Auf der Fahrt nach Süden

Kaum auf der Autobahn A81, schon stehe ich im Stau: Berufsverkehr. Zum Glück nur kurz. Dann geht es zügig weiter auf die A8 Richtung München. Bei Odelshausen gabe es dann einen Stau wegen einem Unfall. Bei München bin ich dann von der A8 auf die A99 Richtung Salzburg gewechselt. Kurz vor dem Autobahnkreuz München-Süd gab es noch einen kleinen Stau. Dort hatte ein Auto gebrannt. Dann bin ich wieder auf die A8 gewechselt. Soweit ist dann auch alles gut gelaufen, bis zur Ausfahrt bei Irschenberg. Dort habe ich mich zweimal verfahren. Die Streckenbeschreibung von MAP24 war nicht eindeutig genug. Von der Autobahn aus bin ich durch die bergige, bewaldete und naturbelassene Landschaft gefahren. Nach 4,5 Stunden bin ich dann in Spitzingsee angekommen.

Ein hervorragender Ort zum Ausspannen, Wandern und im Winter zum Skifahren. Die übriggebliebenen Schneeberge (!) lassen darauf schließen, dass es im Winter sehr viel Schnee hat. Auf den den Bergen ringsherum liegt stellenweise auch noch Schnee. Und tatsächlich, im Schatten friert man leicht, wenn man dünn angezogen ist. Und in der Sonne fängt man gleich an zu schwitzen.

Weg am See entlang zur MCK2006

Meine Unterkunft „Alte Wurzhütte“ ist nicht weit vom Veranstaltungsort entfernt. Luftlinie ca. 200 Meter. Etwa 5 Minuten am See entlang. Das Zimmer ist gut, der Preis dafür angemessen.

Eine Post gibts es hier scheinbar nicht. Dafür viele Briefkästen. Kein Wunder, bei dem Touristenverkehr. Wo die Post ist, das muss ich noch klären. Das ist Wichtig. Doch zuerst die Konferenz. Deshalb bin ich hier.

Man merkt es deutlich. Hier trifft sich das „Business“. Sehr gut. Hier fühle ich mich wohl.

UMTS gibts hier leider nicht. Meine Arbeit muss ich dann wohl oder übel über GPRS erledigen. Ich hoffe, die Verbindung ist einigermaßen schnell. Dank T-Mobile hat jeder Konferenz-Teilnehmer 1 Stunde WLAN kostenlos bekommen. Prima.


10. Mobile Computing Konferenz 2006

Logo Mobile Computing Konferenz 2006Die 10. Mobile Computing Konferenz findet vom 15. bis 17. Mai im ArabellaSheraton Alpenhotel in Spitzingsee in Oberbayern statt. Dort geht es um strategische Fragen von Mobile Computing und Mobile Communication. Also genau um die Themen, mit denen ich mich mit „business mobile“ beschäftige. Allein das ist schon ein Grund für mich dort zu sein.

Doch das Besondere an meinem kleinen Ausflug, ist die Tätigkeiten rund um den ELKO Shop, die darunter nicht leiden sollen. So soll die Kundenbetreuung per E-Mail und zeitweise per Telefon und auch der Versand nach Möglichkeit normal weiterlaufen. Für die Zeit vom 16. und 17. Mai werde ich die dazu notwendige Ausrüstung und das Versandmaterial mitnehmen. Zwei Tage Untätigkeit würde sich schon überbrücken lassen. Doch bedeuten diese drei Tage für mich wie ein Praxistest, für eine größere Aktion im Sommer, bei der ich mein Geschäft für etwa 14 Tage „mitnehme“.

Dahinter steht für mich der Versuch, mein Geschäft mobil zu machen. Das bedeutet, die Kundenbetreuung und den Verstand an ständig wechselnden Orten zu machen. Zwar ist „Versandabwicklung“ nicht gerade eine Tätigkeit, die sich so ohne Weiteres „mobilisieren“ lässt. Doch ich will wissen, wie weit sich das in der Praxis treiben lässt. Die Konferenz nutze ich als ersten Versuch in diese Richtung.

Wenn Sie dabei sein wollen, dann können Sie hier meine Aktivitäten, die ich nach Möglichkeit mehrmals und regelmäßig hier veröffentlichen will, verfolgen.


Time to say goodbye

So, auch dieser Konferenz-Tag endete für mich.

Abschließend kann ich sagen, dass ich hier thematisch bestens aufgehoben war. Mit den Massen an Notizen, die ich gemacht habe, werde ich in den nächsten Wochen genug zu tun haben.

Allerdings war mir der Kongress zu sehr von Praxis und machbaren Lösungen geprägt. Also was schon funktioniert und was in naher Zukunft funktionieren wird. Visionäres und zukunftsweisendes habe ich nicht vernommen. So habe ich die Sichtweise über den Tellerrand von „Mobile Computing“ vermisst. Aber vielleicht habe ich da einfach zuviel erwartet.

Kurz nach 17 Uhr habe ich mich im Auto auf die Heimreise gemacht. Kurz noch getankt und dann auf die Autobahn. Nach knapp 3 Stunden bin ich daheim angekommen. Mit nur zweimal stockendem Verkehr bei München-Nord und Augsburg ging die Fahrt recht flott und stressfrei über die Bühne.


So, jetzt geht es los

Für mich ist es schon etwas früh, doch ich möchte rechtzeitig in Spitzingsee sein und nicht unterwegs oder vor Ort in Hektik verfallen müssen. Die Aktion soll nicht in Stress ausarten.

Ich fahre mit meinem Auto und rechne mit 340 km und 4 Stunden Fahrzeit.

Als besonderes Highlight für den Vormittag, sehe ich darin eine Postfiliale zu finden, damit ich die Versandstücke vom Samstag abgeben kann. Ich denke, in Spitzingsee wird es eine Postfiliale geben.