Erläuterung der Begriff OPS und IPS im Zusammenhang mit KI-Hardware.
Erläuterung der Begriff OPS und IPS im Zusammenhang mit KI-Hardware.
Beim Rechnen mit physikalischen Größen kommt es dann zur Verwirrung, wenn unterschiedliche Einheitenvorzeichen verwendet werden. Dann muss man manche Werte bzw. Einheiten zuerst umrechnen. Insbesondere der Elektronik-Einsteiger tut sich mit dem Umrechnen von Einheitenvorzeichen in der Regel sehr schwer. Es gibt aber ganz einfache Regeln zur Vorgehensweise.
Einheitenvorzeichen werden auch Vorsätze für Maßeinheiten, Einheitenvorsätze oder Einheitenpräfixe genannt. Sie dienen dazu, Vielfache oder Teile von Maßeinheiten zu bilden und zu kennzeichnen, um Zahlen mit vielen Stellen zu vermeiden. Also statt 1.000.000 Ohm einfach 1 Megaohm.
Für Werte von geometrischen und physikalischen Größen, die zahlenmäßig dargestellt werden, gibt es Maßeinheiten bzw. physikalische Einheiten), die der Zahl einen eindeutigen Wert geben. Denn eine Zahl von 700 ist wenig aussagekräftig. Erst der Bezug auf eine Einheit, zum Beispiel Meter (Entfernung) oder Euro (Währung), ermöglicht das Verständnis für den zahlenmäßigen Wert.
Eine Frequenz gibt die Zahl der Perioden an, die in einer Sekunde durchlaufen werden. Die Frequenz wird in Hertz (Hz) angegeben. Ein Vielfaches davon ist Kilohertz (kHz), Megahertz (MHz), Gigahertz (GHz) usw.
Bei der Übertragungsgeschwindigkeit handelt es sich um die Geschwindigkeit, mit der Daten übertragen werden. Oft spricht man deshalb auch von der Übertragungsrate, Datenrate oder Transferrate. In der Regel werden diese Werte in Bit/s, kBit/s, MBit/s oder GBit/s angegeben. Angaben in Byte/s, kByte/s, MByte/s oder GByte/s sind dagegen eher unüblich.
Der Unterschied ist, dass bei Gigabyte mit dem dezimalen Zahlensystem, beispielsweise 10 hoch 3 = 1.000, und bei Gibibyte mit dem dualen Zahlensystem, beispielsweise 2 hoch 10 = 1.024, gerechnet wird.
Die Problem dabei ist, dass oftmals für binär berechnete Werte die metrische Einheit Gigabyte (GB) und nicht die binäre Einheit Gibibyte (GiB) verwendet wird. Der Grund dafür ist, dass vielen die binären Einheiten, wie Kibibyte (KiB), Mebibyte (MiB) und Gibibyte (GiB), nicht bekannt sind oder trotz besseren Wissens, nicht verwendet werden. Das führt dann dazu, dass man nicht wirklich sicher sein kann, wie viel zum Beispiel die Speicherkapazität einer 1 Terabyte Festplatte beträgt.
Dabei ist die Sache ganz einfach. 1 Terabyte (TB) sind nicht 1.024 Gigabyte, sondern tatsächlich 1.000 Gigabyte oder umgerechnet 931 Gibibyte bzw. 0,931 Tebibyte (TiB).
Dazu folgende Beispielrechnung:
1 Terabyte = 1.000 Gigabyte 1.000 Gigabyte = 1.000 x 1.000 x 1.000 x 1.000 Byte = 1.000.000.000.000 Byte 1.000.000.000.000 / 1.024 / 1.024 / 1.024 ≈ 931 Gibibyte ≈ 0,931 Tebibyte
Die kleinste Einheit in der Informationsverarbeitung ist das Bit und dient zur Messung von Kommunikation und Speicherkapazität. Eine Bitfolge von 8 Bit bezeichnet man typischerweise als Byte.
Die Cheat Sheets zum Thema Einheiten in der IT umfassen neben den Grundeinheiten Bit und Byte auch die entsprechenden metrischen Vorzeichen. Außerdem die weniger bekannten binären Vorzeichen.
Sobald man eine physikalische Größe misst, muss man sich auf eine Einheit beziehen. Das SI-System legt international fest, wie viel zum Beispiel ein Meter oder ein Kilogramm ist.
Das Problem ist, dass die physikalischen Größen der Basiseinheiten auf sich verändernden Dingen beruhen. Das heißt, es ergeben sich mit der Zeit Ungenauigkeiten in allen Teilen der Wissenschaft.
Deshalb werden ab Mai 2019 alle sieben Basiseinheiten des internationalen Maßsystems über unverrückbare Naturkonstanten definiert.