WLAN Standard IEEE 802.11g endlich abgeschlossen

Endlich ist der Standard für schnelles WLAN mit 54 MBit/s ratifiziert. Das IEEE schloss den Standard für schnelles WLAN bei 2,4 GHz (IEEE 802.11g) endgültig ab. Am Standardisierungsprozess waren fast 400 Personen beteiligt. Deshalb hat sich die Ratifizierung auch so lange hingezogen. Letzte Änderungen haben vor allem die Koexistenz mit älterne WLAN-Produkten verbessert.

Da bereits einige 11g-Produkte auf dem Markt sind, die diesem Standard nicht vollständig entsprechen, sollten sich diese Geräte per Firmware-Update hochrüsten lassen. Die WLAN-Hersteller werden wohl in der nächster Zeit aktiv.


Internationale Konferenz zu Open Source durch Microsoft verhindert

Microsoft hat offenbar die Durchführung einer Konferenz der World Intellectual Property Organization (WIPO) zur Förderung von Open Source verhindert. Durch Lobbyarbeit im Auswärtigen Amt der USA sowie dem Patentamt hat es Microsoft erreicht, dass diese Konferenz nicht stattfinden kann.

Der von Microsoft-dominierte Branchenverband Business Software Alliance (BSA) hat verhindert, dass dem WIPO öffentliche Mittel oder andere Unterstützung zukommt, die für die Realiserung der Konferenz notwendig gewesen wären.


Bestimmung von Funkanlagen und Sendestationen

Die Regulierungsbehörde hat eine Internetplattform für alle Internetnutzer eröffnet, über die man sich über die Standorte von Funkanlagen und Sendestationen direkt informieren kann. Der Zugriff ist für jeden möglich und soll zu mehr Transparenz und damit zur Versachlichung der Diskussion um Sende- und Funkanlagen beitragen.


Das Ende des analogen Fernsehens

Seit ein paar Tagen strahlen die Sendeanlagen in Berlin digitales Fernsehen nach dem DVB-T-Standard aus. Damit ist es möglich das Fersehsignal mit der guten alten Stabantenne direkt am Fernseher zu empfangen. Für den Empfang ist eine DVB-T-Settop-Box erforderlich.

Der Verlauf der Umstellung in Berlin wird darüber entscheiden, ob DVB-T flächendeckend in Deutschland eingeführt wird.


Mobile Alarmanlage

Selten entwickelt ein große Firma eigenen Produkte mit eigenen Innovationen. Eher werden Ideen von anderen aufgegriffen, weichgekocht und anschließend als neu vermarktet.

Die Firma Bosch geht einen anderen Weg. Sie vertreibt den Sicherheitsroboter Mosro Mini von der Firma Robowatch.

Das mobile Gerät kombiniert die Funktionen einer Alarmanlage mit einer Überwachungskamera und detektiert Bewegungen im Umkreis von zwölf Metern. Der Mosro Mini hat ein akkubetriebenes Fahrwerk und ist nur 28 cm hoch und 750 Gramm leicht. Drei Infrarotmelder und die eingebaute CCD-Videokamera registrieren ungebetene Gäste. Wenn die Alarmgeber nicht ausreichen, um Eindringlinge in die Flucht zu schlagen, kann das Gerät beim Nachbarn anrufen, eine SMS schicken und Bilder an ein Handy oder einen PDA senden. Die Meldedaten und Videosequenzen lassen sich per Internet online aus der Ferne beobachten oder mittels der zusätzlichen Aufzeichnung aus dem Archiv abrufen. Der Roboter und seine Funktionen sind frei programmierbar. Es gibt sogar eine Entwicklungsumgebung. Für Freaks ist ein Internet-Forum zum Gedankenaustausch eingerichtet.

Der Mosro mini ist in der Grundausstattung für rund 1200 Euro zu haben.


Bluetooth-Standard 1.2 verabschiedet

Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat die Version 1.2 der Bluetooth-Spezifikation verabschiedet.

Neu ist die Beseitigung von Problemen beim Verbindungsaufbau und der Sprachübertragung. Ausserdem gibt es weniger Interferenzen mit Wireless LAN, das auch das 2,4-Gigahertz-Band benutzt.

Der neu Standard ist abwärtskompatibel zur Version 1.1.


Musik- und Sprachübertragung im ganzen Haus

Die devolo AG erweitert ihre MicroLink dLAN-Produktfamilie (direct Local Area Network) um den HomePlug-Adapter MicroLink dLAN Audio. Damit können erstmals Computer, HiFi-Anlagen, Mikrofone und Aktivboxen einfach und schnell über die bestehende Elektroinstallation im Haus miteinander verbunden werden. Die Verlegung zusätzlicher Kabel ist bei diesem Plug&Play-Audionetzwerk überflüssig. MP3-, WMA-Dateien und Internet-Radio lassen sich damit in jedem beliebigen Raum über die HiFi-Anlage oder externe Lautsprecher in CD-Qualität und Stereo abspielen.