Akkus aus Kondensatoren

Lithiumionen- und Lithiumpolymer-Akkus zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte und schnelle Reaktion auf Lastspitzen aus. Die Alterung der Zellen innerhalb weniger Jahre, die schlechte Ökobilanz und der langsame Ladevorgang sind immer noch ungelöst.

Um den Energiebedarf mobiler Geräte in den Griff zu bekommen, hat man den Kondensator als Stromspeicher wiederentdeckt. Kondensatoren halten lange und laden sich extrem schnell auf. Die Energiedichte ist wegen der begrenzten Kondensatorfläche nur gering. Mit Hilfe von nanotechnologischer Verfahren sollen die Elektroden mit Kohlenstoffröhrchen bedeckt werden. So wird die Fläche der Kondensatorplatten um ein Vielfaches vergrößert. Eine Energiedichte, wie bei Lithiumionen-Zellen scheit möglich zu sein.

Doch die Lithiumionen-Technik ist noch lange nicht ausgereizt. Ständig erhöhen die Hersteller von Lithium-Ionen-zellen die Energiedichte. Und mit Sicherheit wird auch dort die Nanotechik Einzug halten.

Ein Gedanke zu „Akkus aus Kondensatoren

  1. Ich moechte hier noch beifuegen, dass es schon seit vielen Jahren sogenannte SuperCaps (Super-Kapazitaeten) gibt, die als Akku-Ersatz dienen. Bei Farnell findet man sie im Kapitel „Memory-Backup“. Es gibt Kapazitaeten bis zu 50 Farad – 50 Velos :-))) – aber nur fuer kleine Spannungen von 2.3 VDC. Fuer 5.5 VDC liegen die Kapazitäten bei einigen Farad.

    Bei EPCOS soll es traumhafte Kapazitaeten von mehr 1000 Velos, eh Farads geben. :-)))

    Gruss
    Thomas

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