Kundenmeinung: Die Computertechnik-Fibel ist wirklich verständlich geschrieben, frei von Ballast und ein tolles Nachschlagewerk. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch.
Generell funktioniert der Pentium III genauso wie der Pentium II. Die Unterschiede in der Prozessorarchitektur finden sich nur im Detail.
Schon vor der Einführung des Pentium III war dieser wegen seiner internen Seriennummer umstritten. Vor allem amerikanische Datenschützer kritisierten, dass sich diese Seriennummer auslesen lässt, ohne dass der Anwender davon weiß. Zwar lässt sich diese Funktion im BIOS abschalten, aber genau so leicht lässt sich das umgehen.
Im Spielebereich und bei Highend-Anwendungen kann der Pentium III seine Stärken voll ausfahren. Die meisten Computer-Fachzeitschriften kommen zu dem Schluss, dass die volle Leistungsfähigkeit des Pentium III aber erst erreicht werden kann, wenn es entsprechende Software für diesen Prozessor basierend auf den ISSE-Befehlssatz gibt.
Die Leistungsmerkmale des Pentium III
72 neue ISSE-Befehle (MMX)
SECC2-Gehäuse
Prozessortakt ab 450 MHz
Front-Side-Bus 100 MHz (Katmai-Kern)
512 kByte großer L2-Cache (Katmai-Kern)
Architektur des Pentium III
Level-2-Cache
Der 512 kByte große L2-Cache läuft mit halbem Prozessortakt (Katmai-Kern).
Systembus
Der Systembus wird mit 100 MHz betrieben (Katmai-Kern).
SIMD
Die SIMD-Einheit (Single Instruction Multible Data) kommt bei der Bearbeitung großer Datenmengen zum Zuge, wie zum Beispiel bei 3D-Anwendungen.
Internet Streaming SIMD Extension (ISSE)
Die ursprünglich Katmai New Instructions (KNI) genannten 72 neuen MMX-Befehle, nennen sich Internet Streaming SIMD Extension (ISSE).
Die neuen Befehle sollen mehr Leistung bei 3D-Spielen und bei der MPEG2-Kodierung bringen. Einige Befehle davon sollen den Datentransfer zwischen Prozessor, Cache, AGP-Bus und dem Hauptspeicher beschleunigen. Außerdem soll das Surfen im Internet schneller werden.
Pentium III Tualatin
Obwohl Intel den Pentium 4 bereits im Rennen um die Megahertz-Krone hat, wurde dem Pentium III und dem Celeron ein neuer Kern spendiert. Die Tualatin-Ausführung ist im 0,13-µm-Prozess gefertigt und ist im Pentium III und Celeron mit 256 kByte L2-Cache integriert.
Dazu gibt es eine dual-taugliche Server-Version, den Pentium Processor-S mit 512 kByte L2-Cache.
Alle Tualatin-Prozessoren sind mit dem FC-PGA2-Gehäuse ausgestattet. Hier sitzt das Die (Prozessorchip) unter einem Hitze-Verteilblech, dem Integrated Heat Spreader (IHS). Dieser schützt das empfindliche Die bei der Kühler-Montage und sorgt für eine bessere Wärmeverteilung.
Das Busprotokoll hat sich mit dem Tualatin-Kern geändert. Es nennt sich sich AGTL und hat als auffälligstes Merkmal eine auf 1,25V verringerte Signalspannung.
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Kundenmeinung: Die Kommunikationstechnik-Fibel ist sehr informativ und verständlich. Genau das habe ich schon seit langem gesucht. Endlich mal ein Buch, das kurz und bündig die moderne Informationstechnik beleuchtet.