Netzteile- oder Timer-Buch?

Es ist gut ein Jahr her, als das Buch „Elektronik-Workshop: Operationsverstärker und Instrumentationsverstärker“ von Thomas Schaerer herauskam.

Wir möchten nun den nächsten Schritt gehen und ein weiteres Buch herausbringen. Und auch diesmal sollen die hervorragenden Minikurse von Thomas Schaerer als Grundlage dafür dienen. Diesmal möchten wir explizit Euch die Wahl lassen, was der Inhalt sein soll. Damit die Auswahl für Euch nicht zu schwer fällt, haben wir eine Vorauswahl getroffen:

  • Netzteile

oder

  • Timer 555

Was darf es sein? Ein Netzteile- oder ein Timer-Buch?

21 Gedanken zu „Netzteile- oder Timer-Buch?

  1. Mir wäre ein Buch über „Schaltnetzteile“ recht, denn man wird immer mehr mit der Thematik konfrontiert, Transformatoren gibt es auch nicht mehr in diesem Umfang wie im Gegensatz vor 10 Jahren und ausgebildete Fachkräfte älteren Semesters sind in diese Technologie gar nicht geschult.

  2. > Mir wäre ein Buch über „Schaltnetzteile“ recht, denn man wird immer mehr mit der Thematik konfrontiert, Transformatoren gibt es auch nicht mehr in diesem Umfang wie im Gegensatz vor 10 Jahren und ausgebildete Fachkräfte älteren Semesters sind in diese Technologie gar nicht geschult.

    Hallo Mister NoName, 🙂

    Da es ein ELKO-Buch sein wird, kann Dein Wunsch nur dann erfüllt werden, wenn sich jemand zur Mitarbeit im ELKO meldet, der dazu das nötige Wissen mitbringt. So jemand fehlt. Ich habe in meinen Elektronik-Minikursen einiges zu Linear-Spannungsreglern geschrieben, habe jedoch gar keine Erfahrung was Schalt-Netzteile betrifft.

    Gruss
    Thomas

  3. ich interressiere mich auch für schaltnetzteile, da heutzutage so gut wie überall schaltnetzteile vorkommen

  4. Hallo Thomas,

    mich würde ein Buch zum 555 schon locken. Es gibt zwar zahlreiche Fragmente, aber eine zusammenfassendes Buch fehlt mir noch. Ich finde den 555 als ersten Kundenschaltkreis der Welt sehr interessant, zumal sein Entwickler, ein Landsmann von Dir namens Hans Camenzind, ja auch interessante Bücher geschrieben hat.

    Beste Grüße
    Gerd

  5. Hallo Thomas,
    ich bin Lehrer in der Elektronikerausbildung. Ein Buch über Netzteile wäre interessant, da:
    – ein regelmäßiges Thema in der Elektroausbildung
    – Netzteile eigentlich ganz „einfach“ sind… aber, wenn Kosten u. Leistung optimiert werden sollen doch auf einiges zu achten ist
    – ein verständliches „Einstiegswerk“ fehlt
    – die Vielfalt mittlerweile sehr groß ist
    – das Layouten teilweise von großer Relevanz ist
    -…
    Inhalte könnten sein:
    – Übersicht über gängie Gattungen
    – Einführende Funktionsprinzipien
    – Wichtige Begriffe
    – relevante und kostengünstige Anwendungsbeispiele
    – Dimensionierungstips
    – Layouthinweise
    -…

  6. Also 555 ist sicher interessanter. Glaube nicht daß es soviel Leute gibt die sich bei der Flut von Fertigteilen noch so ein Teil selbst bauen. Höchstens wenn es um ein geregeltes Labornetzteil geht.
    Gruß Rüdiger

  7. Hi NoName,

    ohne Name hat geschrieben:
    > Also 555 ist sicher interessanter. Glaube nicht daß es soviel Leute gibt die sich bei der
    > Flut von Fertigteilen noch so ein Teil selbst bauen.

    Welche Fertigteile meinst Du welche den 555er ersetzen?

    > Höchstens wenn es um ein geregeltes
    > Labornetzteil geht.

    Warum hier? Es gibt da viele Fertigprodukte.

    Die vorgeschlagenen Bücher darf man nicht vorwiegend aus der Perspektive betrachten, ob es alternativ Fertigprodukte gibt. Es geht im ELKO wie in ELKO-Büchern um (Weiter-)Bildung. Das trifft auf beide vorgeschlagenen Büchern zu.

    Gruss
    Thomas 😀 😀 😀

    Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
    http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
    http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instr
    umentationsverstaerker
    (Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker)

  8. Hallo Thomas!

    Ein Buch über Schaltnetzteile wäre ein Hit.Aber auch die alten längsgeregelten soolten vorkommen,es gibt noch genug davon.

    Viele Grüße Heinz

  9. Hallo,
    also ich würde für ein NT- Buch plädieren.
    Ich würde es mir zwar aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kaufen 😉 , ABER:
    das ElKO wendet sich ja vor allem an Elektronikanfänger, Azubis, Schüler sowie auch den Bastler ohne beruflichen Bezug zu seinem Hobby….
    Und wenn man mal beim (u.a. in diversen Foren vorkommenden 😉 ) Thema „Netzteil“ hinschaut, sind da doch reichlich Defizite bei vielen „NT- Konstrukteuren“ feststellbar.
    Und was SNTs angeht: wer noch nicht in der Lage ist ein „normales“ NT zu bauen, dürfte sich an dieser Theamtik erst recht die Finger verbrennen (wenngleich ich auch nichts gegen ein SNT- Buch mit dem Schwerpunkt „richtiges Layout“ hätte).

    Und letztlich: um einen NE555 betreiben zu können braucht’s schließlich „Saft“.

    Gruß elektrönchen

  10. Grüezi miteinander
    Grundsätzlich ist es ja egal, zu welchem Thema Thomas Schaerer schreibt, es ist jedes seiner Skripte ein Genuss ..;-)
    Vor die Wahl gestellt, würde ich ein Buch (ev. Loseblatt-Sammlung) zum Thema „Netzteile“ vorziehen. Ob Festspannung, linear geregelt oder Schaltnetzteil – zu fast jeder praktischen Schaltung gehört eine Spannngsversorgung. Das Wissen um die Charkteristika jeder Bauart ist da sicher hilf- und lehrreich.
    Auch die detaillierten Eigenschaften der Komponenten, wie Trafo, Gleichrichterdioden, Elko’s etc. und ihre Dimensionierung sind doch sicher fundamental (siehe Kurs „elektronische Brummsiebung“).
    Beste Grüsse
    Heinz

  11. Heinz Stockinger hat geschrieben:

    > Ein Buch über Schaltnetzteile wäre ein Hit.Aber auch die alten längsgeregelten soolten
    > vorkommen,es gibt noch genug davon.

    Hallo Heinz,

    Ich habe bereits weiter oben, im Posting das mit „Hallo Mister NoName“ beginnt, geschrieben, dass ich nicht in der Lage bin zum Thema Schaltnetzteile zu schreiben und ich habe das dort auch begründet.

    Gruss
    Thomas 😀 😀 😀

    Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
    http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
    http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
    (Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker)

  12. **************************************************************
    Zum Thema „Für welche Leser eignet sich das ELKO?“
    **************************************************************

    elektrönchen hat geschrieben:
    > Hallo,
    > also ich würde für ein NT- Buch plädieren.
    > Ich würde es mir zwar aller Wahrscheinlichkeit nach nicht kaufen 😉 , ABER:
    > das ElKO wendet sich ja vor allem an Elektronikanfänger, Azubis, Schüler sowie auch den
    > Bastler ohne beruflichen Bezug zu seinem Hobby….

    Das ist zu einem grossen Teil richtig, stimmt aber nicht ganz. Du sprichst auf die Elektronik-Grundlagenkurse von Patrick Schnabel an. So auch das sehr beliebte Buch „ELEKTRONIK-FIBEL“, das schon seit vielen Jahren ein Renner ist.

    Meine Elektronik-Minikurse, woraus mein Buch über Operations- und Instrumentationsverstärker hervorgegangen ist, sind im Stil von Workshops geschrieben und an Leute gerichtet, die bereits eine gewisse theoretische und praktische Erfahrung haben müssen. Ein Teil der Inhalte erweitern auf die Inhalte der Grundlagenkurse von Patrick Schnabel.

    > Und wenn man mal beim (u.a. in diversen Foren vorkommenden 😉 ) Thema „Netzteil“
    > hinschaut, sind da doch reichlich Defizite bei vielen „NT- Konstrukteuren“ feststellbar.

    Das ist richtig und das laengst nicht nur bei Netzteilen…

    Allerdings verzerren die Foumsinhalte ein wenig die Vorstellung darüber, welche Leute wirklich das ELKO lesen. Es sind auch solche die viel Erfahrung besitzen. Einige solcher Leute wirken im Forum regelmässig mit um Azubi-Fragen zu beantworten oder ein Thema in den Raum zu stellen. Das sind teilweise solche Mitwirkende die man auch in der Elektronik-Newsgruppe ‚de.sci.electronics‘ im UseNet antrifft.

    > Und was SNTs angeht: wer noch nicht in der Lage ist ein „normales“ NT zu bauen, dürfte
    > sich an dieser Theamtik erst recht die Finger verbrennen (wenngleich ich auch nichts
    > gegen ein SNT- Buch mit dem Schwerpunkt „richtiges Layout“ hätte).

    Exzellent, dass Du das erwähnst. Dazu ein gutes Beispiel aus den späten 1980er-Jahren, das zeigt wie komplex, kompliziert und aufwendig das ist. Damals versuchte sich eine bekannte CH-Elektro-Firma in der Entwicklung von kleinen handlichen Schaltnetzteilen. Es kam bis zu fertigen Prototypen. Ich habe damals ein paar dieser SNT bekommen, um sie zu testen. Die Resultate waren sehr gut. Die gesamte Entwicklung soll mehr als 1 Million Franken gekostet haben. Dann, aus Gründen die ich heute leider nicht mehr weiss, ist es leider nie zur Poduktion gekommen. Was bestimmt eine Rolle spielte, waren die damaligen Konkurrenzprodukte von OLTRONIX.

    > Und letztlich: um einen NE555 betreiben zu können braucht’s schließlich „Saft“.

    Vor allem beim Umschalten des ausgangsseitigen Logikpegels bei der bipolaren 555er-Oldy-Version. Man liest immer wieder NE555. Zur Erinnerung, diese Version in bipolarer Technologie ist Schnee von vorgestern. Nicht erst heutzutage setzt man nur noch auf die CMOS-Version, z.B. LMC555 (Nationa-Semic.) oder TLC555 (Texas Instruments).

    Gruss
    Thomas 😀 😀 😀

    Mein ELKO-Buch ueber Opamp und Instrumentation-Amplifier:
    http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/index.htm#my_literatur
    http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
    (Instrumentations-Verstaerker = echter Differenzverstaerker)

  13. Hallo,

    Thomas Schaerer hat geschrieben:

    > Das ist zu einem grossen Teil richtig, stimmt aber nicht ganz. Du sprichst auf die
    > Elektronik-Grundlagenkurse von Patrick Schnabel an. So auch das sehr beliebte Buch
    > „ELEKTRONIK-FIBEL“, das schon seit vielen Jahren ein Renner ist.
    …..
    …….
    > an Leute gerichtet, die bereits eine gewisse theoretische und praktische Erfahrung haben
    > müssen. Ein Teil der Inhalte erweitern auf die Inhalte der Grundlagenkurse von Patrick
    > Schnabel.
    >
    ….
    > Allerdings verzerren die Foumsinhalte ein wenig die Vorstellung darüber, welche Leute
    > wirklich das ELKO lesen. Es sind auch solche die viel Erfahrung besitzen. Einige solcher
    > Leute wirken im Forum regelmässig mit um Azubi-Fragen zu beantworten oder ein Thema in
    > den Raum zu stellen. Das sind teilweise solche Mitwirkende die man auch in der
    > Elektronik-Newsgruppe ‚de.sci.electronics‘ im UseNet antrifft.
    >

    sicher, ich habe ja auch nirgends geschrieben „ausschließlich Fortgeschrittener und Profis“ 😉 😉 .
    Auch ich lese doch an und wieder so manchen Artikel „made by Schaerer oder Schnabel“ (wobei ich ja auch noch nicht zu den Profis mit 40 Jahren Berufserfahrung gehöre, da muss ich noch das ein oder andere Jahrzehnt ableisten 😉 ).

    > Vor allem beim Umschalten des ausgangsseitigen Logikpegels bei der bipolaren
    > 555er-Oldy-Version. Man liest immer wieder NE555. Zur Erinnerung, diese Version in
    > bipolarer Technologie ist Schnee von vorgestern. Nicht erst heutzutage setzt man nur noch
    > auf die CMOS-Version, z.B. LMC555 (Nationa-Semic.) oder TLC555 (Texas Instruments).
    >

    Tja, aber nicht wenn man seine 555 aus den Bastlerlagerbeständen des Seniors bezieht; und von den 555s die bei uns in der Firma in irgendwelchen Schubladen ihr dasein fristen mal ganz zu schweigen 😉

    Ursprungsthema:
    @ Patrick/ Thomas:
    Wisst ihr was? Würfelt’s einfach aus.

    Gruß elektrönchen

  14. EDIT:
    bitte beim Lesen meiner vorherigen Antwort achtsam sein, habe versehentlich Teile meiner Antwort als „Zitat“ (also in dieser gelb- braun- grün- mix- Schriftfarbe) verfasst 🙁

    Gruß elektrönchen

  15. hallo an alle Buchautoren,

    ein Buch über Schalt-Netzteile ,im speziellen,Labornetzteile mit
    viel Amp`s ( 40 A )interessiert mich sehr. Würde mir gerne ein Netzteil selber stricken.
    Einstellbarer Konstantstrom soll noch ein Stichwort sein.

    Ich finde die Idee der Rundfrage SPITZE.Dies beweist ,dass bei ELKO
    noch gedacht wird.

    Mit freundlichen Grüssen

    siggi corbach ( siggi-corbach@arcor.de )

  16. Also ein Netzteil Buch fände ich nicht verkehrt. Ich denk vom Timer NE555 findet man allein schon im Netz genügend Infos.

    Einfach mal ein paar Stichpunkte:
    – Wie muss ein Netzteil abgesichert werden? (Gegen Kurzschluss etc.)
    – Welche Komponenten brauch ich für ein Netzteil mindestens?
    – Was ist beim Netzteil zu beachten?
    – Welche möglichen Typen gibt es?
    – Welche Begriffe sind beim Bau eines Schaltnetzteils wissenswert?
    – Wie kann ich ein Netzteil mit einstellbaren Spannungsbereichen bauen?

    Gruß Flo

  17. ich wäre auf jeden fall für netzteile, da stromversorgung für jeden bastler/elektroniker/whatever quasi die grundlage bilden

  18. Hallo Leute,

    also ein Buch über (Schalt-)netzteile ist sicher wichtiger als ein Buch über den 555. Beim 555 genügt eigentlich das Studium eines guten Datenblatts und evtl. einiger Appnotes. Bei Netzteilen ist das Thema doch _etwas_ komplexer, vor allem bei getakteten.

    Bei primärgetakteten Netzteilen existiert halt grundsätzlich einmal das Problem der sorgfältigen Isolierung zwischen Primär- und Sekundärwicklung.

    Das Buch sollte auf jeden Fall auch die Seite der linear geregelten Netzteile beleuchten. Also mindestens zwei Buchteile: einer über lineare Netzteile und einer über getaktete Netzteile. Dabei sollte man nochmal unterteilen zwischen primär- und sekundärgetaktete Schaltregler. Die ersten Gehversuche im Bereich Schaltregler sind halt am einfachsten, wenn man einen Trafo zwischen der Schaltung und 230V-Netz hat 😉

    Es ist klar, dass ein solches Buch beliebig aufwenig und umfangreich werden kann. Dasss das Thema Schaltregler nicht gerade trivial ist, zeigt die Auswahl und der Preis der verfügbaren Literatur. Aber besser ein kleines Netzteilbuch als ein dickes 555er-Buch 😉

    ciao

    Marcus

  19. Hallo,

    ich finde ein Buch über Netzteile und Schaltnetzteile währe sehr interessant und bin auf dieses schon sehr gespannt.

    NE 555 ist recht leicht zu beschalten und die Impulszeiten sind auch recht einfach zu berechnen.
    Wenn jemand den NE 555 verbaut findet er auch so genügend Angaben zu diesem Baustein.

    Die Thematik der Schaltnetzteile finde ich sehr Interessant.
    Bitte integrieren Sie in dem Buch (in den Schaltungen) auch Signalverläufe.

    Danke

  20. Ich plädiere für ein Buch über Netzteile, da es quasi eines der Ersten Projekte ist, das man sich als Hobbyelektroniker mal baut. Ein Buch/Ratgeber mit gängigen 78XX/79XX-Apps. und LM317/337-Schaltungen wär hilfreich für ambitionierte Bastler. Auch kann man dabei in die OP-Technik mit Lägsregelung und dem Dickschiff 2N3055 eingehen. Ich selber habe so ein OP-Geregeltes Netzteil (0-24V 2A) mit Längsregelung (2N2219=>BD139=>2N3055). Und denn die Königsklasse der Netzteile: SCHALTNETZTEILE.

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