Neues im Elektronik-Kompendium
Update: VPN
24.11.2009 / Patrick Schnabel / ELKO News
VPN ist ein logisches privates Netzwerk auf einer öffentlich zugänglichen Infrastruktur. Nur die Kommunikationspartner, die zu diesem privaten Netzwerk gehören, können miteinander kommunizieren und Informationen und Daten austauschen.
Eine allgemein gültige Definition gibt es für VPN nicht. VPN steht für eine Vielzahl unterschiedlicher Techniken. So wird manche Technik, Protokoll oder Produkt zu VPN zugeordnet, obwohl keinerlei Verschlüsselung oder Authentifizierung zum Einsatz kommt. Beides ist allerdings Voraussetzung für ein VPN.
VPN - Virtual Private Network
Mehr Informationen und Kommentare
Update: RAS
24.11.2009 / Patrick Schnabel / ELKO News
Remote Access Service ist ein Dienst für den Zugriff auf einen Computer oder ein Netzwerk aus der Ferne. In der Regel findet eine Einwahl über eine Wählleitung via analogem Modem oder ISDN statt.
Das analoge, wie auch das ISDN-Wählnetz haben den Nachteil, dass die Bandbreite auf wenige kByte beschränkt sind. Analog ist mit maximal 56 kBit/s (7 kByte/s) und ISDN mit 64 kBit/s (8 kByte/s) bzw. 128 kBit/s (16 kByte/s) möglich. Auf Dauer und bei weit entfernten Stationen kann das teuer werden. Denn Wählverbindungen werden in der Regel minutenweise abgerechnet.
VPN-Technik (Remote-Access-VPN) löst zunehmend leitungsgebundene WAN- und Remote-Access-Lösungen ab.
RAS - Remote Access Service
Mehr Informationen und Kommentare
Update: Power-over-Ethernet
18.11.2009 / Patrick Schnabel / ELKO News
Hinter Power-over-Ethernet stehen standardisierte Verfahren, um Netzwerk-Endgeräte über das Netzwerk-Kabel mit Strom zu versorgen. Dadurch sollen Steckernetzteile für die Stromversorgung zum Beispiel für Webcams und WLAN-Access-Points entfallen.
Die Stromversorgung von Endgeräten in der Netzwerktechnik liegen im Einflussbereich der Herstellern der Endgeräte. Die lösen die Stromversorgung von Geräten mit geringen Leistungen meist über Steckernetzteile. Das bedeutete, neben jeder Netzwerkdose muss auch eine 230V-Steckdose sitzen. Mit Power-over-Ethernet (PoE) entfällt der separate Stromanschluss.
IEEE 802.3af/at / Power-over-Ethernet (PoE)
Mehr Informationen und Kommentare
Der Weihnachts LED-Stern mit 36 Leuchtdioden
17.11.2009 / Thomas Schaerer / ELKO News
Im letzten ELKO-Newsletter war zu lesen: Alle Jahre wieder sind wir auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Doch bevor kurz vor Weihnachten die allgemeine Hektik ausbricht, lohnt es sich jetzt schon ein paar Gedanken zu machen. Leider haben alle Leute schon alles. Deshalb ist es schwer ein passendes Geschenk zu finden. Doch Schenken macht gerade dann am meisten Spass, wenn der Beschenkte etwas bekommt, was er nicht dringend braucht.
Muss es aber immer etwas sein, das man kauft. Nicht unbedingt, ausser man kauft Bauteile und sonstiges Material um ein Geschenk zu basteln. Fuer einen Elektronik-Freak bieten sich da verschiedene Möglichkeiten, wenn man nur wüsste, was Freude bereiten würde. Eine individuelle Angelegenheit...
Eine Möglichkeit zu Weihnachten wäre ein Stern mit Leuchtdioden. Als Vorlage für eine eigene Kreation mit persönlicher Note bietet sich der spezielle Weihnachts-Elektronik-Minikurs, den es schon sehr lange gibt. Mehr dazu in diesem Link:
Der Weihnachts LED-Stern mit 36 Leuchtdioden
Mehr Informationen und Kommentare
Update: Fax over IP
16.11.2009 / Patrick Schnabel / ELKO News
Telefonverbindungen werden nicht nur für Telefongespräche, sondern auch zum Übertragen von Fax-Dokumenten genutzt. Doch diese Anwendung ist in Voice-over-IP-Umgebungen technisch nicht vorgesehen. Aus diesem Grund gibt es Standards, um Fax-Dokumente per Voice over IP zu übertragen. Man ordnet diese Standards Fax over IP zu. Fax over IP kennt zwei Standards. Einmal T.37 für die Store- and Forward-Übermittlung von Facsimilies und T.38 für die Faxübermittlung in Echtzeit.
FoIP - Fax over IP
Mehr Informationen und Kommentare
Update: Firewall
11.11.2009 / Patrick Schnabel / ELKO News
Eine Firewall ist eine Schutzmaßnahme vor fremden und unberechtigten Verbindungsversuchen aus dem öffentlichen (Internet, ISDN) ins lokale Netz. Mit einer Firewall lässt sich der kommende und gehende Datenverkehr kontrollieren, protokollieren, sperren und freigeben.
Eine Firewall ist keine Blackbox, die Sicherheit vor dem öffentlichen Netz vorgaukelt. Eine Firewall ist als eine Sicherheitsstrategie zu verstehen, die unerwünschte, unsichere und schädigende Verbindungen verhindern soll. Ohne ständige Überwachung und Pflege bleibt nach einiger Zeit keine Schutzwirkung übrig.
Firewall
Mehr Informationen und Kommentare
Grundlagen der Netzwerk-Sicherheit
09.11.2009 / Patrick Schnabel / ELKO News
Die globale, wie auch lokale, weltweite Vernetzung hat zu einer großen Bedeutung für die Computer- und Netzwerksicherheit geführt. Wo früher vereinzelt kleine Netze ohne Verbindungen nach außen für sich alleine standen, ist heute jedes noch so kleine Netzwerk mit dem Internet verbunden. So ist es möglich, dass aus allen Teilen der Welt unbekannte Personen, ob mit guter oder böser Absicht, eine Verbindung zu jedem Netzwerk herstellen können.
Grundlagen der Netzwerk-Sicherheit
Mehr Informationen und Kommentare
Update: PPP
04.11.2009 / Patrick Schnabel / ELKO News
PPP hat die Aufgabe, Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zu initialisieren, aufrechtzuerhalten und auch wieder zu beenden. Typischerweise handelt sich dabei um Verbindungen in leitungsvermittelnde Netze für die Datenübertragung über Modem- und ISDN-Wählzugänge oder Festverbindungen.
PPP - Point-to-Point-Protocol
Mehr Informationen und Kommentare
Update: Internet-Telefonie
03.11.2009 / Patrick Schnabel / ELKO News
Internet-Telefonie ist eine Kommunikationstechnik um Sprache zwischen zwei Gesprächspartner über das Internet zu übertragen. Dabei bedient man sich eines Computers oder eines Telefons. Bei Benutzung eines Computers muss dieser eine spezielle Hardware- und Software-Ausstattung haben.
Internet-Telefonie
Mehr Informationen und Kommentare
Update: 555-CMOS 50%-Duty-Cycle-Generator (mit kapazitiver Sensor-Schaltung)
02.11.2009 / Thomas Schaerer / ELKO News

Das Bild sagt bereits mehr als viele Worte. Es geht um die bekannte Oszillator- bzw. Taktgeberschaltung mit der CMOS-Version des weltberühmten Timer-IC 555. Zum Einsatz kommen wie üblich der LMC555 von National-Semiconductor oder der TLC555 von Texas-Instruments. Der Timing-Kondensator ist hier ein kapazitiver Sensor. Es kann z.B. ein kapazitiver Feuchtesensor sein. Die Luftfeuchtigkeit beinflusst die Kapazität des Sensors und diese die Frequenz am Ausgang des LMC555 oder TLC555. Sonderbar ist, dass dieser kapazitive Sensor mit einem zusaetzlichen Kondensator in Serie und parallel mit einem Widerstand beschaltet ist. Warum das so sein muss, wird im neuen Kapitel ANWENDUNG: KAPAZITIVE SENSORSCHALTUNG MIT LMC555 genau erklärt.
Wie kam es zu dieser Update-Erweiterung?Auslöser zu diesem Kapitel war eine Diskusion im Forum des Elektronik-Kompendium zum Thema BESCHALTUNG EINES KAPAZITIVEN FÜHLERS (TLC555). Es geht dabei um die Messung der Feuchtigkeit mit einem kapazitiven Feuchtesensor mit der typischen Schaltung zur Erzeugung eines zeitsymmetrischen Rechtecksignales (t/T = 0.5) mit dem CMOS-Timer-IC LMC555 oder äquivalent TLC555. Ich habe in dieser Diskussion auch mitgewirkt und beschlossen, weil es um den beliebten LMC555 geht, diesen Elektronik-Minikurs mit diesem Thema zu erweitern.
555-CMOS: 50%-Duty-Cycle-Generator (mit kapazitiver Sensor-Schaltung)
Mehr Informationen und Kommentare