Mobile Office immer und überall?

Ein Nokia-Manager hat mal folgendes Argument für „Mobile Office“ gebacht. Es ist nicht wortwörtlich, dafür im Wortlaut ähnlich wiedergegeben:

Ein Abteilungsleiter muss bis spät abends im Büro bleiben um diverses zu erledigen und noch offene Mails zu beantworten und neue zu schreiben. Alternativ kann er aber auch zu dem Fußballspiel seines Sohnes gehen, am Spielfeldrand stehen und zusehen, und dort noch nebenbei mit einem mobilen Endgerät seine Arbeit machen.

Dieser Nokia-Manager (Name nicht bekannt) hat wohl keinen Sohn der Fußball spielt. Man stelle sich vor, der besagte Abteilungsleiter steht am Rand des Fußball-Feldes und ist mit seinem Handy beschäftigt. Im gleichen Moment steht sein Sohn vor dem gegnerischen Tor und schießt eine riesen Granate in den Kasten. Alle schreien und jubeln. Und der Abteilungsleiter hat die Szene gar nicht mitbekommen. Was wird der Sohn von seinem Vater denken? Sein Vater war zwar körperlich, aber alles andere als geistig anwesend.

2 Gedanken zu „Mobile Office immer und überall?

  1. Fuer japanische Verhaeltnisse ist so etwas durchaus vorstellbar, ja vielleicht sogar normal. Der Japaner kennt kein separates Privatleben. Die Firma ist die Dachorganisation fuer alles. Der Angstellte gaht am Abend erst nach Hause wenn auch der Chef geht…

    Gruss
    Thomas

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