Kundenmeinung: Die Computertechnik-Fibel ist wirklich verständlich geschrieben, frei von Ballast und ein tolles Nachschlagewerk. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Buch.
Die Entwicklung der immer schneller getakteten Prozessoren hat bei Intel ein rapides Ende genommen. Die magische Grenze von 4 GHz hat der Pentium 4 nicht erreicht. Zu groß war die Verlustleistung und die daraus entstehende Wärmeenergie, die sich durch kaum eine Kühlmaßnahme in den Griff bekommen ließ. Auch die Reduzierung von Prozessortakt und -spannung zur Laufzeit führte nicht zum gewünschten Ergebnis. Der Wunsch seitens der Anwender nach leisen und kleineren Systemen konnte auch Intel nicht ignorieren und zwang zum Umdenken.
Doppelkern- bzw. Mehrkernprozessoren sind eine neue Strategie, die die Firmen Intel und AMD in ihren Entwicklungsabteilungen verfolgen.
Zur Einführung seiner Dualcore-Prozessoren hatte Intel den Pentium Extreme Edition 840XE und den Pentium D angekündigt.
Architektur des Pentium D und Pentium Extreme Edition
Intel Pentium D
Intel Pentium Extreme Edition
Beide Prozessor-Modelle enthalten zwei Pentium-4-Kerne (Prescott) mit jeweils 1 MByte L2-Cache. Beide Kerne haben einen gemeinsamen Bus zum Chipsatz und teilen sich somit die gesamte Bandbreite des Front-Side-Bus (FSB) mit 800 MHz. Die beiden neuen Prozessoren haben 230 Millionen Transistoren, was die Leistungsaufnahme enorm steigert und die Kühlung der Prozessoren erschwert. Deshalb sind die Prozessoren um 600 MHz langsamer getaktet, als die Singlecore-Prozessoren.
Der Pentium D und der Pentium Extreme Edition (ohne 4) befinden sich in einem LGA775-Gehäuse. Beide beherrschen die 64-Bit-Befehlssatzerweiterung EM64T. Der Pentium D, als direkter Nachfolger des Pentium 4, unterstützt kein Hyper-Threading (HT). Der Pentium Extreme Edition dagegen schon. Er besteht aus vier virtuellen Prozessorkernen.
Prozessor-Übersicht:
Stand: 17.03.2008
Modell
Kerne
Kerntakt
L2-Cache
FSB
Sonstiges
Intel Pentium D (Kern: Smithfield), 140 mm², 90 nm, LGA775
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Kundenmeinung: Die Kommunikationstechnik-Fibel ist sehr informativ und verständlich. Genau das habe ich schon seit langem gesucht. Endlich mal ein Buch, das kurz und bündig die moderne Informationstechnik beleuchtet.