iSCSI-Standard

Die Storage Networking Industry Association(SNIA) hat die Spezifikation des iSCSI-Standard fast fertiggestellt.

Die SNIA ist ein Zusammenschluss von mehr als 300 im Storage-Bereich aktiver Firmen.

iSCSI ist ein Protokoll, das die Übertragung von SCSI-Befehlen über ein TCP/IP-Netzwerk regelt. Dabei werden die SCSI-Kommandos in ganz normalen TCP-Paketen verschickt. Das Netzwerk muss sehr schnell sein, um akzeptable Datenraten hinzubekommen, weil die eigentlichen Daten mit drei Headern (IP, TCP, SCSI) versehen über die Leitung gehen. Dem gegenüber steht der Vorteil, jederzeit und überall auf Daten zugreifen zu können, wo ein Netzwerkanschluss vorhanden ist.


ISDN-, ADSL- und analoge Verbindungen aus einer Box

Die Telekommunikationsexperten von Sphairon haben ein neues Netzabschlussgerät entwickelt, das unter anderem im Rahmen des neuen DSL-Angebots bei Arcor als Starterbox vermarktet wird. Der NT1+ split unterstützt die neue Wettbewerbsoffensive des Telekommunikationsunternehmens bei der Vermarktung von ADSL in Deutschland.

Der Sphairon NT1+ split ist ein Netzabschlussgerät für den ISDN-Zugang. In der ungefähr handgroßen Box befinden sich neben dem für ISDN-Kunden obligatorischen NTBA und dem für ADSL notwendigen Splitter ein Analogwandler zum Anschluss analoger Endgeräte wie Telefon, Fax oder Anrufbeantworter. Die Drei in Eins-Lösung hat ein zusätzliches und besonders wichtiges Merkmal: Der analoge Anschluss ist unabhängig von der Stromversorgung. So kann auch bei Stromausfall weiter telefoniert werden.


VIA bringt Hardware Unterstützung für Microsofts WMA 9 Professional Codec Serie

Die VIA Envy Serie der Audio Controller unterstützt 24 Bit Auflösung und 96 kHz Abtastrate.

Die VIA Envy Controller verfügen über bis zu 12 Ausgänge, die mühelos 5.1, 6.1 und sogar 7.1 Multichannel Ausgänge und damit eine neue Audioerfahrung ermöglichen.

Die Windows Media 9 Serie erlaubt eine erhebliche Verbesserung der Wiedergabe in unvergleichlicher Audio- und Videoqualität und setzt damit eine neue Stufe der digitalen Medien.


WLAN im 5-GHz-Band ohne Ad-hoc-Modus

Nachdem die Regulierungsbehörde für Telekommunikation vor einem Monat das 5-GHz-Band für WLAN-Funknetze nach IEEE 802.11a freigegeben hat, haben bereits die ersten Hersteller Produkte angekündigt, die bis zu 54 MBit/s brutto im 5-GHz-Band schaffen sollen. Allerdings ohne die Betriebsart mit der man spontane Funknetze ohne Basisstation (Access Points) bilden kann.


Lokationsbasierte Anwendungen mit Bluetooth

Diese Lösung wurde von der Firma BluePosition entwickelt. Sie besteht in einer Bestimmung des Aufenthaltsortes mit Hilfe von Bluetooth. Anhand dieser Daten wird automatisch das Profil eines Handys umgestellt. So ist es z. B. möglich, dass es nicht klingelt, wenn man in Sitzungsräumen ist, dass es automatisch die Gespräche an einen Kollegen umleitet, wenn man Mittagspause hat, oder dass es den Klingelton ändert, wenn man nach draußen geht oder in einen Raum mit lautem Hintergrundgeräusch wie z.B. eine Computerzentrale.

Das System mit der Bezeichnung BLIS4Phone arbeitet mit einer langen Reihe von Handys wie Nokia, Sony-Ericsson, Siemens u.a. und setzt keine spezielle Software auf dem Handy selbst voraus.

Diese Lokationslösung kann für eine Reihe von anderen Zwecken innerhalb des Betriebes benutzt werden, wie automatisch den PC abzuschließen, wenn ein Mitarbeiter seinen Schreibtisch verlässt.

Die Software, welche die Benutzer ortet und mit dem Handy kommuniziert, wurde von der Firma BluePosition entwickelt, während die Bluetooth-Technologie von der Firma BlipSystems in Aalborg stammt, die kürzlich von Ericsson abgeschieden wurde.


Elektor im neuen Gewand

Elektor im neuen GewandMit der 400sten Ausgabe der Elektor hat die Redaktion das Erscheinungsbild der Elektronik-Zeitschrift grundlegend geändert. In der Zeit des schnellen Fortschritts war es an der Zeit, die Elektor zu verändern. Farbiger, übersichtlicher, noch informativer und mit einem breiteren redaktionellen

Themenangebot zu gestalten.

Die Elektor bietet wertvolle Informationen, neue Entwicklungen und überraschende Anwendungen – leicht zugänglich, mit einem ansprechenden Layout und spannenden, farbigen Illustrationen.


Nervige Spam-SMS

Mein Handy habe ich seit Dezember 2005. Die Rufnummer weiß niemand. Noch nicht mal ich. Warum? Ich habe es selten an und nehme es nur mit, wenn ich unterwegs bin. Damit ich mal erreichbar bin, selber telefonieren kann und hauptsächlich darüber mit meinem Notebook ist Internet komme.

In den meisten Fällen leite ich mein Festnetztelefon per Tastendruck auf mein Handy um, wenn ich aus dem Haus gehe. Das bedeutet, selbst ich weiß meine Handy-Nummer nicht.

Doch seit Mai 2006 habe ich immer wieder SMS bekommen und zwar Spam-SMS. Meist mit einem Link drin. Ungefähr so ähnlich, wie auch die Spam-Mails aussehen, die täglich bei mir eingehen. Weil im Juli täglich mehrmals mein Handy neue SMS signalisierte bin ich der Sache doch mal auf den Grund gegangen. Auffällig war, dass die Absender-Rufnummer immer 1232042 war. Aha, dachte ich und gab 1232042 bei Google ein und siehe da, es gab eine unzähliche Anzahl an passenden Einträgen. Viele davon waren Foren-Einträge, die sich mit der gleichen Problematik beschäftigten. Aber nur wenige hatten Problem-Lösungen anzubieten. Trotzdem gibt es eine Lösung.

Natürlich will ich diese Geschichte auch noch vollständig auflösen. Die Sache ist ansich ganz einfach. Hinter der Nummer 1232042 steckt der Benachrichtigungsdienst von E-Plus über neu eingegangene E-Mails. Nun wird sich der ein oder andere E-Plus-Kunde sagen: Ich habe doch keine E-Mail-Adresse bei E-Plus. Doch, und zwar dann, wenn man sich online einen Kunden-Zugang eingerichtet hat. Darüber kann jeder Kunde seinen Kundendaten ändern und Tarife einsehen. Parallel zum Kunden-Zugang werden auch zwei E-Mail-Adressen eingerichtet, obwohl man das vielleicht gar nicht will. Und standardmäßig wird die Benachrichtigung bei neuen E-Mails aktiviert. Und auch jetzt wird sich jeder denken, dass diese E-Mail-Adressen doch keiner kennt, wenn auch der Kunde davon keine Kenntniss hat? So ist es mir auch ergangen. Doch die Erkärung dazu ist ganz einfach. Wenn ein Spammer herausgefunden hat, wie die E-Mail-Adresse einer Domain vor dem Klammeraffen aussieht, dann kann er mit beliebigen Namenskombinationen E-Mail-Adressen zufällig herausfinden. Wenn er wahllos E-Mails verschickt und nur darauf wartet, dass zu einer E-Mail-Adresse keine Fehlermeldung zurück kommt. Dann kann der Spammer davon ausgehen, dass es diese E-Mail-Adresse gibt. Das ganze passiert natürlich vollautomatisch und schwupps landet eine vermeintlich unbekannte E-Mail-Adresse in einem Spam-Verteiler und wird täglich mehrmals mit Spam beschickt.

Um die Spam-SMS abzustellen habe ich mich also in den Kunden-Zugang von E-Plus angemeldet, dort den E-Mail-Account aufgerufen und in den Einstellungen die Benachrichtung ausgeschaltet. Bei der Gelegenheit habe ich die Spam-Mails gelöscht und auch den Spam-Filter aktiviert. Vielleicht taugt der sogar was.

Seitdem ist Ruhe. Und ich kann mein Handy wieder einschalten, ohne piepsend empfangen zu werden.


Für was Frauen Handys brauchen

Nach einer Studie von The Carphone Warehouse und der London School of Economics nutzen Frauen ihr Handy manchmal auch als persönlichen Bodyguard. Wenn Sie von Männern nicht belästigt werden wollen, dann schreiben sie SMS und täuschen manchmal auch Gespräche vor. Früher haben sich die Frauen immer hinter Zeitungen oder Zeitschriften versteckt. Heute wird stattdessen das Handy dafür benutzt.


Phone-and-Fax-Box von T-Mobile

Die Konvergenz zwischen Festnetz und Mobilfunk treibt schon seltsame Blüten.

T-Mobile hat ein neues Produkt in der Pipeline: die Phone-and-Fax-Box. Diese Box simuliert eine TAE-Dose, die an einem Fetznetzanschluss hängt. Daran lassen sich ein Telefon und ein Faxgerät anschließen. Die Box ist aber nicht über ein Kabel, sondern via Mobilfunk verbunden. So werden normale Festnetz-Geräte zum Mobilfunk-Endgerät.

Man möge mir an dieser Stelle verzeihen. Diese Produkt gibt es zur Zeit noch nicht. In den nächsten Monaten kann damit allerdings gerechnet werden.


Ältere Menschen und die Technik

Ich habe neulich einer älteren Person erklärt, wie sie den Kalender im Handy bedienen muss. Die eng liegenden Tasten waren noch das kleinere Problem. Aber die etwas dicker dargestellten Tage in der Monatsübersicht konnte diese Person nicht von den normal dargestellten Tagen unterscheiden. Die dick dargestellten Tage sind mit einem Eintrag versehen, die mit normaler Schrift haben keinen Eintrag. Das ist nur eine Kleinigkeit. Doch die bestimmt, wie die Person den Kalender nutzen kann. Zu diesem Kalender kann ich anmerken, dass das Display nicht hochauflösend genug ist und deshalb besonders kleine Schriften nicht ausreichend detailiert dargestellt werden können. Auch ist die Bedienung nicht eindeutig genug. Einige wichtige Funktionen des Kalenders sind gut in Untermenüpunkten versteckt.

Zwar ist damit zu rechnen, dass die älteren Mitmenschen in ein paar Jahrzehnten sich an den technischen Unzulänglichkeiten nicht stören lassen. Doch tun wir gut daran schon heute Kleinstgeräte mit hochauflösenden Displays und guten Tastaturen herzustellen. Meinereiner, die Best-Agers-Zielgruppe von morgen, wird dankbar sein. Denn Handy, PDA und MP3-Player sind in der heutigen Gesellschaft enorm wichtig und weitgehendst etabliert. Auf was wir schon heute nicht mehr verzichten würden, werden wir in ein paar Jahrzehnten genauso wenig verzichten wollen.