Raspberry Pi Pico: Alternativen

Außer dem Original „Raspberry Pi Pico“ von der Raspberry Pi Foundation gibt es noch weitere Boards mit dem RP2040-Mikrocontroller von anderen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen für unterschiedliche Anwendungen. Beispielsweise mit mehr Flash-Speicher, Laderegler für Lithium-Akkus, GPIO-Pins für 5 Volt, USB-C-Anschluss, mit WLAN- und Bluetooth-Modul oder zusätzlichen Sensoren.

  • Adafruit
  • Arduino
  • Pimoroni
  • SparkFun

Vergleich mit dem Arduino UNO

Beim Stichwort Mikrocontroller denkt man sofort an den Arduino. Der Arduino UNO ist bei Studenten, Ingenieuren und Hobbyisten eines der beliebtesten Mikrocontroller-Boards. Einen technischen Vergleich zwischen dem RP2040-Mikrocontroller und einem Arduino ist aber wenig sinnvoll. Nur in bestimmten Fällen wird man wegen technischer Anforderungen die eine oder andere Plattform ausschließen oder bevorzugen wollen.

Insgesamt empfiehlt es sich beim Vergleich das Ökosystem einzubeziehen, dass beim Arduino sehr groß ist. Es gibt viele Lösungen, Produkte, Hersteller und Unterstützer. Vermutlich wird der Raspberry Pi Pico diesen Status nie ganz erreichen. Allerdings lässt sich vieles, was mit dem Arduino funktioniert auch mit einem Pico verwenden. Viele Sensoren, Aktoren, Module und diverse Erweiterungsboard funktionieren auch mit dem Pico. Nur bei speziellen Dingen, muss man auf Arduino- und RP2040-Kompatibilität achten.

Die wichtigste Unterscheidung ist, dass ein Arduino in der Regel mit +5 Volt arbeitet und seine GPIO-Pins entsprechend +5V- und TTL-kompatibel sind. Ein RP2040 arbeitet dagegen mit +3,3 Volt und seine GPIO-Pins ebenfalls. Aber, in der Regel wird man +5V-Komponenten auch mit +3,3V-Signalen zum Laufen bekommen. Externe +5V-Komponenten können über die 5-Volt-Versorgung des RP2040 mitversorgt werden.

Einen entscheidenden Nachteil hat ein Arduino allerdings. Ein „ich will das mal ausprobieren“ geht schnell ins Geld. Schon ein erster Einstieg in das Arduino-Ökosystem ist nur etwas für Leute mit dickem Geldbeutel. Zwar wird ein langjähriger Elektronik-Bastler bei der Anschaffung eines Arduino nicht arm. Allerdings hat er in der Regel viele Komponenten irgendwo in der Schublade liegen. Ein Einsteiger muss sich dagegen den ganzen Elektronik-Kram erst noch beschaffen und wird auf dem Weg zum ersten Versuch ordentlich zur Kasse gebeten.
Niederschwellige Angebote gibt es in der Arduino-Welt nicht oder nur ganz selten.
Beim Pico ist das ganz anders. Hier gibt es für Einsteiger, Schüler, Azubis und Studenten Low-Budget-Sets, die mit einem Arduino gar nicht möglich sind. Ein kleiner Arduino kostet mindestens 20 Euro ohne Zubehör. Für 20 Euro kann man einen Raspberry Pi Pico mit Zubehör bekommen.

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