Neues im Elektronik-Kompendium

UPDATE: Z-Diode-Erweiterungskurs und die Bandgap-Referenz



Dieser Elektronik-Minikurs wurde überarbeitet, wobei es auch zwei neue Beiträge gibt. Der bisherige Inhalt befasst sich mit Dioden zur Begrenzung von Wechselspannungen. Ein praktisches Beispiel ist die Spannungsbegrenzung eines Fahrrad-Dynamos mit zwei antiseriell geschalteten Leistungs-Z-Dioden, parallel geschaltet zum Dynamo. Damit die leistungsschwache Glühbirne des Rücklichtes nicht mehr durchbrennt, wenn die stärkere Glühbirne im Scheinwerfer durchbrennt, ist diesen Z-Dioden zu verdanken. Dass diese Schaltung nur noch selten zum Einsatz kommen wird und kann, ist klar, weil für moderne LED-Beleuchtung ist dies nicht brauchbar. Sinnvoll ist diese LED-Modernisierung jedoch nur, wenn keine Primärzellen (Wegwerfbatterien) zum Einsatz kommen.

Weitere Themen sind der differenzielle Widerstand und der Temperaturkoeffizient von Z-Dioden, dargestellt mit einem Diagramm. Hier lernt man was man beachten muss, will man einen vernünftigen Kompromiss zwischen diesen beiden Abhängigkeiten erreichen. Dann folgt ein Kapitel zum Thema "Präzisions-Z-Dioden" und was genau bedeutet schaltungstechnisch der differenzielle Widerstand.

Danach folgt das grosse Kapitel zum Thema die Bandgap-Spannungsreferenz. Zentral im Fokus steht der sehr bekannte LM385 mit einstellbarer Spannung mit zwei Widerständen und die Festspannungs-Versionen LM385-1.2 und LM385-2.5. Der allseits gut bekannte Spannungsregler LM317(L) beinhaltet eine Bandgap-Referenz. Je nach Anspruch der Präzision und Stabilität eignet sich auch dieser Spannungsregler als Spannungsreferenz. Jedoch, gerade beim Batteriebetrieb kann es sich lohnen bei niedrigem Leistungsverbrauch, von z.B. CMOS-Schaltungen, den LM385 als Shuntregler einzusetzen. Praktisches Beispiel ist der Einsatz eines Hallsensors.

Das neue Kapitel befasst sich eingehend mit der Application-Note "Current-Source" aus dem LM385-Datenblatt. Diese Schaltung habe ich mit einem Testboard aufgebaut und getestet. Diese Konstantstromquelle besteht einzig aus einem LM385 und zwei PNP-Transistoren. Präzision und Stabilität überzeugen für den Nachbau. Ebenfalls neu ist ein kurzer  Beitrag zum XFET, dessen Referenzspannung von so hoher Qualität ist, dass der XFET sich speziell für AD/DA-Wandlersystemen mit hoher Auflösung eignet. Weil dem so ist, kann man die hohe Präzision leicht zerstören, wenn man mit passivem Tiefpassfilter die Rauschspannung reduzieren will. Ein Artikel aus dem Fachmagazin POLYSCOPE zeigt, wie man tiefpassfiltert ohne diese Störung zu verursachen. Dieser Artikel ist als pdf-File gegeben zum gratis kopieren.

Gruss Euer
ELKO-Thomas

 

DSL-Netzarchitektur

In Deutschland ist „DSL“ das Synonym für einen Breitband-Internet-Zugang mit der ADSL- oder VDSL2-Technik im Festnetz. Die Grundidee bei allen DSL-Techniken ist, dass die bestehenden Kupferleitungen zu den Teilnehmern weiter verwendet werden können.

 

TDSL - Terabit-DSL

Die Technik für Terabit-DSL speist ein extrem hochfrequentes und sehr breitbandiges Signal (100 bis 300 GHz) als geführte Welle im Frequenzbereich zwischen 50 und 600 GHz in die Hohlräume zwischen den Kupferdoppeladern eines Kabels ein.

 

Update: DSL-Anschluss

DSL-Anschluss ist nicht gleich DSL-Anschluss. Es gibt verschiedene Varianten. Je nach dem, wo man den DSL-Anschluss bestellt bekommt man eine dieser Anschluss-Varianten zugeteilt.

 

Update: VDSL2-Vectoring / ITU-T G.993.5

Bei VDSL2-Vectoring handelt es sich um eine Erweiterung für VDSL2, um auf der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) eine höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit für einen DSL-Anschluss zu erreichen. Dazu müssen "alle" abgehenden Teilnehmeranschlussleitungen am gleichen DSLAM angeschlossen sein, der sich um die Signalaufbereitung für alle DSL-Anschlüsse gemeinsam und in Abhängigkeit zueinander kümmert.

 

VDSL2 / ITU-T G.993.2

VDSL2 ist eine Übertragungstechnik, um im Festnetz einen DSL-Anschluss mit hohen Übertragungsraten zu realisieren. In Deutschland wird ein DSL-Anschluss auf Basis von VDSSL2 mit Übertragungsraten von 50, 100 und 250 MBit/s im Downlink (asymmetrisch) angeboten.

 

WLAN-Generationen

Die Fähigkeit von WLANs unterschiedlicher Generationen mit unterschiedlichen Bezeichnungen und eventuelle Inkompatibilitäten ist für Normalnutzer unverständlich und kaum auseinander zu halten. Einfachere Bezeichnungen sollen helfen. Statt der kryptischen IEEE-Projektgruppennamen haben die WLAN-Standards eine fortlaufende Nummer. Offiziell beginnt die Bezeichnung mit Wi-Fi 4 für IEEE 802.11n.

 

Update: VDSL

Man unterscheidet prinzipiell zwischen zwei verschiedenen VDSL-Standards.
Der erste VDSL-Standard (ITU-T G.993.1) hat sich in Deutschland nicht durchgesetzt. Statt dessen kommt in Deutschland der zweite VDSL-Standard (ITU-T G.993.2) zum Einsatz. Weil es in Deutschland kein VDSL1 gab, wird VDSL2 in in der Öffentlichkeit oft als VDSL bezeichnet. Fachleute unterscheiden bei VDSL sehr wohl zwischen VDSL1 und VDSL2. Wenn wir von VDSL sprechen, dann meinen wir eigentlich VDSL2 (ITU-T G.993.2).

 

Update: Bluetooth

Umfassende Überarbeitung und Abgleich der Artikel über Bluetooth.

 

 

 

Was bedeutet es, wenn ein TCP-Port „Geschlossen“ ist?

TCP- und UDP-Ports sind eine Software-Abstraktion, um parallele Kommunikationsverbindungen einer oder mehreren Anwendungen voneinander unterscheiden zu können.

Der Zustand "Closed" oder "Geschlossen" ist dann gegeben, wenn auf einem spezifischen Port keine Anwendung lauscht. Der Host wird eine Verbindung zu diesem Port aktiv ablehnen.