Kritik am Raspberry Pi Modell B+

Kaum ist das Modell B+ des Raspberry Pi offiziell verfügbar, ist die Kritik groß. Viele vermissen zusätzliche Schnittstellen, wie Audio-In, SATA und Gigabit-Ethernet. Viele haben sich auch eine kräftigere CPU und mehr RAM gewünscht. Für die eine oder andere Anwendung ist der Raspberry Pi doch zu schmalbrüstig. Die Kritik ist also durchaus zu verstehen. Doch dazu muss man sagen, dass der Raspberry Pi nur ein möglichst günstiger Mini-Computer für den Bildungsbereich sein soll. Wer mehr will und braucht, der kommt um die inzwischen vielfältigen Möglichkeiten nicht herum. Es gibt genug Einplatinencomputer auf ARM-Basis, die zwar nicht kompatibel, aber ähnlich sind.

Einen Blick sollte man auf den Banana Pi werfen und auch die Humming-Boards sind durchaus interessant.


Aufgaben und Übungen mit dem Raspberry Pi

Als Dozent an der DHBW in Stuttgart Fakultät Wirtschaftsinformatik und halte ich die Vorlesungen „Einführung in die Informatik“ und „Kommunikationssysteme“. In beiden Vorlesungen versuche ich statt reiner Theorie die Vorlesung mit praktischen Anwendungen aufwerten mit dem Raspberry Pi aufzuwerten. Hierbei kombiniere ich die mehrere theoretische Vorlesungen mit einem Workshop, in dem die Studierenden Übungen am Raspberry Pi machen und Aufgaben lösen müssen.


Raspberry-Pi-Kurs

Der Raspberry Pi wurde ursprünglich für Bildungszwecke entwickelt, um ihn an Schulen und Universitäten einzusetzen und den Unterricht und das Studium für Informatik interessanter zu gestalten.
Leider befindet sich der praktische Einsatz des Raspberry Pi oder eines vergleichbaren Einplatinen-Computers an Schulen oder Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz noch in den Kinderschuhen. Hört man sich zu dem Thema um, findet man nur wenige Beispiele, die den Einsatz des Raspberry Pi im Schulunterricht, in der Ausbildung oder im Studium zeigen.
Vermutlich liegt es am Mangel brauchbarer Unterrichtsmaterialien. Zwar findet man Unmengen an Tutorials für alle denkbaren Themen. Doch die sind dann nur Stückwerk, die Lehrer und Dozenten zusammensuchen müssen.

Um Abhilfe zu schaffen habe ich Aufgaben und Übungen zusammengestellt, die nicht nur sinnvoll und praxisnah sind, sondern auch beispielhafte fertige Lösungen enthalten. Dabei habe ich die Reihenfolge so gewählt, dass sie möglichst aufeinander aufbauen. Also sich wie ein Kurs zusammensetzen.
Der Kurs eignet sich zum Selbststudium oder als Quelle für Lehrer und Dozenten, um einen eigenen Raspberry-Pi-Kurs oder Workshop aufzubauen.

Alle 14 Tage erscheint im Newsletter ein neuer Kurs-Teil mit einer Aufgabe und Übung zum Raspberry Pi.

Wer es noch nicht erwarten kann, der kann jetzt schon die ersten Kurs-Teile ausprobieren.


Raspberry Pi in der Schule, Ausbildung und Studium

Der Raspberry Pi wurde ursprünglich für Bildungszwecke entwickelt, um ihn an Schulen und Universitäten einzusetzen und den Unterricht und das Studium interessanter zu gestalten.
Ursprünglich von der Universität Cambridge stammend ist der Raspberry Pi im Bildungsbereich in England weit verbreitet. In Deutschland allerdings nur begrenzt. Zumindest findet man nur sporadisch Hinweise auf den Einsatz im Unterricht und Studium.

Hier möchte ich einen kleinen Beitrag leisten und zeigen, was man mit dem Raspberry Pi in der Schule, Ausbildung und Studium alles machen kann.