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Elektronik-Fibel

Die Elektronik-Fibel, das Elektronik-Buch

Käufer der Elektronik-Fibel Kundenmeinung:
Die Elektronik-Fibel ist einfach nur genial. Einfach und verständlich, nach so einem Buch habe ich schon lange gesucht. Es ist einfach alles drin was man so als Azubi braucht. Danke für dieses schöne Werk.

Elektronik-Fibel
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Elektronik-Fibel
Elektronik-Fibel
Timer 555
Timer 555
Operationsverstärker und Instrumentationsverstärker
Operationsverstärker
Computertechnik-Fibel
Computertechnik-Fibel
Netzwerktechnik-Fibel
Netzwerktechnik-Fibel
Kommunikationstechnik-Fibel
Kommunikationstechnik-Fibel

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Was ist hier zur Zeit besonders gefragt?

Neues im Elektronik-Kompendium

SSL-Herzbluten oder der Heartbleed-Bug

In der Fachwelt wird zur Zeit über einen folgenschweren SSL-Bug berichtet. Um genau zu sein, es handelt sich um eine Sicherheitslücke in dem Krypto-Framework OpenSSL. Es handelt sich dabei um eine Software-Bibliothek, die von vielen Webseiten zur Verschlüsselung der Verbindung verwendet wird. Zum Beispiel fürs Online-Shopping, Online-Banking und diverse Webdienste.

Die Schwere der Sicherheitslücke deutet deren Bezeichnung an: Heartbleed (engl. Herzbluten). Die Sicherheitslücke versetzt einen Angreifer in die Lage, alle verschlüsselte Daten unverschlüsselt aus dem Speicherbereich von OpenSSL abgreifen zu können. Darunter können sich sensible Daten, wie Passwörter und geheim zu haltende private Schlüssel befinden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Server von diesem Vorgang überhaupt nichts mitbekommt. Dass heißt, niemand weiß, ob die Sicherheitslücke bereits ausgenutzt wurde.

In dieser Konsequenz muss man davon ausgehen, dass alle Dienste und Server, die von diesem Bug betroffen gewesen oder es noch immer sind, als kompromittiert anzusehen sind, obwohl die Daten bei der Übertragung verschlüsselt waren. Das bedeutet auch, dass die Passwörter, die man bei der Anmeldung verwendet hat und immer noch verwendet, nicht mehr sicher sind. Wer eine Aufforderung zum Ändern seiner Passwörter bekommt, der sollte dem dringend nachkommen.

Es besteht dringender Handlungsbedarf diese Passwörter zu ändern. Es sind schon Fälle von Missbrauch bekannt geworden. Und es ist davon auszugehen, dass sich die Fälle gehackter Accounts in Zukunft häufen werden.
Beim Ändern der Passwörter sollte man darauf achten, dass man es auch wirklich auf der entsprechenden Webseite tut und nicht einem Betrüger mit einer Fake-Webseite auf den Leim geht. Also Achtung bei Tippfehler-Domainnamen und kuriosen Browser-Umleitungen.

 

Bitmessage

Bitmessage ist ein Kommunikationssystem für den vertraulichen Austausch von E-Mail-ähnlichen Nachrichten innerhalb eines Peer-to-Peer-Netzwerks. Ein wesentliches Merkmal ist die Anonymisierung der Nachrichten.

 

Warum die PS/2-Schnittstelle einfach nicht aussterben will

PS/2 ist eine Computer-Schnittstelle bzw. ein Anschluss für Tastaturen oder Computer-Mäusen. Trotz der Universal-Schnittstelle USB will sie nicht aussterben. Dafür gibt es im wesentlichen zwei Gründe:


  1. Für Schnelltipper: Die PS/2-Schnittstelle ist schneller als die Übertragung per USB.

  2. Sicherheit: Ein USB kann für alle Arten von Geräten "missbraucht" werden. PS/2 eignet sich nur für die Tastatur.


 

UPDATE: Operationsverstärker I

opa1_t5

Es ist nur möglich auf der Hauptseite des ELKO das begleitende Titelbild zum folgenden Text zu sehen. Damit dies im Newsletter auch möglich ist, öffne man im Web-Browser den folgenden Link:

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/bilder/opa1_t5.gif

Dieses Update enthält das neue Kapitel DIE UNITY-GAIN-BANDBREITE. Diese Erweiterung klärt auf, warum die Unity-Gain-Bandbreite nur für die Verstärkung von 1 (nichtinvertierend) und nicht auch für die Verstärkung von -1 (invertierend) gilt. Als Beispiel dient der Opamp LF356 mit einer Unity-Gain-Bandbreite von 5 MHz. Das Titelbild illustriert die Details die dem Verständnis dienen. Als Nebenprodukt davon erfährt man, wie man mit einem einfachen Trick aus einem Opamp, der nicht bis hinunter zu einer Verstärkung von 1 arbeiten kann, weil die interne Kompensation reduziert ist, dies doch kann. Allerdings geht das nur mit einem Kompromiss...

Gruss Euer
ELKO-Thomas

 

NDP - Neighbour Discovery Protocol

Das Neighbor Discovery Protocol, kurz NDP, ist ein IPv6-Protokoll zum Austausch link-lokaler Nachrichten wie Router Discovery und Neighbor Discovery. NDP-Nachrichten sind Bestandteil von ICMPv6 und dürfen nicht in andere Netze gelangen. NDP vereint die Funktionen von ARP, RARP und IGMP bei IPv4, erfüllt aber noch mehr Aufgaben (z. B. Router Discovery und Router Renumbering).

 

ICMPv6 - Internet Control Message Protocol Version 6

Das Internet Control Message Protocol Version 6 (ICMPv6) ist Bestandteil des Internet Protocols Version 6 (IPv6). Es wird aber als eigenständiges Protokoll behandelt, das zur Übermittlung von Meldungen über IP dient. Hauptaufgabe von ICMP ist die Übertragung von Statusinformationen und Fehlermeldungen der Protokolle IP, TCP und UDP.

 

HSTS - HTTP Strict Transport Security

Mit HTTP Strict Transport Security, kurz HSTS, teilt ein Webserver dem Browser mit, dass HTTP-Requests über eine verschlüsselte Verbindung erfolgen sollen. Nicht nur jetzt, sondern auch zukünftig. Unterstützt der Browser HSTS, dann merkt er sich das und wandelt alle unsicheren HTTP-Links in verschlüsselte HTTPS-Links um.

 

DHCPv6 (Stateful Address Configuration)

Dank Autokonfiguration benötigt IPv6 eigentlich keinen DHCP-Dienst. Doch nicht alle IPv6-Clients können den DNS-Server auf diese Weise entgegennehmen (RDNSS-Option). DHCPv6 ist im Prinzip das einzige Verfahren, welches diese und weitere Angaben innerhalb der Autokonfiguration ergänzen kann. Um wie bei IPv4 mit DHCPv4 die gleichen Funktionalitäten für IPv6 zu ermöglichen, wurde DHCPv6 definiert.

 

Update: Privacy Extensions

Privacy Extensions ist eine Erweiterung (RFC 4941) für die Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC) von IPv6, um IPv6-Adressen zu bilden, die keinen Rückschluss auf den Nutzer zulassen. Privacy Extensions ist ein Verfahren, um den Hostanteil der IPv6-Adressen zu anonymisieren.

 

SLAAC - Stateless Address Autoconfiguration (IPv6)

Die Stateless Address Autoconfiguration (SLAAC) ist ein Verfahren zur zustandslosen Konfiguration von IPv6-Adressen an einem Netzwerk-Interface. Mit "stateless" oder "zustandslos" ist gemeint, dass die jeweilige IPv6-Adresse nicht zentral vergeben und gespeichert wird. Demnach erzeugt sich der Host seine IPv6-Adresse unter Zuhilfenahme zusätzlicher Informationen selbst.