TDSL - Terabit-DSL

Die Technik für Terabit-DSL speist ein extrem hochfrequentes und sehr breitbandiges Signal (100 bis 300 GHz) als geführte Welle im Frequenzbereich zwischen 50 und 600 GHz in die Hohlräume zwischen den Kupferdoppeladern eines Kabels ein. Die Technik sieht vor, dass trotz hoher Signaldämpfung über ein Adernpaar eines herkömmlichen Telefonkabels eine Geschwindigkeit von 1.000 GBit/s (1 Terabit pro Sekunde) auf über 100 Meter erreicht werden kann. Bei einer Leitungslänge bis 300 m sollen es 100 GBit/s und bis 500 m sollen es 10 GBit/s sein.
Dafür ist Hardware-seitig ein Analog-Digital-Wandler mit einer Bandbreite von 200 GHz notwendig und ein Prozessor mit der entsprechenden Rechenleistung zur Signalverarbeitung.

Was im Labor gut funktioniert, sieht in der Praxis wieder anders aus. Denn die Kabelstrecke ist leider nicht homogen. Durch Verteilerklemmen und Reparaturmuffen ergeben sich Übergänge, die eine erhebliche Dämpfung aufweisen.

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