GSM-Gateway

GSM-Gateway
GSM-Gateways oder SIM-Boxen sind Mobilfunkadapter, die an TK-Anlagen angeschlossen werden. Diese Geräte sind mit einer SIM-Karte ausgestattet. Sie simulieren ein Mobiltelefon (Handy). Statt eine Verbindung über das Festnetz zu einem Mobilfunkteilnehmer aufzubauen (1.), routet die Telefonanlage den Verbindungsaufbau zum GSM-Gateway. Von dort wird das Gespräch direkt über das Mobilfunknetz geführt (2.). Dieses Gespräche ist dann eine "Onnet"-Verbindung. Praktisch gesehen von Handy zu Handy. Diese Verbindung ist günstiger als die Verbindungsvariante 1. Auch umgekehrt können Anrufe vom Handy über das GSM-Gateway zur Telefonanlage geführt werden, ohne die teuren Gebühren ins Festnetz bezahlen zu müssen. Natürlich sind dann entsprechende Mobilfunkverträge notwendig, die sehr günstige oder kostenlose "Onnet"-Verbindungen ermöglichen.
Manche Unternehmen mit einem sehr hohen Telefonie-Aufkommen in die Mobilfunknetze haben sogar mehrere GSM-Gateways für alle vier Mobilfunknetze. Ganz findige Personen können mit GSM-Gateways sogar zwei Mobilfunknetze zusammenschalten (3.). Mit entsprechender Mobilfunktarif-Gestaltung können dann untereinander günstige Telefongespräche geführt werden. Diese Zusammenschaltung nennt man Terminierung und ist von der Bundesnetzagentur verboten (Amtsblatt 13/2004).
GSM-Gateways, die Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen günstig über das Mobilfunknetz an die TK-Anlage anzuschließen, sind dagegen erlaubt. Nur die AGB der Netzbetreiber schränken mit Klauseln die Nutzung von GSM-Gateways ein. Man möchte damit verhindern, dass es durch eine hohen Konzentration von Gesprächen an einem Punkt, zu Kapazitätsengpässen kommt.

GSM-Technik

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