LTE-M - Long-Term Evolution for Machines

Long-Term Evolution for Machines, kurz LTE-M, auch bekannt unter der Bezeichnung Enhanced Machine-type Communications, kurz eMTC, ist eine Spezifikation der 3GPP womit die LTE-Netzbetreiber ihre Mobilfunknetze für die typischen Anwendungen im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) nutzbar machen können. LTE-M ist als ergänzender Standard zu sehen, der innerhalb bestehender LTE-Netze betrieben wird.

LTE-M liefert über einen 1,08 MHz breiten Träger (6 Kanäle mit je 180 kHz Breite) maximal 1 MBit/s.

Um die nötige Reichweite für IoT-Anwendungen zu erhalten, wartet LTE-M mit zusätzlichen 15 dB Leistungsübertragungsbilanz auf. Damit haben LTE-Netze eine bis zu siebenfach höhere Netzabdeckung.

LTE-M vs. LTE-Cat-NB1

Den beiden Mobilfunk-Standards LTE-M und LTE-Cat-NB1 ist gemeinsam, dass sie innerhalb bestehender LTE-Netze betrieben werden. Sie werden dabei als sich ergänzende Standards behandelt, die je nach Anwendungsfall ihre Vorteile ausspielen, um LTE für den Einsatz im Internet der Dinge fit zu machen.
Typischerweise hat LTE-M eine größere Netzkapazitäten, während LTE-Cat-NB1 mit etwas geringeren Kosten und einer höherer Netzabdeckung punktet.

Übersicht: IoT-Funksysteme

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