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DCS - Digital Cellular System

Im Sommer 1992 gingen die ersten GSM-Mobilfunknetze an den Start. Die ersten GSM-Netze arbeiteten im Frequenzbereich um 900 MHz. Etwas später kam dann die Technik für ein GSM-1800 im Frequenzbereich um 1800 MHz hinzu, das unter der Bezeichnung DCS-1800 bekannt ist.
Das Mobilfunksystem DCS oder DCS-1800 benutzt die modifizierten Standards von GSM (Delta-Spezifikationen) die durch das ETSI erarbeitet wurden. Der benutzete Frequenzbereich ist: 1710 - 1785 (Uplink) und 1805 - 1880 (Downlink) MHz.
In Deutschland ging das erste E-Netz 1994 in Betrieb. Der Netzbetreiber ist E-Plus. Ende 1997 ging dann ein zweites E-Netz von Viag Interkom, heute O2, in Betrieb.
Da es sich bei GSM-900 und DCS-1800, bedingt durch die unterschiedlichen Frequenzbereiche, um unterschiedliche Techniken handelt, sind Dualband-Handys für die Nutzung beider Frequenzbereiche nötig. In der Regel sind alle in Deutschland verkaufte Handys Dualband-fähig.
Tendenziell war es immer so, dass die DCS-Netze gegenüber den GSM-Netzen Reichweitennachteile hatten. Inzwischen ist es jedoch so, dass die E-Netz-Betreiber in Deutschland auch GSM-Frequenzen um 900 MHz haben. Netzabhängige Reichweitenprobleme gibt es deshalb nicht mehr.

GSM-Technik

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