Magnetismus

Magnetismus ist die Eigenschaft eines Materials, magnetisch leitende Stoffe anzuziehen. Man bezeichnet diese Stoffe als ferromagnetische Stoffe. Darunter fallen die Elemente Eisen, Nickel und Kobalt. Ferromagnetische Stoffe können Magnetfelder verstärken. Diese Eigenschaft macht man sich in den Eisenkernen einer Spule oder eines Transformators zunutze.

Magnet

Das Material, das über diese geheimnisvolle Art der Anziehungskraft (Magnetismus) verfügt, wird Magnet genannt. Es liegt als Dauermagnet (Permanentmagnet) in verschiedenen Formen vor:

  • U-Form
  • Stab-Form
  • Block-Form

Zerbricht man einen Magnet in zwei Teile, so entstehen daraus zwei Magnete. Der natürliche Magnetismus lässt sich durch Erschütterung, Ausglühen (Curiepunkt liegt bei 721 °C) und durch Schwächen des magnetischen Wechselfeldes beseitigen.

Magnetisches Feld / Magnetfelder

Magnetisches Feld
Der Raum um einen Magnet, in dem magnetische Kräfte feststellbar sind, heißt magnetisches Feld.
Richtung und Größe der magnetischen Kräfte werden durch Feldlinien angezeigt. Diese verlaufen außerhalb des Magnet vom Nordpol zum Südpol und innerhalb des Magnet vom Südpol zum Nordpol. Kommen sich zwei gleichartige Pole näher, so stoßen sie sich ab.

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