Intel Pentium II
In der Grundstruktur sind sich der Pentium II und der Pentium Pro sehr ähnlich.
Die wesentlichen Unterschiede sind der größere L1-Cache und die MMX-Erweiterung des Pentium II.
Dazu kommt noch, dass der L2-Cache von der CPU getrennt ist. Aus diesem Grund werden die Informationen zwischen CPU und L2-Cache nur mit halber Prozessorgeschwindigkeit ausgetauscht.
Mit dem Pentium II wurde von Intel auch ein neues Stecksystem für Prozessoren eingeführt.
Der Pentium II ist eine relativ große Kassette mit einem noch größeren Kühlkörper. Die Kassette nennt sich SEC Cartridge (Single Edge Contact) und erfordert einen neuen Steckplatz auf dem Motherboard. Dieser Steckplatz wird Slot-1 genannt. Die Steckkontakte sind an einer Seite der Kasette als Steckleiste herausgeführt.
Im Gegensatz zu anderen Prozessoren besteht der Pentium II aus mehreren einzelnen Chips, die auf einer gemeinsamen Platine integriert sind. Dadurch erreicht Intel eine bessere Ausbeute bei der Produktion, da bei fehlerhaftem Material nicht der gesamte Prozessor unbrauchbar wird.
Intel verwendete den Pentium II-Kern auch für den Low-Cost-Prozessor Celeron und die Multiprozessor-Variante Pentium Xeon.
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Übersicht: Intel Pentium II
| Intel Pentium II |
Prozessortakt in MHz |
FSB in MHz |
L2-Cache |
| Klamath |
233, 266, 300 |
66 |
512k extern |
| Deschutes |
333, 350, 400, 450 |
66, 100 |
512k extern |
| Celeron |
266, 300 |
66, 100 (BX) |
- |
| Celeron A (Mendocino) |
300, 333, 366, 400, 433, 450, 500 |
66, 100 (BX) |
128k intern |
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