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Elektrische und magnetische FelderElektrische Felder - Was ist ein elektrisches Feld?Wenn sich zwei entgegengesetzt gepolte, spannungsführende Leiter gegenüberliegen, dann bildet sich dazwischen ein elektrisches Feld. Elektrische Felder sind überall da vorhanden, wo sich elektrische Spannungen befinden. Zum Stromfluss kommt es dann, wenn die elektrische Feldstärke bzw. die Dichte der Feldlinien groß genug ist. Im Regelfall aber nur dann, wenn der Raum zwischen den Polen leitfähig wird. Ist die Feldstärke groß genug, dann kommt es zur Funkenentladung. Sowas passiert zum Beispiel bei einem Gewitter, wenn es blitzt. Diesen Effekt macht man sich zum Beispiel auf bei der Zündkerze im Auto zunutze. Grundsätzlich sind wir ständig elektrischen Feldern ausgesetzt. Elektrische Felder sind bemüht Ladungen zu bewegen, die sich in einem Stromfluss äußern. Der menschliche Körper ist als elektrischer Leiter zu verstehen, auch wenn er kein besonders guter Leiter ist. Unter dem Einfluss von elektrischen Feldlinien kann es im menschlichen Körper zu Ladungsverschiebungen kommen. Die machen sich aber nur bei sehr hohen Feldstärken bemerkbar. Man spürt dann ein leichtes Kribbeln. Solche hohen Feldstärken können wir aber nur in einem Umspannwerk ausgesetzt sein. In der freien Umgebung kommen sie nicht vor. Auch nicht künstlich erzeugt. Magnetische Felder - Was ist ein magnetisches Feld?Der Stromfluss und der Elektromagnetismus sind untrennbar miteinander verbunden. Der Zusammenhang zwischen Strom und Magnetismus kommt im Begriff "elektromagnetisch" zum Ausdruck. Zum Beispiel bei der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV). Nur dort, wo ein Strom fließt, umgibt sich der Leiter mit einem Magnetfeld. Die Feldlinien sind kreisförmig um den Leiter angeordnet. Der Personenschutz definiert einen Grenzwert von 1 mT für maximal 6 Stunden täglich als unschädlich. Durch Haushaltsgeräte mit großer Leistung (Staubsauger, Bohrmaschine, Fön) können Magnetfelder mit mehreren mT auftreten. In der Regel sind wir diesen Einflüssen nur kurze Zeit ausgesetzt. Eine Gefährdung ist entsprechend gering. Im Röhrenfernseher tritt eine magnetische Flussdichte von 0,2 bis 0,5 mT auf. Bereits in 50 cm Entfernung beträgt die magnetische Flussdichte nur noch ca. 1% davon. Vergleicht man diese Größen miteinander, so tritt durch Dauerfernsehen direkt vor dem Fernseher kein Schaden am Menschen auf. ElektrosmogAnsich sind magnetische Felder nicht schädlich. Doch wenn man den elektromagnetischen Effekt umkehrt, dann kann das negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Wenn sich der magnetische Fluss um einen elektrischen Leiter ändert, dann wird eine Spannung induziert, die einen Stromfluss hervorrufen kann. Nervenbahnen wirken wie elektrische Leiter, die von äußeren Magnetfeldern beeinflusst werden können. So können Reize eingefangen werden, die den menschlichen Organismus aus dem Gleichgewicht bringen können. In der Praxis sind extreme Gewebe-Erwärmung oder Herzrhythmusstörungen bekannt. Messen von elektrischen und magnetischen FeldernMit einem Voltmeter misst man eine elektrisches Feld. Mit einem Teslameter misst man ein magnetisches Feld. Meistens befinden sich die Messeinheiten beider Messgeräte in einem Gehäuse. So kann man elektrische und magnetische Felder mit einem Gerät messen. VoltmeterDas Voltmeter enthält eine großflächige Kupferschicht. Damit ein Kondensator entsteht, dessen Ladespannung man messen kann, wird über eine Erdklemme Masse an das Messgerät angelegt. Die Ladespannung des nachgestellten Kondensators kann man mit einem herkömmlichen Spannungsmesser messen und anzeigen lassen. Die Messung ist aber nicht ganz einfach. Damit man keinen Misst mist, muss man das Messgerät bzw. die Kupferschicht an die Stelle mit der größten Felddichte bringen. Auch das Erdungskabel muss an einer geeigneten Stelle angebracht werden. Grundsätzlich bietet sich ein Heizungsrohr an, ein geerdetes Metallteil oder zur Not tut es auch der Schutzleiter in der Steckdose. TeslameterDas Teslameter enthält eine offene Ringspule, die auf magnetische Felder reagiert. Sobald die Spule von einem sich ändernden Magnetfeld durchdrungen wird, wird in ihr eine Spannung induziert. Diese Spannung wird gleichgerichtet und geglättet. Dann kann man sie mit einem herkömmlichen Spannungsmesser messen und anzeigen lassen. Die Messung ist aber nicht ganz einfach. Damit man keinen Misst misst, müssen die magnetischen Feldlinien senkrecht zur Spulenöffnung stehen. Nur dann misst man die tatsächliche Flussdichte. Mit einer Handantenne und etwas Geschick kann man die optimale Lage herausfinden. Weitere verwandte Themen:
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