Kundenmeinung: Die Computertechnik-Fibel ist wirklich verständlich geschrieben, frei von Ballast und ein tolles Nachschlagewerk. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch.
Im Juli 2004 hat AMD die neue Prozessor-Familie Sempron herausgebracht. Nicht nur die Namensähnlichkeit deutet auf einen Celeron-Konkurrenten hin, sondern auch sein klar definierter Zielmarkt für preiswerte Desktop-Computer und Notebooks. Zudem bedeutete das den Todesstoß für AMDs alte Low-Cost-CPU Duron.
Die ersten Semprons für den Sockel A basierten auf dem alten Athlon-XP-Kernen Thoroughbred-B und Barton. Spätere Modelle bekamen dann die AMD64-Erweiterung, allerdings mit unterschiedlichen Cache-Größen. So war AMD nicht gezwungen bei jeder neuen Modellnummer auch den Kerntakt zu erhöhen.
Ähnlich wie beim Athlon 64 kommt ein Quantispeed-Rating zum Einsatz, das eine Einordnung der Leistungsfähigkeit ermöglichen soll. Die Quantispeed-Ratings lassen sich nicht familienübergreifend für Vergleiche nutzen, ein Sempron 3100+ ist also nicht automatisch schneller als ein Athlon 64 3000+ oder 2800+.
Problematisch ist die Modellnummer des Sempron. Nicht eindeutig sind die Leistungsmerkmale eines Sempron-Modells. Da muss man schon den Namen des Kerns kennen, um herauszufinden, ob ein Sempron AMD64 hat oder nicht. Bei SSE, NX oder C'n'Q sieht es genauso aus.
Seit Mai 2006 gibt es den Athlon 64, Athlon 64 X2 und Sempron mit dem AM2-Sockel und DDR2-Speicherinterface. Für manche Prozessor-Modelle gibt es auch spezielle stromsparende Typen (EE und EE SFF).
Größenvergleich der Vorderseite des Sockel A (links) und des Sockel 754 (rechts).
Größenvergleich der Rückseite des Sockel A (links) und des Sockel 754 (rechts).
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Kundenmeinung: Die Kommunikationstechnik-Fibel ist sehr informativ und verständlich. Genau das habe ich schon seit langem gesucht. Endlich mal ein Buch, das kurz und bündig die moderne Informationstechnik beleuchtet.