Update: VDSL

Man unterscheidet prinzipiell zwischen zwei verschiedenen VDSL-Standards.
Der erste VDSL-Standard (ITU-T G.993.1) hat sich in Deutschland nicht durchgesetzt. Statt dessen kommt in Deutschland der zweite VDSL-Standard (ITU-T G.993.2) zum Einsatz. Weil es in Deutschland kein VDSL1 gab, wird VDSL2 in in der Öffentlichkeit oft als VDSL bezeichnet. Fachleute unterscheiden bei VDSL sehr wohl zwischen VDSL1 und VDSL2. Wenn wir von VDSL sprechen, dann meinen wir eigentlich VDSL2 (ITU-T G.993.2).


Update: VDSL-Vectoring

Bei VDSL-Vectoring handelt es sich um eine Erweiterung von VDSL, um auf der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit zu erreichen. Dazu müssen „alle“ abgehenden Teilnehmeranschlussleitungen am gleichen DSLAM angeschlossen sein, der sich um die Signalaufbereitung für alle Anschlüsse gemeinsam und in Abhängigkeit zueinander kümmert.


Update: Festnetz

Die Technik für Sprachtelefonie im Festnetz ist am Ende ihres Lebenszyklusses angekommen. Nicht mehr die Telefonie ist der maßgebliche Treiber der Technik, sondern Breitband-Internet-Anschlüsse mit ADSL und VDSL. Das hat Konsequenzen für die Technik auf Basis von ISDN. Bis Ende 2018 will die Deutsche Telekom das Festnetz in ganz Deutschland auf IP-Telefonie umstellen. Parallel dazu wird das alte Telefonnetz zu einem Festnetz mit schnellen VDSL-Anschlüssen und Vectoring-Technik umgebaut.

Der Ausbau der Vectoring-Technik hat Konsequenzen für alle Teilnehmeranschlüsse, die an einem ausgebauten Kabelverzweiger hängen. Die Umrüstung der Kabelverzweiger gelingt nur, wenn alle Anschlüsse umgestellt werden.


VDSL-Vectoring

Rund um ADSL und VDSL war lange Zeit bei der technischen Entwicklung ein Stillstand zu verzeichnen, an dem sich im Wesentlichen auch nichts geändert hat. Nun ist seit ein paar Monaten das sogenannte Vectoring im Gespräch. Es soll regelrechte Wunder bei der Reichweite und Übertragungsrate für DSL-Anschlüsse bringen.


Splitter

Der Splitter hat die Aufgabe, das auf der Telefonleitung ankommende Signal anhand ihrer Frequenz aufzutrennen und an zwei verschiedenen Ausgängen herauszuführen. Der Splitter entspricht einer Frequenzweiche mit einem integrierten Hoch- und Tiefpassfilter. So wird sicher gestellt, dass die Endgeräte nur das Signal bekommen dass für sie gedacht ist und nicht von dem anderen Signal gestört werden können.