Ich hatte noch einen älteren Raspberry Pi herumliegen und wollte ihn sinnvoll weiterverwenden. Dabei bin ich auf die Idee gekommen, ihn nicht als eigenständiges System einzusetzen, sondern eher als eine Art Erweiterungsmodul für einen beliebigen Mikrocontroller.
Schon länger interessiere ich mich für das Logging von Sensordaten. Mikrocontroller stoßen dabei schnell an ihre Grenzen: begrenzter Speicher, meist keine sauber geführte Uhrzeit und nur eingeschränkte Möglichkeiten zur späteren Auswertung der Daten. Genau hier kann ein Raspberry Pi ins Spiel kommen und diese Aufgaben übernehmen.
Aus dieser Idee heraus sind schließlich zwei Implentierungen entstanden.
Wichtig dabei: Beide Projekte sind eher als funktionale Beispiele zu verstehen und nicht als fertige, produktionsreife Lösung. Sie zeigen aber gut, wie flexibel sich ein Raspberry Pi als Ergänzung zu Mikrocontrollern einsetzen lässt.
Logging mit journald
Im ersten Ansatz habe ich das integrierte Linux-Logging-System „journald“ genutzt, um die Daten strukturiert zu speichern und später auswerten zu können.
Logging mit Datenbank und Weboberfläche
Im zweiten Ansatz ging ich einen Schritt weiter: Die Sensordaten werden in einer Datenbank abgelegt und über eine Weboberfläche visualisiert, die übers Netzwerk erreichbar ist. Der Raspberry Pi übernimmt dabei nicht nur das Logging, sondern auch gleich die tabellarische Darstellung der Daten.
