokia) und alle anderen Windows Mobile-Nutzer mit einem Plugin bzw. Tool die Push-Funktion auf ihren Geräten hochrüsten. Der Push-Service ist an keinen Mobilfunkprovider gebunden und kann mit jedem GSM- oder UMTS-Datentarif genutzt werden.