Kundenmeinung: Die Computertechnik-Fibel ist wirklich verständlich geschrieben, frei von Ballast und ein tolles Nachschlagewerk. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch.
Der Computer-Bildschirm/-Monitor dient der Darstellung der Benutzeroberfläche. Als Schnittstelle zwischen Computer und Monitor dient die Grafikkarte, die die nötigen Berechnung für die Darstellung auf dem Monitor dem Prozessor abnimmt. Die Übertragung zwischen Monitor und Grafikkarte erfolgt über eine Video-Schnittstelle mit einem entsprechenden Anschlusskabel.
Die Bildschirmgröße wird in Zentimeter (cm) oder Zoll (") angegeben. Gemessen wird von der rechten oberen Ecke bis zur linken unteren Ecke. Je nach Hersteller kann es hier zu deutlichen Unterschieden bei der Bilddiagonale kommen. Die echte Bilddiagonale wird von der Gesamtausdehnung des Bildschirms angegeben. Weil die Bildröhre größer ist, als der wirklich sichtbare Bereich, wird die Größe der Bildröhre gerne zu Werbezwecken angegeben, obwohl der sichtbare Bereich kleiner ist. Bei Flachbildschirmen wird die tatsächlich sichtbare Bildschirmdiagonale angegeben.
Bildschirmgröße und Auflösung
Bei der Bewertung eines Bildschirms ist neben der Bilddiagonalen auch auf die maximal mögliche Auflösung zu achten. Denn die hängen nicht zwangsläufig zusammen. Grundsätzlich sollte ein Bildschirm danach ausgewählt werden, welche Auflösung eingestellt wird.
Wenn eine Auflösung von 1600 x 1200 Pixel eingestellt werden soll, kommen dafür Bildschirme mit 20,1", 21,3" und 23,1" in Frage. Doch Vorsicht: Während die Darstellung bei einem 21,3"-Bildschirm optimal erscheint, ist sie bei einem 23,1"-Bildschirm zu groß und bei einem 20,1"-Bildschirm vielleicht zu klein. Die Schriften und Symbole fallen im PC-Betrieb merklich kleiner aus. Das geht zu Lasten der Ergonomie.
Die gleiche Problematik ergibt sich bei anderen Auflösungen und Bildschirmgrößen.
Das 16:9-Format war lange den TV-Flachbildschirmen vorbehalten. PC-Displays bekamen das 16:10-Format verpasst.
Die Display-Hersteller sind bestrebt mehr Breitbildschirme im 16:9-Format herzustellen. Die Panels lassen sich günstiger herstellen. Die niedrigeren Kosten werden an die Kunden weitergegeben. Weil Glassubstrate nur bei 16:9-Panels optimal ausgenutzt werden können, bekommen alle Monitore, egal ob TV oder Computer, das TV-Format 16:9 verpasst. Die Auflösung von Computer-Monitoren wird dann an das TV-Format angepasst. Die kommenden Display-Generationen werden deshalb bevorzugt 18,5 Zoll (1366 x 768 Pixel) oder 21,5 Zoll (1920 x 1080 Pixel) haben.
Widescreen-Displays oder Breitbildschirme haben natürlich auch Nachteile. Auf ihnen werden Grafiken verzerrt wahrgenommen. Der Betrachter hat das Gefühl, dass sie entweder zu breit oder zu hoch sind.
Wer denkt, dass sich ein Widescreen-Display mit 16:9 zum Anschauen von Kinofilmen eignet, der wird enttäuscht. Die meisten Kinofilme werden nicht mit einem Seitenverhältnis von 1,78:1 (16:9-Format), sondern mit 1,35:1 (Cinemascope) produziert. Ein normaler Flachbildschirm, auch mit einem Seitenverhältnis von 16:9 hat einen schwarzen Balken am oberen und unteren Bildschirmrand oder beschneidet das Bild links und rechts. Ein kompromissloses Kinoerlebnis ist nur mit einem Fernseher möglich, der eine Seitenaufteilung von 21:9, respektive ein Seitenverhältnis von 2,37:1 hat. Dabei kommt es noch zu einer leichten Abweichung zu 2,35:1, weil das Display eine Auflösung von 2560 x 1080 Bildpunkten hat.
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Kundenmeinung: Die Kommunikationstechnik-Fibel ist sehr informativ und verständlich. Genau das habe ich schon seit langem gesucht. Endlich mal ein Buch, das kurz und bündig die moderne Informationstechnik beleuchtet.