UPDATE: Vom Overload-Stromsensor zur elektronischen Sicherung – Theorie und Praxis

Dieser Elektronik-Minikurs besteht aus zwei Teilen, bzw. aus zwei Links. Der erste Teil befasst sich damit, dass man keine kostspieligen Rail-to-Rail-Opamps benötigt, wenn man auf der Leitung der positiven Betriebsspannung den Strom detektieren möchte mittels eines Opamp in der Funktion als Komparator. Ein echter Komparator käme auch in Frage, ist aber nicht nötig. Warum dies möglich ist, liest man ausführlich im Theorie-Teil. Ebenso wird angedeutet, dass dies auch für eine negative Betriebsspannung gilt. Der Unterschied der verwendbaren Lowcost-Opamps liegt in deren Eingangsbeschaltung. Soviel zur kurzen Einleitung…

Die letzten Updates der beiden Teile Theorie und Praxis vom Januar und Februar 2018 wurden nochmal überarbeitet und mit ein paar zusätzlichen Links erweitert, um das Lesen zu erleichtern. Man beachte das Titelbild. Neu ist eine weitere Möglichkeit für den Stromsensor mit einer stabilen einstellbaren Referenzspannung. Als Basis, an Stelle einer Konstantstromquelle in Teilbild 2, dient in Teilbild 3 eine Bandgap-Spannungsreferenz BG.

Teilbild 4 zeigt in Kürze die „Elektronische Sicherung“ mit Relais oder Power-MOSFET. Was sich wozu besser eignet, liest man und ebenso was der ominöse neu eingefügte Widerstand mit dem ?-Zeichen bedeutet. Was soll ein Widerstand zum Eingang eines CMOS-Gatter, der eh schon extrem hochohmig ist? So hochohmig ist er aber nur, wenn alles „rund“ läuft. Wenn nicht, dann kann es dem NAND-Gatter IC:B1, bzw. dem ganzen IC ziemlich schlecht gehen ohne diesen ?-Widerstand.

Freiwillige Hausaufgabe: Erst selbst herausfinden, wozu es diesen ?-Widerstand (R15) benötigt, bevor man es liest im Praxisteil (Teil II). Vielen Spass. Kleiner Hinweis, man muss gewisse Kriterien von integrierten CMOS-Schaltungen kennen…

Gruss Euer
ELKO-Thomas

Vom Overload-Stromsensor zur elektronischen Sicherung – Theorie

Vom Overload-Stromsensor zur elektronischen Sicherung – Praxis


SDM – Space Division Multiplex

Beim Raummultiplexverfahren geht es um das Übertragen bzw. Vermitteln mehrerer Signale bzw. Verbindungen über mehrere verfügbare Übertragungswege. Dabei wird einem Signal ein Übertragungsweg exklusiv zur Verfügung gestellt. Hierbei kann man zwischen kabelgebundenem und kabellosem Raummultiplex unterscheiden.


FDM – Frequency Division Multiplex

Beim Frequenzmultiplex (Frequenzlagenvielfach) wird ein breites Frequenzband in mehrere schmale Frequenzbänder aufgeteilt. Jedes einzelne Frequenzband hat eine Trägerfrequenz. Dieser Trägerfrequenz wird jeweils ein einzelner Datenkanal zugewiesen. Die Daten werden gleichzeitig und unabhängig voneinander übertragen.