Kundenmeinung: Die Computertechnik-Fibel ist wirklich verständlich geschrieben, frei von Ballast und ein tolles Nachschlagewerk. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch.
Mit dem Pentium hat Intel nicht nur eine neue Prozessor-Architektur eingeführt, sondern auch den ATX-Formfaktor, PCI für Steckkarten und verzichtete auf einen Coprozessor, der bei den Vorgängern vom Hauptprozessore getrennt war.
Der Befehlssatz des Pentiums ist bis auf die wichtigsten und häufigsten benutzten Operationen reduziert worden. Ebenfalls neu, sind die voneinander getrennten internen Bus-Systeme und voneinander unabhängigen Verarbeitungseinheiten. Das ermöglicht Parallelverarbeitung und damit einen höheren Datendurchsatz.
Architektur des Pentium
Die BIU (Bus Interface Unit) ist das Verbindungsstück zwischen Arbeitsspeicher und dem Rest des Prozessors. Sie schickt die Daten im internen Bus zum Cache. Sie unterscheidet dabei zwischen dem Code-Cache für die Anwendungsprogramme und dem Daten-Cache. Beide Caches sind 8 kByte groß. In der MMX-Variante des Pentiums sind die Caches doppelt so groß.
Die Verzweigungskommandoeinheit entscheidet darüber, welche der beiden ALUs den Programmcode ausführen soll. Sie achtet darauf, dass beide ALUs gleichmäßig mit Programmcode versorgt werden.
Der Puffer holt den Programmcode zum Dekodieren aus dem Cache und übergibt ihn auf Anweisung der Verzweigungskommandoeinheit an eine der beiden ALUs.
Bei Gleitkommazahlen werden die Befehle an die Gleitkommaeinheit übergeben, die in der MMX-Version extra auf die Abarbeitung der 57 Multimediakommandos zugeschnitten ist.
Die beiden ALUs verarbeiten gleichzeitig die Daten, die vom Daten-Cache in das Register transportiert werden. Die ALUs und die Gleitkommaeinheit schicken ihre Ergebnisse zum Daten-Cache und von dort zur BIU.
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Kundenmeinung: Die Kommunikationstechnik-Fibel ist sehr informativ und verständlich. Genau das habe ich schon seit langem gesucht. Endlich mal ein Buch, das kurz und bündig die moderne Informationstechnik beleuchtet.