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Optische Übertragungssysteme

Die Hochgeschwindigkeitsnetze bestehen in der Regel aus optischen Verbindungen zwischen den Knoten. In den Schaltzentralen und Vermittlungsstellen werden die übertragenen Lichtsignale meistens in elektrische Signale umgewandelt, ausgewertet und weiterverarbeitet. Zur weiteren Übertragung werden sie dann wieder in Lichtsignale umgewandelt. An dieser Stelle werden die Nachteile optischer Übertragungssysteme sichtbar. Zur Verarbeitung müssen optische Signale erst in elektrische Signale umgewandelt werden.

Es gibt auch optische Schaltzentralen. Sie werden auch "optical fabric" genannt. Sie bestehen aus einer Spiegelmatrix, deren Spiegel sich zwei- oder dreidimensional verstellen lassen. Mit einem Steuersignal werden die Spiegel ausgerichtet. So kann jedes beliebige Eingangssignal auf jede beliebige Ausgangsfaser geschaltet werden. Ein Problem besteht bei der Schaltung der Wellenlängen auf abgehende Systeme mit einer anderen Wellenlänge. Hier kommt man ohne entsprechende Wellenlängen-Konvertern mit Halbleiterverstärkern nicht aus.

Die Spiegelmatrix ist im wesentlichen ein elektro-mechanisches System. Der mechanische Anteil stellt kein Problem bei der Vermittlung hoher Übertragungsraten dar. Doch weist die Spiegelmatrix eine gewisse mechanische Empfindlichkeit auf. Außerdem wirken die Spiegel dämpfend auf das Lichtsignal. Deshalb werden Techniken für das Schalten und Verstärken optischer Signale entwickelt. Doch die Techniken leiden meistens an einer Dämpfung des optischen Signals.

Übersicht: Glasfasertechnik

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