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Computer-Maus

Die Maus ist nicht die Sekretärin vom Chef, auch nicht die Bedienung aus dem Restaurant und auch nicht das weißgraue Etwas, vor dem ein Elefant laut trompetend davonläuft oder vor dem die Hausfrau vor Schreck auf den nächsten Stuhl springt.
Gemeint ist die Computer-Maus, die ein Gehäuse in der Größe einer Zigarettenschachtel ist, einen Schwanz (dem Anschlusskabel) und 2 oder 3 manchmal auch mehr Ohren (gemeint sind die Tasten) hat. Dieses Gerät dient zum Steuern des virtuellen Zeigers (Cursor), der auf dem Computer-Bildschirm dargestellt wird. Die Tasten dienen zum Ausführen von Aktionen, die von der Position des Zeigers auf dem Bildschirm abhängig sind.

Maus-Schnittstellen

PS/2-Anschluss USB-Anschluss
PS/2-Anschluss USB-Anschluss

Über das Anschlusskabel ist die Maus mit dem Computer verbunden. Die Anschlussart ist seriell (COM), PS/2 oder USB. Manchmal ist sie auch schnurlos und überträgt ihre Signale per Infrarot oder Funk. Die Basisstation ist dann wiederum schnurgebunden und an den Computer per PS/2 oder USB angeschlossen.

Bauarten

unverwechselbares Orginal 3-Tasten-Maus Funk-Maus Optische Maus Trackball
echte Maus Drei-Tasten-Maus Maus mit Scrollrad optische Maus Maus mit Trackball

Mechanische Maus

Zentrales Element einer mechanischen Maus ist eine Kugel, die auf der Unterseite herausragt. Wird die Maus über eine ebene Oberfläche bewegt, dann dreht sich die Kugel mit. Im Innern der Maus befinden sich zwei Rollen, die im 90-Grad-Winkel zueinander angeordnet sind. Diese Rollen berühren die Kugel und drehen sich bei jeder Bewegung. Eine Rolle reagiert auf die seitlichen Bewegungen von links oder rechts. Die andere Rolle reagiert auf die Bewegungen von oben oder unten. Am Ende jeder Rolle befinden sich Rädchen, die mit metallischen Speichen versehen sind. Über den Speichen sind jeweils zwei Metallkontakte befestigt, die bei jeder Bewegung elektrische Signale erzeugen. Aus den Signalen wird die Richtung der Bewegung, die Geschwindigkeit und Strecke ermittelt.
Bei einer anderen Art der mechanischen Maus treibt die Kugel kleine Wellen an, an denen Lochscheiben befestigt sind. Die Drehrichtung der Lochscheiben werden durch Lichtschranken abgefragt. Auch hier werden elektrische Signale erzeugt und Richtung, Geschwindigkeit und Strecke ermittelt.
Im Computer wird die Information für die Bewegung des Zeigers (Cursors) auf dem Bildschirm umgesetzt. Das Drücken der Maustasten löst ebenfalls Signale aus, die an den Computer gesendet werden. Je nach Standort des Zeigers und Anzahl der Tastenbetätigungen (Mausklicks) wird eine Aktion ausgeführt.
Die mechanische Maus hat einen erheblichen Nachteil. Die Kugel transportiert Schmutz in das Innere, wodurch sich Ablagerungen an den Wellen bilden. Die müssen regelmäßig entfernt werden, sonst ruckelt der Cursor bei der Bedienung der Maus.

Optische Maus

Im Vergleich zur mechanischen Maus ist die optische Maus wartungsfrei. An der Stelle, wo in der mechanischen Maus die Kugel sitzt, befindet sich in der optischen Maus eine rote Leuchtdiode und ein Fototransistor. Mit Hilfe dieser beiden Bauelemente tastet die Maus ein Raster auf der Unterlage ab. Die Maus erkennt dadurch die Bewegungsrichtung und die Geschwindigkeit der Bewegung. Diese Informationen werden an den Computer gesendet.
Auf sehr glatten oder hellen Oberflächen kann der Sensor kaum Unterschiede messen. Aber die Elektronik in optischen Mäusen wurde über mehrere Jahre immer besser und stromsparender. So ist die Nutzung optischer Mäuse heute absolut üblich.

Trackball

Nicht unerwähnt soll die Funktionsweise des Trackballs bleiben. Der Trackball ist ein Mausersatz und vom Prinzip her eine umgekehrte mechanische Maus. Statt unten, ragt die Kugel beim Trackball oben aus dem Gehäuse heraus. Die Kugel ist deutlich größer und lässt sich mit dem Daumen oder mit den Fingern bewegen. Das Gehäuse selber bleibt auf dem Tisch liegen. Es wird nicht bewegt. Das ist bei geringem Platzbedarf ein großer Vorteil.

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