Raspberry Pi Pico: MP3, Musik, Sprache und Audio

Der Raspberry Pi Pico bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, auch im Bereich der Audioverarbeitung, Ton- und Sprachausgabe. Einen Audio- oder Analog-Ausgang hat er nicht. Aber es ist möglich mit Erweiterungen oder auch nur programmierbaren digitalen Ausgängen Audio- und Sound-Funktionen in Projekten zu realisieren.
Der Raspberry Pi Pico kann also auch in Projekten, die Audio-Feedback oder oder das Abspielen von Musik erfordern, eingesetzt werden. Er ist ideal für kreative Audio-Experimente und -Projekte.

Übersicht

  • Tonausgabe mit einem Summer
  • PWM-Signal und Lautsprecher
  • Musik- und Sprachausgabe mit MP3-Modul

Tonausgabe mit einem Summer

Wenn es nur darum geht, dass der Raspberry Pi Pico sich irgendwie akustisch bemerkbar macht, dann reicht dafür schon ein Piepser aus einem Summer. Hier kann einfach ein digitaler Ausgang einen Summer einschaltet und wieder ausschaltet.

PWM-Signal und Lautsprecher

Ein Raspberry Pi Pico hat leider keine GPIOs, die sich als analoge Ausgänge konfigurieren lassen. Es gibt allerdings einen Umweg über die Ausgabe von PWM-Signalen. Darüber ist es möglich, mit ganz einfachen Mitteln und spielend leicht MP3-Dateien mit dem Raspberry Pi Pico abzuspielen.

Um die Audio-Ausgabe sinnvoll nutzen zu können, muss das Signal (Strom) verstärkt werden. Hierfür eignen sich verschiedene Audio-Verstärker-Module.

Musik- und Sprachausgabe mit MP3-Modul

Mit ein paar Tricks kann man einem Raspberry Pi Pico an seinen digitalen Ausgängen Töne entlocken. Die Qualität der Audioausgabe ist dann aber nicht besonders gut. Zum Abspielen von MP3-Dateien eignen sich externe MP3-Player als Erweiterung, die durch den Raspberry Pi Pico gesteuert werden können.

Text-To-Speech (TTS)

Text-To-Speech (TTS) ist eine Technik, die geschriebenen Text in gesprochene Sprache umwandelt. Dadurch können Inhalte vorgelesen werden. Zum Beispiel von Computern, Smartphones, Navigationssystemen oder Sprachassistenten. Kurz gesagt: TTS macht Text hörbar.
Lösungen mit Text-To-Speech (TTS) und dem Raspberry Pi Pico (Mikrocontroller-Board) basieren zwangsläufig auf externen Modulen. Die Gründe sind, dass der Mikrocontroller RP2040 bzw. RP2350 auf dem Pico weder ein Betriebssystem noch genügend Rechenleistung, Speicher und Audio-Subsysteme besitzt, um komplexe Sprachsynthese lokal auszuführen. Ebensowenig ist er in der Lage eine Audio-Ausgabe (DAC, Verstärker, Lautsprecher) zu ermöglichen. Darum nutzt man zusammen mit dem Raspberry Pi Pico für Text-To-Speech externe Audio-Player-Module, spezielle TTS-Module oder Online-Dienste.

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