Kundenmeinung: Die Elektronik-Fibel ist einfach nur genial. Einfach und verständlich, nach so einem Buch habe ich schon lange gesucht. Es ist einfach alles drin was man so als Azubi braucht. Danke für dieses schöne Werk.
Ein JK-Flip-Flop wechselt beim Anlegen eines Taktimpulses seinen Ausgangszustand, wenn an beiden Eingängen H-Pegel anliegen. Dieses Verhalten wird als Toggeln (kippen) bezeichnet.
Wenn ein JK-Flip-Flop RS-Eingänge hat, so lässt es sich taktunabhängig steuern.
Bei diesem Flip-Flop ist der unbestimmte Zustand ausgeschlossen.
Das JK-Flip-Flop gibt es als taktflankengesteuertes und taktzustandsgesteuertes Flip-Flop.
Schaltzeichen
Wahrheitstabelle
K
J
C
Q1
Q2
Funktion
0
1
0
n
n
Speichern
0
0
0
n
n
Speichern
1
0
0
n
n
Speichern
1
1
0
n
n
Speichern
0
1
1
1
0
Setzen
0
0
1
n
n
Speichern
1
0
1
0
1
Rücksetzen
1
1
1
X
X
Wechseln (Toggeln)
n = Pegel abhängig von J und K
X = Pegel abhängig vom vorherigen Zustand ( 0 -> 1 und 1 -> 0 )
Liegt kein High-Pegel am Takteingang, so wird der an den Ausgängen anstehende Pegel gespeichert. Liegt am Setzeingang (J) und am Takteingang (C) ein High-Pegel, so wird das Flip-Flop gesetzt. Liegt am Rücksetzeingang (K) und am Takteingang ein High-Pegel, so wird das Flip-Flop zurückgesetzt. Liegt an beiden Steuereingängen ein High-Pegel, so wird der gespeicherte Wert gewechselt, d. h. aus High wird Low, aus Low wird High.
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