Wie bereits „angedroht“ werde ich mich in nächster Zeit vermehrt mit dem Thema KI befassen.
Ich habe dazu positive und auch negative Rückmeldungen erhalten. Positive im Sinne, dass man sich darauf freut, was ich zu berichten habe. Negative im Sinne, dass jetzt durch KI die Welt untergeht.
In meinem Leben ist die Welt noch nicht untergegangen und wird es auch nicht. Da bin ich mir ziemlich sicher. Und von den ganzen Weltuntergangspropheten hatte noch keiner Recht. Es kam immer anders als gedacht.
Meine ersten Versuche mich von der praktischen Seite mit KI zu befassen, wurden dadurch ausgebremst, dass mir die vielen nachbaubaren Beispiele nicht gefallen wollen.
Beispielsweise Objekterkennung, Gesichtserkennung, auch einer bestimmten Person und Posenerkennung (Körperhaltung).
Nehmen wir an, eine KI erkennt ein Objekt. Was mache ich dann mit dieser Information? Das sind alles nette Spielereien, die aus meiner Sicht nur eine punktuelle praktische Relevanz haben.
Denkbar wäre, dass man das verwendete KI-Modell selber um weitere Objekte ergänzt. Dafür braucht man beispielsweise 200 bis 500 unterschiedliche Bilder des Objekts, um dem KI-Modell die Möglichkeit der Erkennung anzulernen. Woher soll ich 500 Bilder von irgendwas herbekommen? Soll ich die aus der Google-Bildersuche rausziehen?
Das ist aber nur die eine Seite. Es gibt sehr viele unterschiedliche Aspekte, wie man sich mit KI befassen kann:
- Grundsätzliche Funktionsweise von KI-Modellen und dem mathematischen Hintergrund
- Eigene KI-Modelle bauen: Vom Sammeln und Aufbereiten von Daten bis zum Trainieren und Anwenden von KI-Modellen
- Effektive Nutzung von LLMs wie ChatGPT, Gemini und Claude für den eigenen Bedarf
- Offline-Nutzung von KI-Modellen
- KI-Agenten bauen: Aufgaben an KI-Agenten delegieren und ausführen lassen
Was davon interessiert dich am ehesten?
Viel Spaß beim weiteren Lesen
Patrick Schnabel
Aktuelle Projekte
RELOADED: Text-To-Speech (TTS)
Letztes Mal hatte ich berichtet, dass ich ausprobieren wollte, ob ich Text-To-Speech (TTS) auf einem Raspberry Pi Pico zum Laufen bekomme.
TTS ist die Umwandlung von Text in Sprache.
In meinem jugendlichen Leichtsinn habe ich mir gedacht, das kann doch nicht so schwer sein. Weit gefehlt. Der Raspberry Pi Pico ist dafür praktisch ungeeignet. Es fehlt an allem: Software, Hardwareleistung und eine vernünftige Möglichkeit Audio-Signale auszugeben.
Ich bin mit dieser Idee krachend gescheitert, noch bevor ich irgendetwas ausprobieren konnte.
Aber, so ganz will ich mich nicht geschlagen geben. Vielleicht klappt es mit dem Einplatinen-Computer Raspberry Pi besser. TTS-Software für Linux gibt es zumindest eine Menge.
Demnächst mehr dazu.
NEU: Stromspar-Optionen des Raspberry Pi Pico
Eines meiner liebsten Experimente ist, den Stromverbrauch von Geräten, Schaltungen und Bauteilen zu ermitteln. Im nächsten Schritt stehen dann Überlegungen an, mit welchen Maßnahmen man den Stromverbrauch senken kann.
Da sich ein Raspberry Pi Pico programmieren lässt, gibt es einige Möglichkeiten den Stromverbrauch zu senken. Einige davon sind universell. Sie eignen sich auch für andere Mikrocontroller oder Schaltungen.
Ich habe bereits ein paar Experimente gemacht. Demnächst mehr.
Erfolgreich beendete Projekte
Schaltung: LED-Lichtschranke mit Fotowiderstand
Mir ist eine Schaltung ist mir in die Finger gefallen, die ich natürlich ausprobiert wollte. Wenig sinnvoll, aber nur um die Machbarkeit zu demonstrieren.
Diese LED-Lichtschranke nutzt eine Leuchtdiode und einen Fotowiderstand. Bei ununterbrochenem Licht leuchtet eine zweite LED, bei Unterbrechung erlischt sie. Die Schaltung ist jedoch anfällig für Umgebungslicht und funktioniert am besten in dunklen Bedingungen. Der Aufbau erfordert spezielle Maßnahmen zur Lichtabschirmung.
Mit dem Elektronik-Set Starter Edition kann man diese Schaltung nachbauen.
Schaltungen mit dem Timer-IC NE555 zum Experimentieren
Die folgenden Schaltungen sind ein Teil des Elektronik-Sets Timer Edition. In diesem Elektronik-Set sind Grundschaltungen, dazugehörige Experimente zum besseren Verständnis und anwendungsorientierte Schaltungen zum Timer-IC NE555 kombiniert.
NE555 als NE555 als monostabile Kippstufe
Didaktisch gesehen ist die monostabile Kippstufe die bevorzugte Schaltung. Allerdings ist sie aus meiner Sicht die schwerste. Allerdings stecken ein paar interessante Anwendungsfälle dahinter.









