CSA-Bus

In der Computertechnik gibt so manch wunderliche Technik. Hier eine kleine Geschichte aus dem Reich von Intel.

Als Gigabit-Ethernet (1 GBit/s) eingeführt wurde reichte weder die Prozessorleistung, noch die Geschwindigkeit des Festplatten-Controllers, um eine solche Verbindung auszureizen. Da Gigabit-Ethernet aus Kostengründen nur als Erweiterungskarte für den PCI-Bus erhältlich war, lag hier der Flaschenhals. Über den PCI-Bus durchlaufen die Daten von der Netzwerkkarte einen langen Pfad, bis sie im Prozessor verarbeitet werden können. Obwohl der PCI-Bus eine theoretischen Burst-Transferrate von 133 MBit/s aufwies, stand die einer 1-GBit-Verbindung nur selten exklusiv zur Verfügung.

Aus diesem Grund hat Intel die CSA-Technik entwickelt. Dabei wurde der Datentransfer zwischen Netzwerk-Schnittstelle zur CPU bzw. zum Hauptspeicher beschleunigt. Über den „schnellen“ CSA-Bus (266 MByte/s) wurde Gigabit-Ethernet (1 GBit/s) direkt mit der Northbridge verbunden.

Dank PCIe gibt es an dieser Stelle keinen Engpass mehr.


PtP-Ethernet

Neben den klassischen Bereich der lokalen Netze (Ethernet) hat das IEEE auch Arbeitsgruppen für Zugangsnetze und die Carrier-Netze. Die Arbeitsgruppe 802.3ah ist für die Spezifikationen für „Ethernet in the First Mile (EFM)“ zuständig.
PtP-Ethernet zählt zu den passiven optischen Netzen, die ohne elektrisch gespeiste Komponenten im Verzweigernetz auskommen.


Update: Power-over-Ethernet

Hinter Power-over-Ethernet stehen standardisierte Verfahren, um Netzwerk-Endgeräte über das Netzwerk-Kabel mit Strom zu versorgen. Dadurch sollen Steckernetzteile für die Stromversorgung zum Beispiel für Webcams und WLAN-Access-Points entfallen.

Die Stromversorgung von Endgeräten in der Netzwerktechnik liegen im Einflussbereich der Herstellern der Endgeräte. Die lösen die Stromversorgung von Geräten mit geringen Leistungen meist über Steckernetzteile. Das bedeutete, neben jeder Netzwerkdose muss auch eine 230V-Steckdose sitzen. Mit Power-over-Ethernet (PoE) entfällt der separate Stromanschluss.


40- und 100-Gigabit-Ethernet

100-Gigabit-Ethernet gehört zu einer Familie von Netzwerktechniken, die vorwiegend in lokalen Netzwerken zum Einsatz kommt. Ethernet eignet sich auch zur Verbindung großer Netzwerke. Der Standard IEEE 802.3ba umfasst 40-Gigabit- und 100-Gigabit-Ethernet. Auf dem Weg zum 100-Gigabit-Ethernet ist 40 Gigabit nur ein Zwischenschritt. Der Zwischenschritt war deshalb notwendig, weil 100 Gigabit anfangs als technisch zu anspruchsvoll galt. Zudem gab es keine physikalischen Schnittstellen (Steckverbindungen) für diese Geschwindigkeit.


Update: 10-Gigabit-Ethernet

10-Gigabit-Ethernet gehört zu einer Familie von Netzwerktechniken, die vorwiegend in lokalen Netzwerken zum Einsatz kommt. Ethernet eignet sich auch zur Verbindung großer Netzwerke. 10-Gigabit-Ethernet wurde erst für Glasfaserkabel, später auch für Twisted-Pair-Kabel entwickelt und spezifiziert. Die verschiedenen Varianten erlauben die Übertragung von Daten mit 10 GBit/s. Das ist eine Steigerung um den Faktor 10 gegenüber Gigabit-Ethernet mit 1 GBit/s.


Gigabit-Ethernet

Gigabit-Ethernet gehört zu einer Familie von Netzwerktechniken, die vorwiegend in lokalen Netzwerken zum Einsatz kommen. Aber auch für die Verbindung großer Netzwerke ist Ethernet geeignet. Gigabit-Ethernet wurde erst für Glasfaserkabel, später auch für Twisted-Pair-Kabel entwickelt und spezifiziert. Beide Varianten erlauben die Übertragung von Daten mit 1.000 MBit/s bzw. 1 GBit/s. Das ist eine Steigerung um den Faktor 10 gegenüber Fast-Ethernet mit 100 MBit/s.


Fast-Ethernet / IEEE 802.3u

Fast-Ethernet gehört zu einer Familie von Netzwerktechniken, die vorwiegend in lokalen Netzwerken zum Einsatz kommen. Ethernet ist aber auch für die Verbindung großer Netzwerke geeignet. Fast-Ethernet ist sowohl für Glasfaserkabel und Twisted-Pair-Kabel entwickelt und spezifiziert. Die verschiedenen Fast-Ethernet-Varianten erlauben die Übertragung von Daten mit 100 MBit/s.


MAC-Adresse

In jedem Ethernet-Frame (Datenpaket) befinden sich auch die Adressen für Sender (Quelle) und Empfänger (Ziel). Die Adressen sollen die beiden Stationen eindeutig identifizieren. Sie werden als MAC-Adressen, Hardware-Adressen, Ethernet-Adressen oder physikalische Adresse bezeichnet.