Raspberry Pi Pico: Grundlagen zu Interrupts (IRQ)

Jedes Computersystem, dazu gehören auch Mikrocontroller wie der Raspberry Pi Pico, besteht aus einer Recheneinheit, die den Programmcode nacheinander ausführt. Gelegentlich kommt es innerhalb des Systems zu Ereignissen, bei denen der geplante Programmablauf unterbrochen und an einer anderen Stelle weitergemacht werden muss.

Denkbar wäre es, dass der Programmcode vorsieht, alle Eingabe-Geräte und -Schnittstellen zyklisch abzufragen. In vielen MicroPython-Programmcodes wird das gemacht. Im Regelfall ist das kein Problem, wenn der Programmcode nur eine einzige Aufgabe erledigen muss. Beispielsweise, dass ein Taster gedrückt wird. Wenn er aber „mehrere Eingaben gleichzeitig verarbeiten“ muss, müssen die nacheinander abgefragt werden. Dabei kann es vorkommen, dass Zustandsänderungen „übersehen“ werden. Ein Problem ist das dann, wenn die Eingaben zeitkritisch sind.

Wenn das die Gefahr ist, dann arbeitet man typischerweise mit Interrupts, sogenannten Unterbrechungsanforderungen. Damit kann der Hauptprozessor auf definierte Weise den laufenden Programmcode unterbrechen und an einer definierten Stelle im Programmcode weitermachen.
Unterbrechungsanforderungen haben auch den Vorteil, dass sie nicht verloren gehen.

Beispiele mit Interrupts

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