FDM - Frequency Division Multiplex (Frequenzmultiplexverfahren)

Beispieldiagramm zum Frequenzlagenvielfach(Frequenzmultiplex)

Beim Frequenzmultiplex (Frequenzlagenvielfach) wird ein breites Frequenzband in mehrere schmale Frequenzbänder aufgeteilt. Jedes einzelne Frequenzband hat eine Trägerfrequenz. Dieser Trägerfrequenz wird jeweils ein einzelner Datenkanal zugewiesen. Die Daten werden gleichzeitig und unabhängig voneinander übertragen.

Frequenzmultiplex eignet sich für die Übertragung von analogen Signalen, wie sie zum Beispiel bei der Übertragung von Fernsehsignalen und Sprache vorkommen. Frequenzmultiplex wurde anfangs zur Übertragung von Telefongesprächen auf Kupferkabeln eingesetzt. Damit wurde Bandbreite gespart. Weil es zu Bandbreiten-Engpässen kam, wurde es in den 60er Jahren durch ein Zeitmultiplex-Verfahren abgelöst.

Frequenzmultiplex hat noch einen weiteren Nachteil. So ist die Übertragungsqualität von der Lage der Frequenzen auf dem Frequenzband abhängig. Nicht jeder Frequenzbereich ist gleich gut für eine Übertragung geeignet. Das macht sich bei der Nutzung der Frequenzen bemerkbar.

Übersicht

OFDM - Orthogonal Frequency Division Multiplex

OFDM ist ein Vielfachträgerverfahren. Es verteilt den Datenstrom innerhalb eines breiten Frequenzbandes auf viele schmale Träger (Subbänder). Dazu wird der serielle Datenstrom in mehrere parallele Datenströme aufgeteilt.

WDM - Wavelength Division Multiplex

WDM ist ein optisches Wellenlängenmultiplexverfahren, das mit Frequenzmultiplex vergleichbar ist. Statt der Frequenz wird hier praktisch die Farbe, daher optisch, verwendet. Neben WDM gibt es eine Reihe von Varianten.

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