Coded TCP

Coded TCP ist eine mathematische Fehlerkorrektur, bei der die Datenpakete in eine mathematische Gleichung umgewandelt und verschickt werden. Gehen ein Teil der Daten aus der Gleichung verloren, dann kann der Empfänger die fehlenden Daten mit einer Formel und der vorhandenen Daten rekonstruieren. So ist ein erneutes Versenden überflüssig. Die Berechnung der fehlenden Daten ist schneller.
Geht man von einem Datenverlust von 2 Prozent bei einem typischen WLAN aus, dann verringert sich die Übertragungsrate von 16 auf 1 MBit/s. Mit einer mathematischen Fehlerkorrektur, wie „Coded TCP“ lässt sich ein Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 1.000 Prozent erreichen.


Terahertz-Funk

Nach klassischer Definition gehören die Frequenzen ab 300 GHz aufwärts zu den Terahertz-Wellen. Terahertz-Funk gilt als technisch äußerst anspruchsvoll. Bislang galt es als schwierig, dort die für Datenübertragung benötigte Sendeleistung zu erzeugen.

Der Umstieg auf Terahertz-Wellen für eine schnelle Datenübertragung ist unumgänglich, da die vergleichsweise niedrige Betriebsfrequenz aktueller Systeme wie WLAN (2,4 GHz oder 5,2 GHz) keine wesentliche Steigerung der Datenrate mehr zulassen.


WUSB – Wireless USB

Wireless USB ist eine drahtlose USB-Schnittstelle. Dafür wird eine Nahfunktechnik ähnlich dem Ultra-Wideband-Verfahren (802.15.3a) verwendet. Die Reichweite ist auf ein paar Meter beschränkt.

Bis drei Meter Entfernung beträgt die Transferrate 480 MBit/s und ist damit so schnell wie USB 2.0. Bei zehn Metern sind es immerhin noch 110 MBit/s. In der Praxis sind es bei 10 Meter nicht mehr als 70 MBit/s.

Wireless USB schließt die Lücke zwischen WLAN und Bluetooth. Die Anwendungsbereiche sind die gleichen, wie bei dem kabelgebundenen USB. Zukünftig sollen Drucker, Scanner und externe Festplatten mit Wireless USB arbeiten.


WLL – Wireless Local Loop

WLL ist eine Funktechnik, die ursprünglich entwickelt wurde, um die letzte Meile zum Kunden zu überbrücken. Die WLL-Funktechnik sollte eine wichtige Zugangstechnik im Wettbewerb mit dem Ortsnetzmonopol der Deutschen Telekom werden. Hierzu wurden Frequenzbereich für WLL reserviert und per Lizenz an interessierte Unternehmen versteigert.

Im Jahr 2001 hat die damalige Regulierungsbehörde RegTP Frequenzbereich an 12 Unternehmen vergeben. Doch bis Ende 2002 hatten fast alle Unternehmen ihre Netzaufbau gestoppt, haben ihre Netze und Funklizenzen versteigert oder sind Konkurs gegangen. Der WLL-Markt ist innerhalb kürzester Zeit in sich zusammengebrochen. Damit war der Traum vom drahtlosen und deutschlandweiten Ortsnetz geplatzt.