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HSUPA - High Speed Uplink Packet Access

HSUPA ist ein Teil von HSPA und HSPA+. Es ist ein Protokoll-Zusatz für UMTS, um die Übertragungsgeschwindigkeit zu steigern. Während HSDPA für den Downlink, also von der Basisstation zum Endgerät, zuständig ist, steigert HSUPA die Übertragungsgeschwindigkeit für den Uplink, vom Endgerät zur Basisstation.
HSDPA und HSUPA
Warum beim Uplink nicht einfach auch HSDPA-Techniken verwendet werden, liegt an der geringeren Sendeleistung, die die Endgeräte im Vergleich zu den Basisstationen haben. Daraus resultiert, dass die Signale von den Endgeräten mit einer wesentlich schlechteren Qualität bei den Basisstationen ankommen als in der umgekehrten Richtung. Die geringe Sendeleistung ist unter anderem dem Akku-Betrieb und der geringen Antennenleistung der Endgeräte geschuldet.
Wegen der geringeren Sendeleistung, können also nicht einfach die Modulations- und Kodierverfahren von HSDPA verwendet werden. Für die Verbindung vom Endgerät zur Basisstation sind robustere Ein-Bit-Modulationsverfahren notwendig, die weniger fehleranfällig sind als die höherwertigen Modulationsverfahren von HSDPA.

Übertragungsgeschwindigkeit und Bandbreite

HSUPA steigert die maximale Uplink-Geschwindigkeit von 384 kBit/s auf 1,4 MBit/s. Irgendwann sollen 5,8 MBit/s und 11,5 MBit/s erreicht werden. Praktische Werte liegen jedoch nicht vor. Die Entwicklung von HSUPA ist auch noch nicht abgeschlossen. Ursprünglich kommt HSUPA von Ericsson.

Modulationsverfahren

Statt QPSK und 16QAM kommt mit BPSK (Binary Phase Shift Keying) eine robustere Ein-Bit-Modulation zum Einsatz, die weniger fehleranfällig ist als die höherwertigen Modulationsverfahren.

HSUPA-Stufen

Kodierrate / Spreizfaktor 1 Code 2 Codes 4 Codes 6 Codes
2 / 4 0,64 MBit/s 1,28 MBit/s 2,56 MBit/s 3,84 MBit/s
3 / 4 0,72 MBit/s 1,44 MBit/s 2,88 MBit/s 4,32 MBit/s
4 / 4 0,96 MBit/s 1,92 MBit/s 3,84 MBit/s 5,76 MBit/s

Um eine höhere Übertragungsrate zu erreichen, muss man die Daten mit mehr Codes kodieren. Doch das geht zu Lasten der Störsicherheit. Hohe Kodierraten sind nur bei geringem Abstand zwischen Basisstation und Endgerät sinnvoll. Wenn die Funkverbindung schlechter wird, dann muss die Kodierrate wieder gesenkt werden.
Die Datenrate wird über den Spreizfaktor bestimmt. Je stärker die Spreizung, desto schmaler der Übertragungskanal und desto mehr Kanäle lassen sich im breitbandigen Übertragungskanal unterbringen.

Übersicht: UMTS-Technik

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