Raspberry Pi: Ubuntu Mate

Raspberry Pi: Ubuntu Mate

Ubuntu Mate ist eine Linux-Distribution, die als Grundgerüst die Ubuntu-Distribution verwendet. "Mate" steht dabei für den Mate-Desktop, der nur geringe Anforderungen an die CPU und das Grafik-verarbeitende System stellt.
Der Mate-Desktop basiert auf dem Gnome-2-Desktop. Er sieht genauso aus und funktioniert auch fast so, wie man es von anderen Linux-Distributionen mit Gnome 2 her kennt. Natürlich auch mit den bekannten Macken.

Im Vergleich zu Raspbian, ist Ubuntu Mate beim ersten Booten nicht fertig eingerichtet. Beim ersten Booten startet ein Assistent zur Systemkonfiguration, wie man es von frischen Installationen her kennt. Es gilt die Sprache, Ländereinstellungen und das Tastatur-Layout einzustellen. Nicht zu vergessen Benutzername und Passwort. Einen vordefinierten Benutzer gibt es nicht.

Wichtig zu wissen ist, dass Ubuntu Mate im Vergleich zu Raspbian einigen Einschränkungen unterliegt. Der Ubuntu-Kernel hat den Nachteil, dass er aus Sicherheitsgründen verhindert, dass man per Python über RPi.GPIO auf die GPIOs zugreifen kann. Hier müsste man den Kernel austauschen (selbst kompilieren) oder man verwendet die WiringPi-Bibliothek.

Wer den Raspberry Pi (2 B) als Desktop-Mini-PC verwenden will, ohne die Besonderheiten von Raspbian zu benötigen, für den ist Ubuntu Mate eine gute Wahl.

Welches Betriebssystem für den Raspberry Pi?

Wer die Wahl hat, der hat die Qual. Welches Betriebssystem oder Linux-Distribution sollte man verwenden? Das ist hier die Frage. Die Antwort, es kommt darauf an. Im Folgenden eine Empfehlung.

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