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Elektronik-Fibel

Die Elektronik-Fibel, das Elektronik-Buch

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Käufer Elektronik-Workshop Kundenmeinung:
Mein Lob gilt der übersichtlichen und schönen Darstellung und der guten didaktischen Aufbereitung. Selten werden Schaltungen so gut erklärt, dass es auch noch Spaß macht sich damit zu beschäftigen.

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Elektronik Lernpakete

Lernpaket Einstieg in die Elektronik

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Lernpaket Elektronik

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Lernpaket Elektronische Schaltungen selbst entwickeln und aufbauen

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Kennzeichnung von elektronischen Bauelementen in Schaltungen

Jeder Techniker, Ingenieur oder Elektroniker hat immer auch mit elektronischen Schaltungen und entsprechenden Schaltplänen zu tun. Um die Schaltpläne lesen zu können muss er die Symbolik und die Kennzeichnung der so genannten elektrischen Betriebsmittel verstehen und kennen.
Elektrische Betriebsmittel sind Gegenstände mit denen elektrische Energie erzeugt, umgewandelt, verteilt und benutzt werden können. Darunter fallen auch elektronische Betriebsmittel. In Schaltplänen wird die Funktion und das Zusammenwirken der Betriebsmittel dargestellt. Dazu werden Schaltzeichen verwendet, das mit einem Kennbuchstaben und mit einer Zählnummer gekennzeichnet ist. Gibt es in einem Schaltplan mehrere Betriebsmittel bzw. Bauelemente, die gleichartig sind, dann wird anhand der Zählnummer unterschieden.
Im weiteren geht es hier um die Normen in denen die Betriebsmittel klassifiziert sind. Für den Elektroniker ist in der Hauptsache interessant, wie elektronische Bauteile oder Bauelemente in elektronischen Schaltungen bezeichnet werden.

Obwohl die neue Norm seit 2010 gültig ist, hat sie sich nur sehr langsam durchgesetzt. Zum einen dürfte nicht jeder Elektroniker die Änderung mitbekommen haben. Zum anderen ist die Unterstützung in Schaltplan-Programmen erst spät gekommen. Außerdem dürften noch viele alte Schaltpläne die alten Kennzeichnungen aufweisen.

Kennzeichnung von Betriebsmitteln nach DIN 40 719-2:1978 (veraltete Norm)

Die DIN 40719-2 war von 1978 an gültig. Insgesamt 25 Jahre lang. Die Kennzeichnung der Betriebsmittel unterlag einer relativ einfachen Ordnung. Die folgende Tabelle ist ein Auszug aus dieser Norm.

Die Kennzeichnung dieser Norm bitte nicht mehr verwenden!

Kennbuchstabe Betriebsmittel Beispiele
A Baugruppen Verstärker
B Umsetzer Mikrofon
C Kapazitäten Kondensator
D Speicher Flipflop
E Verschiedenes Heizung, Beleuchtung
F Schutzeinrichtungen Sicherung
G Generatoren  
H Meldeeinrichtungen Signallampe
K Relais, Schütze  
L Induktivitäten Spulen
M Motoren  
N Verstärker  
P Messgeräte  
Q Starkstrom-Schaltgeräte Schutzschalter
R Widerstände Festwiderstände, Potentiometer
S Schalter Taster, Schalter
T Transformatoren  
U Modulator  
V Röhren, Halbleiter Dioden, Transistoren
W Übertragungswege Antenne, Kabel
X Klemmen Stecker, Steckdosen, Klemmleisten
Z Abschluss Hochpass, Tiefpass

Jeder Elektroniker kennt diese Tabelle aus seiner Ausbildung oder/und seinem Studium. Doch im Jahr 2000 kam eine neue europa-weit gültige Norm, in der sich einiges verändert hat. Umständlicherweise hat man diese Norm 2010 auch noch umbenannt.

Kennzeichnung von Betriebsmitteln nach DIN EN 81346-2:2010 (neue Norm)

In der neuen Norm werden einige Betriebsmittel mit einem anderen Kennbuchstaben bezeichnet. Die Klassifizierung ist feiner geworden, was zur Folge hatte, dass einige Betriebsmittel einen neuen Kennbuchstaben bekommen haben und mit anderen Betriebsmitteln zusammengefasst sind. Vorherrschend ist die "Aufgabe des Betriebsmittels".

Beispiel: Ein Widerstand wird jetzt nicht mehr einfach mit "R" gekennzeichnet, sondern in Abhängigkeit seiner Aufgabe mit "E", wenn es sich um einen Heizwiderstand handelt oder mit "B", wenn es sich um einen Messwiderstand handelt. Normale Widerstände mit strom- und spannungsbegrenzenden Aufgaben werden weiterhin mit "R" gekennzeichnet.
Dummerweise wird jetzt auch eine Diode und teilweise auch Spulen mit "R" gekennzeichnet. Liebgewonnene Kennzeichen wie "T" für Transistor und "D" für Diode sind somit nicht mehr gültig.

Die neue Norm war notwendig, um zum einen für Europa ein einzige gültige Norm zu haben und weil sich in der Elektrotechnik einiges geändert hat. So hat die Informationstechnik einen deutlich höheren Stellenwert bekommen.
Die folgende Tabelle ist ein Auszug aus der neuen Norm.

Kennbuchstabe Aufgaben des Betriebsmittels Beispiele
A unterschiedliche Zwecke  
B Umwandlung einer Eingangsgröße Sensoren, Messwiderstand, Grenztaster
C Speicherung von Energie Kondensator, Festplatte , Speicher
D Reserviert
E Bereitstellung von Wärme Lampen, Heizung, Heizwiderstand
F Schutz eines Signalflusses Sicherung, Bimetallauslöser
G Energieerzeugung Generator, Batterie, USV
H Reserviert
I Wegen Verwechslungsgefahr mit 1 nicht in Benutzung.
J Reserviert
K Signale verarbeiten Relais, Schütze, Transistor
L -
M mechanische Energie Motoren
N -
O Wegen Verwechslungsgefahr mit 0 nicht in Benutzung.
P Information Optische- und akustische Meldegeräte, Signallampe, LED, Messgerät
Q Schalten eines Flusses Leistungstransistor, Thyristor, Softstarter, Leistungs-/Halbleiterschütz, Lasttrenner
R Begrenzung Widerstand, Diode, Drossel
S Signalumwandlung Befehlsgeräte, Drucktaster, Schalter
T Energieumwandlung Ladegerät, Netzgerät, Transformator, Gleichrichter, Verstärker, Antenne, Messumformer, Frequenzumrichter, Spannungswandler, Stromwandler
U Halten von Objekten  
V Verarbeitung von Materialien Elektrofilter
W Energie leiten  
X Verbinden von Objekten Klemmen, Steckdosen
Y -
Z Reserviert

Unterschiede zwischen DIN 40719-2 (veraltete Norm) und DIN EN 81346-2 (neue Norm)

Vergleicht man die alte Norm (DIN 40719-2 von 1978) mit der neuen (DIN EN 81346-2 von 2010), so erkennt man, dass sich nicht alle Kennbuchstaben geändert haben. Für die meisten Betriebsmittel sind die bisherigen Kennbuchstaben weiterhin gültig. Zur Vereinfachung sind die wichtigsten elektronischen Bauelemente bzw. Betriebsmittel in der folgenden Tabelle mit dem alten und mit dem neuen Kennbuchstaben aufgelistet.

Bauelemente/
Betriebsmittel
Kennbuchstabe nach
DIN 40719-2
(alte Norm)
EN 81346-2
(neu Norm)
Akkumulator G G
Antenne W T
Batterie G G
Befehlsgeräte S S
Bimetallauslöser F F
Diode V R
Drosselspulen L R
Drucktaster S S
Druckwächter F B
Einstellwiderstand R R
Elektrofilter E V
Frequenzumrichter G T
Frequenzumwandler U T
Generator G G
Gleichrichter G T
Grenztaster S B
Leistungs-/Halbleiterschütz K Q
Heizwiderstand R E
Hilfsrelais/Hilfsschütz K K
Kondensator C C
Lampen H E
Lasttrenner Q Q
LED V P
Messumformer B T
Messgerät P P
Messwiderstand R B
Motor M M
Operationsverstärker N K
Potentiometer R R
Relais K K
Schalter S S
Sicherung F F
Signalleuchte/-lampe H P
Softstarter G Q
Spannungswandler AC T T
Spannungswandler DC U T
Speicher D C
Spule (Induktivität) L R
Stromwandler T T
Transformator T T
Transistor V K
Thyristor T Q
USV G G
Widerstand R R
Zeitrelais K K

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