Solarstrom vom Dach

Ein Schülerprojekt (momentan 28 Schüler), des Paracelsus-Gymnasiums in Stuttgart-Hohenheim, hat sich vorgenommen Strom umweltschonend zu produzieren. Dazu wurde die Schülerfirma PGH-Solar (Förderverein PGH-Solar e.V.) vor über einem Jahr gegründet.

Die jeweils aktuelle 10. Klasse des Gymnasiums übernimmt die Geschäftsverteilung, die sich in die Abteilungen Geschäftsführung, Finanzen, Einkauf, Werbung, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit aufgliedert.

Ziel ist es, eine 200 m² große 25 kWp Solaranlage auf dem Schuldach zu installieren und zu betreiben. Die Finanzierung soll durch Spenden- und Sponsorengelder notwendiges Eigenkapital zusammenbringen. Weiterhin werden Mittel der Bundesregierung aus dem 100.000-Dächer-Programm in einem zinsgünstigen Kredit zu Verfügung gestellt.

Die Planungsphase ist weitgehendst abgeschlossen. Momentan dreht sich alles um die notwendige Finanzierung und die Auftragsvergabe an eine, für dieses Vorhaben geeignete, Fachfirma. Die Installation der Solaranlage soll im Frühsommer 2003 stattfinden.


R-Gespräche

Der Dienst, für die in den USA schon lange üblichen R-Gespräche (R = reverse charged – rückwärts berechnet), ist jetzt auch in Deutschland verfügbar. Über den Betreiber R-Talk ist dieser Dienst über eine 0800..er Rufnummer vom Festnetz oder Handy ins Netz der Deutschen Telekom möglich.

Die Kosten für ein R-Gespräch liegen zwischen 1,14 Euro und 1,74 Euro pro Minute. Die Abrechnung der R-Gespräche erfolgt mit einer großen zeitlichen Verzögerung über die Rechnung der Deutschen Telekom.

Um sich gegen unerwünschte R-Gespräche zu schützen, muss man sich diesen Dienst beim Anbieter R-Talk für seine Rufnummer sperren lassen.


QSC bietet IP-Telefonie

Der Internet-Provider QSC bietet neben seinem DSL-Angebot jetzt auch den Telefonie-Dienst QSC IPfonie. Der Kunde erhält eine Festnetz-Telefonnummer und kann darüber Anrufe tätigen und entgegennehmen. Gespräche zwischen IPfonie-Kunden sind übrigens kostenlos.

Zur Nutzung des Dienstes muss der Kunde allerdings mit dem Internet verbunden sein. Kostenlos gibt es eine Telefonie-Software für Windows und Linux. Bei hoher Auslastung der DSL-Leitung kann die Sprachqualität etwas leiden. Die Nutzung von IPfonie kann von jedem beliebigen Internet-Zugang genutzt werden. Der Leistungsumfang der IP-Telefonie entspricht dem eines modernen Analog- oder ISDN-Anschlusses mit Rufnummernanzeige und -unterdrückung, Makeln, Dreierkonferenz und Anklopfen.


GEZ stuft UMTS-Handys als mobile Rundfunkempfänger ein

Logo GEZKünftig wird mit TV-tauglichen Handys zu rechnen sein. Diese Geräte werden von der GEZ als mobile Rundfunkempfänger eingestuft. Doch auch bereits aktuelle UMTS-Handys sind von der Gebührenpflicht betroffen, weil damit Rundfunk- und Fernsehinhalte aus dem Internet empfangen werden können.

Privatnutzer müssen eher selten zusätzliche 17,03 Euro Rundfunk- und Fernsehgebühr monatlich bezahlen. Wer bereits einen Fernsehempfänger bei der GEZ gemeldet hat, wird für weitere privat genutzte Geräte – egal ob mobil oder am selben Standort – nicht mehr zusätzlich zur Kasse gebeten.

Doch für gewerblich genutzte UMTS-Handys trifft die Gebührenpflicht zu. Und auch PDAs und andere Geräte, die in irgendeiner Weise Zugang zum Internet haben, trifft die Gebührenpflicht.


0900-Rufnummern ab Januar 2003

Ab Januar gibt es die Rufnummern mit der neuen Vorwahl 0900 für Mehrwertdienste. Diese sollen bis 2005 die bisherigen 0190-Rufnummern ersetzen. Laut Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) sind bereits 60.000 Rufnummern vergeben worden.

Künftig werden die 0900-Rufnummern direkt den Inhalteanbietern zugeteilt. Die RegTP kann in Zukunft darüber Auskunft geben, wer sich hinter einer bestimmten 0900-Rufnummer verbirgt.

Feste Tarife gibt es bei den 0900-Rufnummern nicht mehr. Alle 0900-Rufnummern sind ohne Ausnahme frei tarifierbar. Das wird bereits bei den 0190-0-Rufnummern angewendet.


Angst vor Handyantennen schädlicher als Strahlung

Nach Ansicht von Experten ist die Angst vor Mobilfunkantennen gesundheitsschädlicher als die tatsächliche Strahlung. Als Beispiel für diese Ausage dient eine Antenne die auf einem Dach aufgestellt wurde. Plötzlich hatten die Bewohner Kopfschmerzen bekommen und konnten nicht schlafen. Aber die Antenne war noch gar nicht angeschaltet. Aus Unkenntnis werden die Risiken des Mobilfunks aufgeblasen.

Beschwerden lassen sich nur schwer auf vorhandene Strahlung oder auch nur die Angst davor als Ursache zurückführen. Studien hätten aber gezeigt, dass sogar selbst ernannte Sensible in einer Testumgebung keine Strahlung spüren konnten.

Bisher gibt es nur ein klar nachgewiesenes Risiko von Handy-Strahlung: Handys in der Brusttasche können Herzschrittmacher ausschalten und dadurch tödlich sein.


LKW-Maut in Deutschland

Nach einem Spitzengespräche zwischen Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) und dem Toll-Collect-Konsortium um die Zukunft der Lkw-Maut wurde dem Konsortium gekündigt. Die Gespräche sind ohne Ergebnis beendet worden.

Somit wird es auf absehbare Zeit in Deutschland kein satelliten-gestütztes Mautsystem geben. Toll Collect hatte ursprünglich zugesagt, das Maut-Erfassungssystem zum 31. August 2003 in Betrieb gehen zu lassen. Wegen technischer Probleme konnten die Betreiber diesen und weitere Starttermin nicht einhalten.


Schnelles WLAN über 108 MBit/s

Der Chipsatz-Hersteller Atheros hat mit seinem proprietären Channel Bonding WLAN mit 108MBit/s brutto im Angebot anbietet. Andere Hersteller setzen auf eine MIMO-Technik (Multiple Input, Multiple Output), die mit

mehreren Sender/Empfängerzügen auf dem selben Kanal gleichzeitig funkt und so den Durchsatz steigert.

Auf eine Kombination beider Techniken läuft ein Vorschlag des WWiSE (WorldWide Spectrum Efficiency) hinaus, der je nach lokaler Spektrumsregulierung mit 20 oder 40 MHz breiten Funkkanälen und zwei bis vier Sender/Empfängerzügen arbeitet. WWiSE soll in der höchsten Ausbaustufe bis zu 540 MBit/s brutto erreichen, was mit einem verbesserten MAC-Protokoll auf rund 380 MBit/s netto hinauslaufen könnte.

Das IEEE will in jedem Fall sicherstellen, dass neue Basisstationen auch mit älteren Clients zusammenarbeiten, die nach 802.11g oder 802.11b arbeiten.

Momentan versuchen viele Hersteller mit eigenen Erweiterungen vorzupreschen und die aktuellen Standards aufzuweichen. Für den Anwender könnte das bedeuten, dass er für viel Geld Technik kauft, die sich für die Zukunft als weitgehendst unbrauchbar herausstellt, sobald ein offiziell schnellerer WLAN-Standard verabschiedet ist.


Zunahme virenverseuchter MMS-Nachrichten

In den nächsten Jahren wird mit einer Zunahme virenverseuchter MMS-Nachrichten gerechnet. Nahezu alle Handys sind inzwischen MMS-tauglich. Und auf Smartphones oder Java-Handys lassen sich beliebige Anwendungen installieren. Viren, Würmer und Trojaner, die sich in MMS-Anhängen verstecken können gefährlich sein.

Grundsätzlich sollte man beim Öffnen von MMS-Anhängen vorsichtig sein.