Breitband-Verfügbarkeit mit dem Breitbandatlas prüfen

Der Breitbandatlas des BMWi soll Privatpersonen und Gewerbetreibenden in erster Linie einen Überblick geben, in welchen Gemeinden mit welchen Techniken ein Zugang zum Breitband-Internet möglich ist. Mit dem Breitbandatlas soll man auf einen Blick sehen können, welche Breitbandtechniken in einer bestimmten Region verfügbar sind. Zusätzlich enthält der Atlas Darstellungen der Verfügbarkeit von digitalem Rundfunk (z. B. DVB-T).

Aber:
Der Breitbandatlas ist in erster Linie ein informatives Hilfsmittel zur Erstinformation von Breitband-Interessenten. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an die einzelnen Anbieter wenden.

Das bedeutet, der Breitbandatlas ist fast überflüssig, weil die Daten nicht aktuell und auch nicht genau sind. Wer also feststellen will, ob er einen Breitband-Internet-Anschluss bei sich bekommen kann, der muss sich direkt an die Netzbetreiber wenden.


M2M – Maschine-zu-Maschine-Kommunikation

Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, kurz M2M, ist der automatisierte Datenaustausch zwischen Maschinen. Wobei unter Maschinen Systeme zu verstehen sind, die nicht auf einem Computer basieren.

Bei der M2M-Kommunikation geht es darum, dass Anlagen und Maschinen ohne menschlichen Auslöser Daten austauschen. Dabei wird auch das Konzept „Internet der Dinge“ konsequent umgesetzt, in dem auf etablierte Standards bei Kommunikationsprotokollen und Übertragungsverfahren gesetzt wird.


Fernwartung über Internet

Fernwartung über das Internet bedeutet in der Regel VPN-Technik als günstige Alternative zu klassischen Dial-In/Remote-Access-Lösungen zu verwenden. VPN bietet die Möglichkeit ganze Unternehmensstandorte über das Internet zu koppeln, anstatt Standleitungen zu verwenden. Die VPN-Technik eignen sich nicht nur zur Kopplung von Netzwerken, sondern auch um einzelne Stationen aus fernen Netzwerken in eigene Netzwerke einzubinden. Dabei wird die Netzwerkleitung der fernen Station über das Internet ins eigene Netzwerk verlängert.


Update: Internet

Das Internet ist ein Informations- und Kommunikationsmedium über das Informationen und Daten übermittelt und ausgetauscht werden. Dazu gibt es verschiedene Dienste, die über Anwendungen, die auf einem Computer installiert sind, benutzt werden können.

Klassische Internet-Anwendungen sind das World Wide Web, E-Mail, Usenet (Diskussionsforen), Chat (IRC) und Filetransfer (FTP). Der Zukunft gehören Peer-to-Peer-Anwendungen (P2P), Internet-Telefonie und Cloud Computing.


DPI – Deep Packet Inspection

DPI (Deep Packet Inspection) ist ein Verfahren, um Datenpakete in der Netzwerktechnik zu überwachen. Dabei werden die Datenpakete bis in die Anwendungsebene (Schicht 7) hinauf analysieren.

In der Regel ist Deep Packet Inspection ein Thema für Unternehmen, Internet-Provider und Regierungen. Sie sind daran interessiert, Datenströme zu protokollieren und zu filtern. So können Provider die Daten bestimmter Anwendungen gezielt bevorzugt durchleiten und andere ausbremsen. Im Mobilfunk wird DPI generell eingesetzt, um VoIP-Verbindungen zu verhindern.


Update: IPv6

IPv6 ist ein Routing-Protokoll, das auf der Schicht 3 des OSI-Schichtenmodells arbeitet. IPv6 ist der direkte Nachfolger von IPv4 und Teil der Protokollfamilie TCP/IP.

Der Grund für die Einführung des Internet Protocols Version 6 (IPv6) und Ablösung von IPv4 ist die Adressknappheit von nur 4 Milliarden IP-Adressen (Version 4), die bald aufgebraucht sind. Da weltweit immer mehr Menschen, Maschinen und Geräte an das Internet mit einer eindeutigen Adresse angeschlossen werden wollen, reichen die IPv4-Adressen nicht mehr lange aus.


DSL-Speedtest

Wer einen DSL-Anschluss hat, der will in der Regel auch wissen, wie schnell er wirklich ist. Leider ist das Ergebnis der üblichen Online-Speedtests nur wenig aussagekräftig.

Die Online-Speedtests sind auch nicht für alle Internet-Anschlüsse geeignet. Vor dem Test sollte geklärt werden, ob der Speedtest für den eigenen Anschluss geeignet ist. Zum Beispiel DSL oder Kabel.


AS – Autonome Systeme

Autonome Systeme (AS) sind eine Ansammlung von vielen kleineren IP-Netzen. Zusammen bilden diese IP-Netze ein eigenständiges Netz, das autonom, also für sich alleine funktionieren kann. IP-Carrier sind Internet-Provider, international tätige Firmen und Universitäten. Sie unterhalten autonome Systeme. Diese autonomen Systeme sind wiederum untereinander verbunden und bilden so das Internet. IP-Carrier schaffen möglichst viele Schnittstellen, um den ein- und ausgehenden Datenverkehr über Verbindungen, sogenannte Interconnections, mit anderen IP-Carriern auszutauschen.


Internet-Anschluss

Der Internet-Anschluss besteht immer aus einer hardwareseitigen Komponenten, also einem Übertragungsgerät, und einer softwareseitigen Komponenten, die konfiguriert werden muss und sich um den Zugang kümmert. In die technische Einrichtung des Internet-Anschlusses wird ein Kabel gesteckt, das auf der anderen Seite mit einem Computer oder einem anderen Gerät verbunden ist. Wird das Kabel eingesteckt, wird sozusagen der hardwareseitig Internet-Zugang hergestellt. Anschließend erfolgt die Einwahl von einem Computer oder einem anderen Gerät in ein Netzwerk, das den softwareseitigen Zugang zum Internet herstellt.