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Eine Operationsverstärkerschaltung ist ein Komparator.
Komparatoren sind Kippschaltungen, die beim Über- oder Unterschreiten der Referenzspannung Uref definierte Spannungswerte am Ausgang annehmen. Wird die Referenzspannung Uref an den positiven Eingang gelegt, so wird die Ausgangsspannung invertiert.
Wegen der hohen Verstärkung reagiert die Schaltung schon bei kleinen Spannungsunterschieden am invertierenden und nichtinvertierenden Eingang. Bei normalen Operationsverstärkern springt die Ausgangsspannung nicht sofort von Uamax zu Uamin bzw. umgekehrt. Es tritt eine Verzögerung durch die Slew Rate und Erholzeit des Operationsverstärkers auf. Für kürzere Verzögerungszeiten gibt es spezielle Komparatoren. Bei ihnen ist die Verstärkung und die Genauigkeit der Umschaltschwelle etwas geringer. Dafür eignen sie sich in der Regel zur Ansteuerung von Digitalschaltungen.
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