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CISC - Complex Instruction Set Computing

CISC steht für Complex Instruction Set Computing. Übersetzt ist das ein Computer (Prozessor) mit komplexem Befehlssatz. Der CISC-Prozessor zeichnet sich durch einen großen Befehlsumfang und komplexe Adressierungsmöglichkeiten aus. Jeder Befehl ist ein eigenes Mikroprogramm im ROM-Speicher eines CISC-Prozessors.
Funktionsprinzip eines CISC-Prozessors
Bei jedem Befehlsaufruf wird von der Dekoder-Einheit der Befehl in den Maschinenbefehl, die Adressierungsart, die Adressen und die Register aufgeteilt. Danach werden daraus kleine Anweisungen, der Mikrocode, an den Nanoprozessor geschickt. Das ist ein Prozessor im Prozessor, der den Mikrocode in seinen komplexen Schaltkreisen ausführt. Einige der Anweisungen benötigen mehrere Arbeitsschritte, was sehr viel Zeit kostet.
CISC-Prozessoren benötigen in der Regel vier bis zehn Takte, bis ein Befehl komplett ausgeführt ist.
Der Mikrocode wird der Reihe nach ausgeführt. Alle anderen Anweisungen müssen solange auf die Ausführung warten.

CISC-Prozessoren

  • 808x und 80x86 von Intel
  • 680x0 von Motorola

Die Prozessoren 80486, Pentium und 68060 wurden bereits mit Elementen der RISC-Prozessoren ausgestattet.

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